Berlin

Steinmeier schreibt freigelassenen deutsch-israelischen Geiseln

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier beim Besuch der Brodyer Synagoge, rechts Küf Kaufmann, Vorsitzender der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig Foto: picture alliance/dpa

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat den freigelassenen Geiseln mit deutscher Staatsbürgerschaft geschrieben. Er habe die Hoffnung ausgedrückt, »dass sie die Folgen der Gewalt, die sie erleiden mussten, nach und nach werden hinter sich lassen können«, hieß es in einer Mitteilung.

Der Bundespräsident sei seit dem 7. Oktober 2023 in stetem Kontakt mit den Geisel-Familien gewesen und habe sie viele Male persönlich getroffen. Die Familien der heute freigelassenen deutschen Geiseln habe er zuletzt am 10. Juli getroffen.

Von dem heute in Ägypten stattfindenden Gipfel wünsche sich Steinmeier ein klares Bekenntnis zur Umsetzung der weiteren Phasen des 20-Punkte-Plans. »Deutschland ist bereit, tatkräftig mitzuhelfen, um den schwierigen Prozess für Frieden und Zusammenarbeit im Nahen Osten zu unterstützen«, hieß es weiter.

Alle freigelassenen Geiseln in israelischer Obhut

Nach 738 Tagen Gefangenschaft sind alle von der islamistischen Hamas im Gazastreifen festgehaltenen Geiseln nach übereinstimmenden Medienberichten wieder in der Obhut Israels. Die letzten 13 Männer seien im Gazastreifen vom Internationalen Komitee vom Roten Kreuz an die israelische Armee übergeben worden und befänden sich auf dem Weg nach Israel, teilte die Armee mit.

Zuvor hatte die Hamas bereits sieben Geiseln freigelassen. Sie trafen inzwischen in Israel ein. Unter den Freigelassenen sind auch die Deutsch-Israelis Rom Braslavski, Alon Ohel sowie Gali und Ziv Berman. dpa

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