Antisemitismus

Stadt Frankfurt verbietet »Nakba«-Demonstration

Die Kundgebung sollte an der Frankfurter Hauptwache stattfinden. Foto: imago images/rheinmainfoto

Die Stadt Frankfurt am Main hat die für diesen Samstag geplante »Nakba« Demonstration von palästinensischen Gruppen verboten. Nach Erkenntnissen der Versammlungsbehörde »liegen derart belastende Umstände« vor, die ein komplettes Verbot der für den Nachmittag angemeldeten Kundgebung mit dem Titel »73 Jahre Nakba -
Die fortdauernde Vertreibung in Palästina« rechtfertigten, teilte das
Ordnungsamt am Freitag mit.

Unter Berücksichtigung der Situation im Nahen Osten und den bereits stattgefundenen antisemitischen Veranstaltungen zu diesem Thema in Deutschland sei eine Gefährdung des öffentlichen Friedens und der Sicherheit in der Stadt zu erwarten, hieß es.

Auch sei nicht auszuschließen, dass die Kundgebung Ausgangspunkt antisemitischer Äußerungen, Drohungen und Handlungen sein könnte, da zwischenzeitlich von deutlich mehr als den angemeldeten 40 bis 60 Teilnehmern ausgegangen werden müsse.

Zu der Kundgebung hatte das Netzwerk »Samidoun« aufgerufen. Wegen
der massiv israelfeindlichen Ausrichtung hatten unter anderen der
hessische Antisemitismusbeauftragte Uwe Becker (CDU) und die Jüdische
Gemeinde Frankfurt ein Verbot der Veranstaltung gefordert. epd

Straße von Hormus

US-Militär warnt Revolutionsgarden vor Provokationen bei Manöver

Ab Sonntag will die iranische Elite-Einheit eine Übung in der strategisch wichtigen Meerenge abhalten

 31.01.2026

Sicherheit

Deutschland und Israel trainieren erstmals gemeinsam gegen Cyberangriffe

Deutschland und Israel proben gemeinsam die Abwehr schwerer Cyberangriffe. Denn Israel hat Erfahrungen, von denen Deutschland profitieren möchte

 31.01.2026

Nordrhein-Westfalen

Statt Auktion: 428 Holocaust-Dokumente an Auschwitz-Stiftung übergeben

Nach internationalen Protesten übergibt der Landtag in Nordrhein-Westfalen 428 Holocaust-Dokumente an die Stiftung Auschwitz-Birkenau. Darunter sind Lagerpostkarten, Täterbriefe und Lagergeld

 31.01.2026

Nahost

Trump schickt weitere Kriegsschiffe in Richtung Iran

Der US-Präsident drängt das iranische Regime weiterhin zu einem Deal

 31.01.2026

Nahost

Mehrere Explosionen im Iran

Vor einem Marinemanöver der iranischen Revolutionsgarden kommt es zu Detonationen in mehreren Teilen des Landes. Die iranische Propaganda spricht von Gaslecks und brennendem Schilf

 31.01.2026

Nahost

Vollendete Drohkulisse

US-Präsident Trumps »Armada« ist angekommen, die Optionen für Militärschläge liegen auf dem Tisch. Er stellt dem Mullah-Regime zwei Bedingungen. Wird Teheran einlenken?

von Imanuel Marcus  30.01.2026

EU-Sanktionen

Israel bietet Hilfe bei Verfolgung von Revolutionsgarden an

Die Europäische Union hat die Elite-Einheit des Mullah-Regimes auf die Terrorliste gesetzt. Nach Ansicht des israelischen Botschafters dient das auch der inneren Sicherheit in Deutschland

 30.01.2026

Meinung

Endlich!

Es war überfällig, dass die EU die Revolutionsgarde der Islamischen Republik auf der Terrorliste gesetzt hat. Doch die heutige Lage ist auch das Ergebnis jahrelanger Versäumnisse, falscher Hoffnungen und politischer Feigheit ebenjener EU

von Shahrzad Eden Osterer  30.01.2026

Rheinland-Pfalz

Landtag fordert Institut für Antisemitismusforschung auf Bundesebene

Wissenschaftsminister Clemens Hoch (SPD) dankt dem Landesparlament. »Antisemitismus ist in diesem Lande eine reale Erfahrung«, sagt er

 30.01.2026