Flüchtlinge

»Sorge vor Israel- und Judenfeindlichkeit«

Josef Schuster, der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, will ein dauerhaftes Bleiberecht für Migranten in Deutschland an ein aktives Bekenntnis zu den Werten des Grundgesetzes koppeln.

Was jemand denke, sei zwar zunächst einmal Privatsache, sagte Schuster dem Berliner »Tagesspiegel am Sonntag«. »Wenn aber aus dem Denken ein Handeln erwächst, das gegenüber anderen Gruppierungen zu Schaden führt, auch zu Gefahr für Leib und Leben, dann muss man sich fragen, welche Migranten wir in Deutschland dauerhaft akzeptieren können und welche nicht«, fügte er hinzu. Wer bleiben wolle, müsse sich zu den Werten der Gesellschaft bekennen.

fragebogen Es reiche nicht, »irgendeinen Fragebogen auszufüllen und eine Integrationsvereinbarung zu unterschreiben«, ergänzte der Zentralratspräsident. Die Stimmung in den jüdischen Gemeinden in Deutschland sei in der Flüchtlingsfrage ambivalent: »Einerseits kann keiner besser nachfühlen als Juden, was es bedeutet, verfolgt zu werden und seine Heimat verlassen zu müssen. Auf der anderen Seite steht die Sorge, welches Gedankengut eventuell durch Flüchtlinge nach Deutschland importiert wird, besonders die Israel- und Judenfeindlichkeit.«

Zwar fürchte er nicht unmittelbar eine Zunahme antisemitischer Straftaten in Deutschland. »Aber wenn wir daran denken, was wir im Zusammenhang mit dem Gaza-Konflikt im Spätsommer 2014 erlebt haben, dann möchte ich mir nicht vorstellen, wie es wäre, wenn solche Demonstrationen heute durch deutsche Städte führen.« epd

Berlin

Antisemitismusbeauftragter gegen »Kufiyas in Buchenwald«

Vor dem Gedenken an die Befreiung des früheren NS-Konzentrationslagers wird über angekündigten propalästinensischen Protest gestritten. Felix Klein solidarisiert sich mit der Gedenkstättenleitung

 07.04.2026

Teheran

Iran meldet landesweite Angriffe auf Verkehrsinfrastruktur

Mehrere Autobahnen und Eisenbahnbrücken im Iran wurden laut Berichten angegriffen. In Ost-Aserbaidschan bleibt eine wichtige Strecke gesperrt

 07.04.2026

Teheran

Iran meldet Angriff auf Eisenbahnbrücke

Israels Militär droht mit Angriffen auf das iranische Schienennetz. Nur wenige Stunden später meldet der Iran die Bombardierung einer Eisenbahnbrücke

 07.04.2026

Israel

Zeit, Zionist zu sein!

5 Gründe den jüdischen Staat zu lieben - mit all seinen Stärken und Schwächen

von Daniel Neumann  07.04.2026

Teheran

Iran meldet Explosionen auf Ölinsel Charg

Bereits Mitte März wurde die Insel Charg im Persischen Golf bombardiert. Nun melden iranische Medien eine Reihe neuer Explosionen

 07.04.2026

Türkei

Medien: Schüsse vor Israels Konsulat in Istanbul - zwei Angreifer getötet

Vor dem israelischen Konsulat in Istanbul sind Schüsse gefallen. Zwei Angreifer werden Medienberichten zufolge getötet

 07.04.2026

Teheran

Bericht: Synagoge in Teheran bei israelischem Angriff beschädigt

Ein Luftangriff hat laut iranischen Angaben eine Synagoge in Teheran schwer beschädigt. Was bisher bekannt ist

 07.04.2026

Iran-Krieg

Angriffe auf Schienennetz? Israel warnt Iraner

US-Präsident Donald Trump droht dem Iran mit Angriffen auf Infrastruktur, die auch zivil genutzt wird. Israel spricht jetzt eine Warnung direkt an die Bevölkerung aus

 07.04.2026

Krieg

Iran lehnt Waffenstillstand mit Israel und den USA ab

Die Hintergründe

 06.04.2026