Gedenken

Sonderbriefmarke ehrt »70 Jahre Yad Vashem«

Die Briefmarke zeigt eine Ansicht der Halle der Namen in der Holocaust-Gedenkstätte in Jerusalem. Foto: Lior Mizrahi/Getty Images

Die Deutsche Post erinnert mit einer Sonderbriefmarke an den 70. Jahrestag der Errichtung der Holocaust-Gedenkstätte »Yad Vashem« (Denkmal und Name) in Jerusalem. Die Briefmarke mit dem Wert von 85 Cent für Standardbriefe ist ab sofort erhältlich, wie das Bundesfinanzministerium am Donnerstag in Berlin mitteilte.

Die Briefmarke zeigt eine Ansicht der Halle der Namen in der Holocaust-Gedenkstätte in Jerusalem. Dort wird an die mehr als sechs Millionen Jüdinnen und Juden erinnert, die von den Nazis systematisch verfolgt und ermordet wurden.

freundeskreis »Während Yad Vashem in sein achtes Jahrzehnt an der Spitze des Holocaust-Gedenkens eintritt, bleibt der Einsatz gegen Antisemitismus, Holocaust-Verzerrung und -Trivialisierung ein zentrales Anliegen, da der Hass gegen Jüdinnen und Juden stetig zunimmt«, erklärte die Geschäftsführerin des Freundeskreises Yad Vashem in Berlin, Ruth Ur.

Die Gedenkstätte wurde auf Beschluss des israelischen Parlaments von 1953 eingerichtet. Sie versteht sich auch als Bildungsstätte zur Erforschung und Dokumentation des Holocaust. Jährlich kommen rund eine Million Besucher. kna/ja

Bayern

Erneut Ermittlungen gegen Aiwangers Ex-Lehrer

Vor drei Jahren rüttelte die Flugblattaffäre um Hubert Aiwanger die bayerische Landespolitik heftig durcheinander. Viele haben das schon wieder vergessen. Nicht so die Staatsanwaltschaft Regensburg

 10.08.2026

Meinung

Renten: Her mit der aufrichtigen Debatte!

Eine Reform, die lediglich das Bestehende in noch teurer absichert, löst das Problem nicht

von Günter Jek  10.08.2026

Magdeburg

Sachsen-Anhalt: AfD und BSW legen zu

Die Rechtsaußenpartei baut ihren Vorsprung in Sachsen-Anhalt einer neuen Umfrage zufolge weiter aus. Die Wagenknecht-Partei wiederum könnte zum entscheidenden Machtfaktor werden

 10.08.2026

Berlin

Ron Prosor unterstützt deutsche Olympia-Bewerbung

»Olympische und Paralympische Spiele in Deutschland wären ein starkes Zeichen. Nicht trotz seiner Geschichte, sondern gerade wegen seiner Geschichte«, sagt der israelische Botschafter

 10.08.2026

Interview

»Aufklärung im Hier und Jetzt«

Marina Müller über antisemitismuskritische Bildungsarbeit, die Rolle von Lehrern und das neue Projekt von »Zeugen der Zeitzeugen«

von Leon Stork  10.08.2026

Berlin

Bund gibt mehr Geld für Gedenkstätten

Die deutschen Gedenkstätten erhalten von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer mehr Fördermittel - für Projekte, aber auch für den Schutz der Orte und Mitarbeiter.

 10.08.2026

Teheran

Modschtaba Chamenei in »äußerst kritischem Zustand«

»Wir wären nicht überrascht, wenn wir bald die Nachricht von seinem Märtyrertod hören würden«, heißt es aus dem Umfeld der Regierung von Präsident Masoud Peseschkian

 10.08.2026

Washington D.C.

Trump ernennt jüdischen Juristen zum neuen Rechtsberater des Weißen Hauses

»Will ist hart, stark und klug! Er liebt auch unser Land und respektiert das Gesetz«, sagt der amerikanische Präsident

 10.08.2026

Medien

Wo steckt die palästinensische Opposition?

Zwei taz-Essays erzählen eindringlich von palästinensischer und muslimischer Entfremdung in Deutschland. Sie lassen zugleich einen entscheidenden blinden Fleck im Nahostkonflikts unerwähnt

von Leeor Engländer  10.08.2026