Auktion

»Skandalös und widerlich«

Zentralratspräsident Josef Schuster Foto: ZR

Fassungslos habe er zur Kenntnis genommen, dass das Münchner Auktionshaus Hermann Historica weiterhin an der geplanten Versteigerung von Nazi-Devotionalien festhält. Das sagte der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, am Donnerstag in Berlin.

»Während auf der einen Seite manche sogar eine wissenschaftlich kommentierte Ausgabe von Mein Kampf infrage stellten, sollen hier auf der anderen Seite ohne Einschränkungen mit Gegenständen von Hitler, Göring und Eva Braun Geschäfte gemacht werden. Das ist skandalös und widerlich«, so Schuster.

Handel
Medienberichten zufolge sollen am Samstag unter anderem Adolf Hitlers Socken und Hermann Görings Unterhose meistbietend verkauft werden. »Solche Gegenstände gehören in Museen oder Archive, ohne damit gewinnträchtigen Handel zu treiben«, machte Schuster deutlich. ja

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