Corona-Pandemie

Schutzmasken an jüdische Einrichtungen gespendet

Aron Schuster von der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland freut sich über die Spende der BASF. Foto: imago

Die BASF zeigt sich großzügig: Mehr als 100 Millionen Mund-Nase-Schutzmasken hat das Ludwigshafener Chemieunternehmen bereits in Eigenregie gekauft und zum Schutz vor der weiteren Ausbreitung der Corona-Pandemie gespendet. Unter den Empfängern sind überwiegend Einrichtungen der Wohlfahrtspflege.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Auch die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST) erhält in Kürze mehr als eine Million Masken und will sie umgehend an die Mitgliedsgemeinden und die ihr angeschlossenen Einrichtungen, darunter jüdische Altenheime, weiterleiten. Die Spende an die sechs in der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege zusammengeschlossenen Spitzenverbände wurde durch das Bundesgesundheitsministerium in Berlin vermittelt.

HOHE FEIERTAGE Die ZWST teilte mit, angesichts der bevorstehenden hohen jüdischen Feiertage im September werde man damit den Mehrbedarf an Schutzmasken in Gottesdiensten decken und Vorräte für eine eventuelle zweite Corona-Welle anzulegen. 

ZWST-Direktor Aron Schuster sagte, die Masken würden an insgesamt 50 Zielorte versendet. »Neben den Landesverbänden, großen Gemeinden, Altenzentren konnten wir auch zahlreiche weitere jüdische Organisationen wie den Zentralrat, Makkabi Deutschland, die Union progressiver Juden und die Lauder Foundation mit Schutzmasken versorgen«, so Schuster.

Das Gefahrenpotenzial durch das Coronavirus sei unverändert hoch, fügte er hinzu. »Abstandhalten, Maskentragen und persönliche Hygiene tragen weiterhin maßgeblich dazu bei, das Infektionsgeschehen einzudämmen«, mahnte Schuster. mth

Israel

Benny Gantz steigt aus dem Wahlkampf aus

Benny Gantz’ Bündnis Blau-Weiß drohte, an der Hürde für den Parlamentseinzug zu scheitern. Nun will der Oppositionspolitiker Berichten zufolge nicht mehr antreten.

 19.10.2026

Dave Rich

»Jüdische Studierende schweigen oft«

Der Antisemitismus-Experte über zunehmenden Judenhass an Universitäten, mangelnde Sicherheit im Alltag und die extreme Rechte in Großbritannien

von Nicole Dreyfus  19.10.2026

Diether Dehm

Nach Auftritt mit Höcke

Strafbefehl gegen Diether Dehm wegen SA-Parole

Björn Höcke wurde wegen der Verwendung der Parole »Alles für Deutschland« bereits rechtskräftig verurteilt. In einem Interview mit dem AfD-Mann wiederholte der frühere Linken-Politiker Diether Dehm diese Worte und soll dafür nun 9000 Euro zahlen

 19.10.2026

Ausschreitungen in Frankreich

Dobrindt warnt vor Bündnis aus Linksextremisten und radikalen Migrantenmilieus

Der Bundesinnenminister sieht in den gewaltsamen Ausschreitungen in Frankreich eine Gefahr, die auch Deutschland betreffen könnte

 19.10.2026

Anschlagsvorbereitungen in Deutschland

Auswärtiges Amt bestellt iranischen Botschafter ein

Zwei Männer haben im Auftrag Teherans jüdische und israelische Ziele in Deutschland für Anschläge ausgespäht. Nach ihrer Verurteilung in Hamburg vor wenigen Tagen reagiert das Außenministerium in Berlin

 19.10.2026

Nachruf

Hermann »Mano« Höllenreiner ist tot

Mit neun Jahren wird er nach Auschwitz deportiert. Später wird er unermüdlicher Mahner gegen das Vergessen

 19.10.2026

London

Israel-Unterstützerin gerät wegen ihres Engagements ins Visier der Polizei

Holly Passmore wurde nach einem Aufenthalt in Israel von zwei Polizisten befragt

 19.10.2026

Berlin

Zwei Parteien in Berlin entscheiden über Koalitionsgespräche

Nach teils zähen Sondierungen entscheiden Grüne und SPD in Berlin über Koalitionsgespräche mit der Linken. Aber aus den Reihen der Sozialdemokraten gibt es Zweifel und Kritik, auch aufgrund der Antisemitismus-Skandale bei der Linkspartei

 19.10.2026

Berlin

Weimer: Linkspartei öffnet Antisemitismus »Tür und Tor«

Der Kulturstaatsminister fördert die Aufarbeitung des NS-Terrors und des Unrechts in der DDR. Mit einem möglichen rot-grün-roten Senat sieht er die Erinnerungspolitik in Gefahr

 19.10.2026