Sammler

Schreib’ mal wieder

Einen ungeplanten Bezug zum umstrittenen Thema Beschneidung weist eine Sonderbriefmarke zum 200-jährigen Bestehen der Deutschen Bibelgesellschaft auf. Auf der im September erscheinenden 85-Cent-Marke zeigt eine aufgeschlagene Bibel das Zitat: »Und da acht Tage um waren, daß das Kind beschnitten würde, da ward sein Name genannt Jesus« (Lukas 2, Vers 21).

Zufall Ralf Thomas Müller, Sprecher der Bibelgesellschaft in Stuttgart, sagte der Nachrichtenagentur epd am Donnerstag, beim Entwurf für die Sonderbriefmarke im vergangenen Jahr sei der aktuelle Streit zum Thema Beschneidung nicht absehbar gewesen. »Das war so nicht geplant.« Man habe sich damals für einen Abschnitt aus der Weihnachtsgeschichte entschieden, weil dies ein bekannterer Text der Bibel sei.

Die Jubiläumsmarke soll am 11. September in Stuttgart der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Bei der Abbildung handelt es sich um das erste von der württembergischen Bibelanstalt herausgegebene Neue Testament aus dem Jahr 1815 nach der Übersetzung Martin Luthers. epd

Nahost

Staatschefs zum »Gaza-Friedensrat« eingeladen

Der »Friedensrat« ist Teil der zweiten Phase von Trumps Friedensplan für Gaza

 17.01.2026

Gespräch

»Ich fühle mich alleingelassen«

Sonja Bohl-Dencker über die Ermordung ihrer Tochter durch die Hamas, den Umgang Deutschlands mit dem 7. Oktober und ihren Wunsch, dass Carolin nicht vergessen wird

von Mirko Freitag  16.01.2026

Nahost

IDF reagieren auf Angriffe mit Gegenschlägen in Gaza

Kommandeure der Terrororganisationen Hamas und Palästinensischer Islamischer Dschihad wurden nach den Angriffen ins Visier genommen

 16.01.2026

New York

AJC: Demonstranten im Iran nicht im Stich lassen

Die internationale Gemeinschaft trage die Verantwortung, »in Solidarität mit dem iranischen Volk zu handeln«, so die jüdische Organisation

 16.01.2026

Kunstakademie Düsseldorf

Jüdische Organisationen verlangen Absage von Veranstaltung mit Terror-Unterstützerin

Das Netzwerk Jüdischer Hochschullehrender und die WerteInitiative schließen sich der Forderung der CDU in NRW an

 16.01.2026

Moskau/Jerusalem

Putin spricht mit Netanjahu: Vermittlung zu Iran?

Russland will mitmischen: In Gesprächen mit dem Ministerpräsidenten Israels und dem iranischen Präsidenten bietet sich Putin als Vermittler an. Was steckt hinter dem diplomatischen Vorstoß?

 16.01.2026

Berlin

Bündnis fordert von Bundesregierung: Protestierer im Iran unterstützen, Regime isolieren

Zu den Unterzeichnern einer entsprechenden Petition gehören auch Prominente wie die Schauspielerin Uschi Glas

von Imanuel Marcus  16.01.2026

Gastbeitrag

Wie Europas Parlamentarier über Israel denken

Der Blick europäischer Politiker auf Israel hat sich gewandelt, wie die jüngste ELNET-Befragung von europäischen Politikern zeigt

von Carsten Ovens  16.01.2026

Tel Aviv

Israelische Experten rechnen mit neuer Protestwelle im Iran

Tausende Tote, brutale Repression – doch israelische Experten sehen den Protestgeist im Iran nicht als gebrochen. Droht der Führung in Teheran ein neuer Schub zivilen Ungehorsams?

 16.01.2026