Sammler

Schreib’ mal wieder

Einen ungeplanten Bezug zum umstrittenen Thema Beschneidung weist eine Sonderbriefmarke zum 200-jährigen Bestehen der Deutschen Bibelgesellschaft auf. Auf der im September erscheinenden 85-Cent-Marke zeigt eine aufgeschlagene Bibel das Zitat: »Und da acht Tage um waren, daß das Kind beschnitten würde, da ward sein Name genannt Jesus« (Lukas 2, Vers 21).

Zufall Ralf Thomas Müller, Sprecher der Bibelgesellschaft in Stuttgart, sagte der Nachrichtenagentur epd am Donnerstag, beim Entwurf für die Sonderbriefmarke im vergangenen Jahr sei der aktuelle Streit zum Thema Beschneidung nicht absehbar gewesen. »Das war so nicht geplant.« Man habe sich damals für einen Abschnitt aus der Weihnachtsgeschichte entschieden, weil dies ein bekannterer Text der Bibel sei.

Die Jubiläumsmarke soll am 11. September in Stuttgart der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Bei der Abbildung handelt es sich um das erste von der württembergischen Bibelanstalt herausgegebene Neue Testament aus dem Jahr 1815 nach der Übersetzung Martin Luthers. epd

Israel

Warnung vor Hamas-Überfall ignoriert? Netanjahu dementiert

Emiratischer Präsident soll Netanjahu angerufen haben. Netanjahu reagierte angeblich gelassen. Emirate wollen sich nicht zu Berichten äußern

 08.09.2026

Sachsen-Anhalt

BSW will AfD-Landtagspräsidenten mitwählen

Bundesweit ist es der AfD noch nie gelungen, das Amt eines Parlamentspräsidenten zu übernehmen – auch wenn sie die stärkste Partei war. Das könnte sich in Sachsen-Anhalt jetzt ändern

 08.09.2026

Deutschland

»Anklage wegen Volksverhetzung«: Landgericht Mannheim eröffnet Strafverfahren gegen Xavier Naidoo

Die Staatsanwaltschaft Mannheim erhob zweimal Anklage gegen den Sänger wegen Volksverhetzung. Eine davon lässt das Landgericht Mannheim nun zu

 08.09.2026

Kommentar

Ein Weckruf

Der AfD-Erfolg liegt vor allem im Scheitern jener Parteien, die die Bundesrepublik seit Jahrzehnten prägen. Verloren gegangenes Vertrauen muss nun schnellst möglich wieder zurückgewonnen werden

von Josef Schuster  08.09.2026

"Two serious people sit on outdoor metal stairs in casual, tactical clothing, appearing tired or contemplative, with sunlight casting shadows behind them against a plain wall in a rugged environment."

Netflix

Wenn Fiktion auf Realität trifft

Die israelische Erfolgsserie »Fauda« meldet sich mit einer eindrucksvollen neuen Staffel zurück

von Sarah Cohen-Fantl  08.09.2026

Meinung

Ein Sonntag genügt!

Was gehen uns in der Schweiz die Wahlen in Sachsen-Anhalt an? Auf den ersten Blick nicht viel. Auf den zweiten wird klar: Das Problem ist nicht nur die Partei selbst

von Zsolt Balkanyi-Guery  08.09.2026

Magdeburg

BSW will AfD-Landtagspräsidenten mitwählen

Bundesweit ist es der AfD noch nie gelungen, das Amt eines Parlamentspräsidenten zu übernehmen – auch wenn sie die stärkste Partei war. Das könnte sich in Sachsen-Anhalt jetzt ändern

 08.09.2026

Meinung

London belohnt die Verweigerungshaltung der Palästinenser

Mit ihren Sanktionen gegen israelische Siedlungen will die britische Regierung im Nahost-Konflikt einer Zwei-Staaten-Lösung näher kommen. Doch sie zeigt vor allem: Verhandeln lohnt sich nicht, Blockade und Terror aber sehr wohl

von Daniel Neumann  08.09.2026

Nahost

Großbritannien wirft Israel »ethnische Säuberungen« im Westjordanland vor

Aus Israel und den USA kommt scharfe Kritik. Deutschland schließt sich der Initiative Großbritanniens nicht an

 08.09.2026