Bayern

RIAS berichtet über Antisemitismus in Corona-Zeiten

Gelber Stern mit der Aufschrift »Ungeimpft« bei Anti-Corona-Demonstration Foto: imago images/Hannelore Förster

Bayern

RIAS berichtet über Antisemitismus in Corona-Zeiten

An der Vorstellung des Jahresberichts wird auch Zentralratspräsident Schuster teilnehmen

 03.05.2021 09:36 Uhr

Die 2019 gegründete Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Bayern (RIAS Bayern) will am Montag ihren neuen Jahresbericht vorstellen. Bereits im vergangenen Jahr hatte RIAS mitgeteilt, dass durch die Corona-Krise antisemitische Vorfälle im Freistaat zugenommen hätten.

Die Dokumentationsstelle hatte insbesondere bei Demonstrationen von Gegnern der Corona-Maßnahmen der Regierung etliche solche Vorfälle registriert. Aber auch darüber hinaus sei Antisemitismus verbreitet gewesen. So sei beispielsweise ein jüdischer Spaziergänger beschimpft worden, »die Juden« seien für das Virus verantwortlich.

An der Vorstellung des Jahresberichts werden auch Bayerns Sozialministerin Carolina Trautner (CSU), der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, und der Beauftragte der Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, Ludwig Spaenle (CSU), teilnehmen. dpa

Mehr zu diesem Thema heute in Kürze.

Meinung

Die Juden waren’s!

Claudia Roth und die jüdische Lobby: Eine kleine Chronik der Unschuld

von Andreas Büttner  06.11.2026

Interview

»Ich bezweifle, dass Claudia Roth es ernst meint mit dem Kampf gegen Antisemitismus«

JSUD-Präsident Ron Dekel geht mit der Grünen-Politikerin hart ins Gericht und wirft ihr vor, antisemitische Narrative salonfähig zu machen

von Michael Thaidigsmann  06.11.2026

Israelfeindliche Politikerin

Berliner Linke fordert Vanessa Emde zum Mandatsverzicht auf

Nach Wochen der Diskussion über den Umgang mit der direkt gewählten Abgeordneten, scheint die Parteispitze nun durchgreifen zu wollen

 06.11.2026

Vorwurf der Kampagne

Eklat um Claudia Roth: Nun reagiert der Zentralrat

Die Grünen-Politikerin bereut es, israelfeindliche Regisseure auf der Berlinale kritisiert zu haben und sieht die Schuld dafür beim Zentralrat der Juden

 06.11.2026

Berlin

Gregor Gysi für Rauswurf von Vanessa Emde

»Ich hoffe, dass wir sie ausschließen«, sagt Gysi über die wegen israelfeindlicher Aussagen umstrittene Abgeordnete

 06.11.2026

Bayern

Charlotte Knobloch wünscht sich Ilse Aigner als Bundespräsidentin

Die bayerische Landtagspräsidentin »lebt mit den Menschen, nicht über ihnen«, so Knobloch

 06.11.2026

USA

Trump will bald Entscheidung zum Iran-Krieg verkünden

Nach der Wahlniederlage seiner Republikaner beschäftigt sich US-Präsident Trump mit der Frage, ob er den Krieg mit dem Iran wiederaufnehmen soll. Die Bemühungen der Vermittler laufen auf Hochtouren

 06.11.2026

Berlin

Emde erschien mit radikaler Anti-Israel-Aktivistin zur Fraktionssitzung

Während die Linke weiter um den Umgang mit der Neuköllner Abgeordneten ringt, provozierte diese erneut

 05.11.2026

Interview

Kann Israel ohne Amerikas Waffen bestehen?

Der Politikwissenschaftler Jonathan Rynhold erklärt, was ein Ende der US-Militärhilfe für Israels Sicherheit bedeuten würde und wie sich das Verhältnis zu Washington in Zukunft entwickeln könnte

von Sabine Brandes  05.11.2026