Meinung

Respekt statt Geschacher!

Was haben Juden mit Hartz IV zu tun? Manch einer wird bei der Vorstellung von armen Juden glauben, lachen zu müssen. Aber das sind Vorurteile. In Wirklichkeit beziehen viele Gemeindemitglieder Arbeitslosengeld II. Das sind meist Menschen im Vorrentenalter, die zwar einen akademischen Abschluss haben, bei denen aber eine Eingliederung in das Arbeitsleben kaum noch möglich ist. Der neuerliche Kompromiss, den Regierung und Opposition gefunden haben, wird an der Situation der Hartz IV-Bezieher nicht viel ändern: Die Aufstockung des Regelsatzes fällt zu gering aus, und die meist ausweglose Lage älterer Arbeitsloser war wieder einmal nicht Kern der Diskussion. Allenfalls das Bildungspaket, auf das man sich einigte, weist in die richtige Richtung. Aber die Menschen hinter dem Gesetz haben anderes verdient als das erniedrigende Geschacher der vergangenen Wochen. Gerade jetzt sind die jüdischen Gemeinden gefragt, die Empfänger mit nötigem Respekt und Unterstützung aufzufangen und sich gegenüber der Politik für ihre Rechte einzusetzen.

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Antisemitische Schmierereien auf Skulpturen im Berliner Tiergarten

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Kein Freund Israels

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Berlin

Rot-grün-rote Koalitionsverhandlungen bis Januar

Linke, Grüne und SPD wollen erst im nächsten Jahr einen Koalitionsvertrag vorlegen. Und dann folgt noch ein Zwischenschritt

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Koalitionsverhandlungen

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Bisher hat sich der SPD-Chef zurückgehalten, was die Berliner Koalitionsverhandlungen angeht. Jetzt macht er klar, was er von der Linken erwartet

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USA

»Viele jüdische Wähler haben mit zugehaltener Nase abgestimmt«

Der jüdische Rechtsanwalt und Historiker Michael Traison über den Erdrutschsieg der Demokraten bei den Midterms und die möglichen Folgen für Amerikas Beziehungen zu Israel

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Nach der Wahlniederlage der Republikaner in den USA meldet sich die iranische Spitze. Auch vom obersten Führer Modschtaba Chamenei werden Worte veröffentlicht

 04.11.2026

Meinung

Her mit den Inhalten!

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von Ayala Goldmann  04.11.2026

Sachsen-Anhalt

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Der AfD-Politiker Ulrich Siegmund will im Dezember Ministerpräsident werden, doch ihm fehlen drei Stimmen für eine Mehrheit. Die Linke prüft, ob sie eine eigene Kandidatin ins Rennen schickt.

 04.11.2026

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Midterm-Wahlen

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 04.11.2026