Meinung

Respekt statt Geschacher!

Was haben Juden mit Hartz IV zu tun? Manch einer wird bei der Vorstellung von armen Juden glauben, lachen zu müssen. Aber das sind Vorurteile. In Wirklichkeit beziehen viele Gemeindemitglieder Arbeitslosengeld II. Das sind meist Menschen im Vorrentenalter, die zwar einen akademischen Abschluss haben, bei denen aber eine Eingliederung in das Arbeitsleben kaum noch möglich ist. Der neuerliche Kompromiss, den Regierung und Opposition gefunden haben, wird an der Situation der Hartz IV-Bezieher nicht viel ändern: Die Aufstockung des Regelsatzes fällt zu gering aus, und die meist ausweglose Lage älterer Arbeitsloser war wieder einmal nicht Kern der Diskussion. Allenfalls das Bildungspaket, auf das man sich einigte, weist in die richtige Richtung. Aber die Menschen hinter dem Gesetz haben anderes verdient als das erniedrigende Geschacher der vergangenen Wochen. Gerade jetzt sind die jüdischen Gemeinden gefragt, die Empfänger mit nötigem Respekt und Unterstützung aufzufangen und sich gegenüber der Politik für ihre Rechte einzusetzen.

USA

Medien: 15 Jahre Haft für Ex-Hollywood-Mogul Weinstein

Harvey Weinstein war einst ein mächtiger Medienmodul, dann kamen Vorwürfe Dutzender Frauen zu Sexualverbrechen ans Licht. Er sitzt im Gefängnis. Bis heute beschäftigen sich Gerichte mit dem Fall

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Deutschland

»Existenzgefahr für Berlins Juden«

Die Linke macht immer wieder mit Judenhass und Forderungen nach der Auslöschung Israels von sich reden. Der Wahlsieg der Partei veranlasst nun den israelischen Botschafter zu einer ungewöhnlich deutlichen Stellungnahme

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Berlin-Wahl

Klöckners Gretchenfrage: »Wie haltet ihr es mit dem Antisemitismus?«

Die CDU-Politikerin und Bundestagspräsidentin hat SPD und Grüne auf Instagram aufgefordert, in Berlin keine Koalition mit der Linkspartei einzugehen. Ansonsten werde das »Nie wieder« zur Farce

 23.09.2026

Jerusalem/New York

Benjamin Netanjahu: Werde vor UNO die Wahrheit über Mamdani sagen

Israels Ministerpräsident wirft dem New Yorker Bürgermeister Unterstützung der Hamas und Hetze gegen Juden vor

 23.09.2026

Machtgedanke zu verlockend? SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach (r.) und Elif Eralp von der Linkspartei bei einer Podiumsdiskussion vor der Wahl

Kommentar

Finaler Tabubruch

Ein persönlicher Appell an die Berliner SPD, sich nicht mit den dunkelroten Judenfeinden von der Linkspartei einzulassen

von Daniel Killy  23.09.2026

Debatte

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Sa’ar drehte Van der Bellens Aussage um und fügte hinzu: Kein österreichischer Bürger dürfe für den »Unsinn« seines Präsidenten verantwortlich gemacht werden

 23.09.2026

Solidarität

LED-Truck gegen Judenhass in fünf deutschen Städten

Mit einer bundesweiten Aktion wollen die »Christen an der Seite Israels« rund um den Jahrestag des Hamas-Massakers vom 7. Oktober auf Antisemitismus aufmerksam machen

 23.09.2026

Düsseldorf

Islamistischer Schüler wegen zweifachem Messerangriff verurteilt

Ein Essener Schüler ist wegen versuchten Mordes verurteilt worden. Das Oberlandesgericht sprach ihn schuldig

 23.09.2026

Berlin

SPD-Fraktionschef Raed Saleh tritt nicht wieder an

Nach 15 Jahren an der Spitze zieht der Spandauer die Konsequenzen aus dem historisch schlechten Wahlergebnis: Er will nicht erneut für den Vorsitz seiner Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus kandidieren

 23.09.2026