Berlin

Pro-Terror-Demonstration im Bahnhof Zoo

Foto: picture alliance / dpa

Zum wiederholten Mal kam es am frühen Dienstagabend in Berlin zu einer Demonstration für den palästinensischen Terror gegen Israel. In der Haupthalle des Bahnhofes Zoologischer Garten wurden laut Polizei »30 bis 40« Teilnehmer gezählt. Es habe sich um eine »nicht angezeigte Versammlung« gehandelt, hieß es. Offenbar waren es Sicherheitsmitarbeiter der Bahn, die die Polizei verständigten.

Sitzend hätten die Protestierer »pro-palästinensische Ausrufe« skandiert. Wie ein Video der Demonstration belegt, unterstützten die Protestierer den Terror – auch indem sie »Yallah Yallah Intifada!« schrien. Ihrer Ansicht zu Demokratie verliehen sie mit dem oft wiederholten Ausruf »Fuck your democracy« Ausdruck.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Die Polizei erschien mit 130 Beamten. Diese hätten 38 Teilnehmer »vorübergehend in ihrer Freiheit beschränkt und aus der Bahnhofshalle gebracht«, heißt es in einem heute veröffentlichten Polizeibericht. Die Demonstranten trugen Palästinensertücher, mit denen sich einige von ihnen vermummten.

Acht Strafermittlungsverfahren wurden diesmal eingeleitet. Dabei geht es um das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen, Bedrohung und Körperverletzung. Hinzu kam ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz. im

Nahost

Was steht im Iran-Rahmenabkommen?

Nach langer Ungewissheit verbreitet ein hochrangiger US-Beamter den Text, auf den sich der Iran und die US-Regierung geeinigt haben sollen. Doch wer ihn wann unterzeichnet, bleibt unklar

 17.06.2026

Terror

Juden für Iran ausgespäht: Spionageprozess beginnt

Vor dem Hanseatischen Oberlandesgericht in Hamburg beginnt der Prozess gegen zwei Männer, die im Auftrag des Irans gezielt Juden und Israel-Freunde für Anschläge ausgespäht haben sollen

 17.06.2026

Belarus

Antisemitische Ausfälle aus Minsk

Ein Interview des belarussischen Machthabers Alexander Lukaschenko belastet das bilaterale Verhältnis mit Israel

von Alexander Friedman  17.06.2026

Baden-Württemberg

Nutzte AfD-Politikerin ein Goebbels-Zitat als Klingelton?

Ein Goebbels-Zitat als Handyton? Nach einem Vorfall während einer Gremiensitzung in Böblingen fordern Politiker Aufklärung – und die Stadt schaltet die Staatsanwaltschaft ein

 17.06.2026

Évian

Trump will das iranische Regime bombardieren, »wenn es sich nicht benimmt«

Die USA und der Iran haben ein Rahmenabkommen für einen Ausweg aus dem Krieg vereinbart. Der US-Präsident spricht zwei Tage vor einer wichtigen Unterschrift eine Drohung aus

 17.06.2026

Washington D.C.

USA und Palästinensische Autonomiebehörde verhandeln über Annäherung

Die Trump-Regierung arbeitet daran, Milliardenbeträge an palästinensischen Steuereinnahmen, die von Israel zurückgehalten werden, dem »Board of Peace« zugänglich zu machen

 17.06.2026

Washington D.C.

FBI vereitelte Anschlagsplan auf Käfigkampf am Weißen Haus

Die Täter wollten unter anderem Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ermorden. Dabei hatte Netanjahu gar nicht an der Jubiläumsfeier teilgenommen

 17.06.2026

Berlin

Antisemitismus: Bundesverband Rias erfasst 8725 Vorfälle

Juden in Deutschland erleben seit Beginn des Gaza-Kriegs 2023 viel mehr Hass und Anfeindungen als zuvor. Das prägt den Alltag, stellt das Netzwerk der Informations- und Meldestellen fest

 17.06.2026 Aktualisiert

Westjordanland

Huckabee widerspricht Trump: »Ohne Israel kein Amerika«

Zwischen dem amerikanischen Präsidenten und seinem eigenen Botschafter ist ein bemerkenswerter Widerspruch sichtbar geworden

 17.06.2026