Berlin

Antisemitisches »Sit-in« im Hauptbahnhof

Die Zwischenebene des Berliner Hauptbahnhof am Dienstagnachmittag Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com

Am Dienstagnachmittag haben israelfeindliche Demonstranten sich im Berliner Hauptbahnhof versammelt. Die Aktion wurde schon am Sonntag auf den sozialen Medien als »Massen-Sit-In« angekündigt. Die am Bahnhof zuständige Bundespolizei war schnell mit einigen Beamten vor Ort. Später kamen auch Berliner Landespolizisten hinzu. Die Aktion sei friedlich verlaufen, so die Polizei. Sie schätzt die Teilnehmerzahl auf 300.

Weniger friedlich waren die Forderungen der Demonstranten, wie aus Videoaufnahmen hervorgeht. Zwar wurde auf Plakaten ein sofortiger Waffenstillstand gefordert, jedoch skandierten die Teilnehmer Parolen wie »Intifada bis zum Sieg« - ein Aufruf zum Terror. Gleichzeitig riefen die Teilnehmer in Sprechchören »Israel ist ein Terrorstaat« und »Deutschland ist ein faschistischer Staat«.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Die Organisation »Global South United« hatte auf Instagram aufgerufen, sich in kleinen Gruppen und mit versteckten politischen Symbolen am Berliner Hauptbahnhof einzufinden, um dann einen spontanen Protest zu ermöglichen. /mma

Berlin

Staatsanwaltschaft: Hunderte neue antisemitische Straftaten

Für das Jahr 2025 werden 820 neue Vorfälle registriert. Antisemitische Parolen bei Demonstration sind eingerechnet

 02.02.2026

Düsseldorf

Terror-Sympathisantin an Kunstakademie: Stadt zieht Konsequenzen

Oberbürgermeister Stephan Keller (CDU) tritt nicht bei der traditionellen Werkschau auf, nachdem die palästinensische Terrorunterstützerin Basma al-Sharif Teil einer Veranstaltung der Akademie war

 02.02.2026

Schuldspruch

AfD-Politiker Halemba verurteilt

Der bayerische Landtagsabgeordnete wurde wegen leichtfertiger Geldwäsche und gemeinschaftlicher Nötigung verurteilt. Von zwei Vorwürfen wurde er freigesprochen

 02.02.2026

Berlin

Zentralrat würdigt Rita Süssmuth

Die frühere Bundestagspräsidentin habe sich als Bundestagspräsidentin nachdrücklich für eine lebendige Erinnerungskultur eingesetzt, so der Präsident des Zentralrates der Juden

 02.02.2026

Meinung

Teilzeit ist kein »Lifestyle«

Der Wirtschaftsflügel der CDU und Bundeskanzler Merz wollen, dass die Deutschen mehr arbeiten. Sie missachten damit die vielfältigen Lebenswirklichkeiten der Menschen

von Günter Jek  02.02.2026

Washington D.C.

USA und Iran: Gespräche in Ankara in Vorbereitung

Offenbar arbeiten mehrere Vermittler daran, noch in dieser Woche ein Treffen zu organisieren

 02.02.2026

USA

Trumps Ex-Grenzschutzchef soll »antisemitische Tirade« gehalten haben

Gregory Bovino soll wütend geworden sein, als ein orthodoxer Staatsanwalt wegen des Schabbats nicht an einer Telefonkonferenz teilnahm

 02.02.2026

Johann Wadephul

»Wir lassen uns in unserer Haltung nicht einschüchtern«

Das iranische Regime hat die Bundeswehr als Terrororganisation eingestuft. Der Außenminister bezeichnete den Schritt als »propagandistisch« und hofft auf schnelle Schritte gegen die Revolutionsgarden

 01.02.2026

Naher Osten

Iran betrachtet Bundeswehr als Terrororganisation

Nach langer Debatte stufte die EU Irans Revolutionsgarden kürzlich als Terrororganisation ein. Nun kommt eine Reaktion aus Teheran

 01.02.2026