Brandenburg

Polizeipräsident: Antisemitische Dynamiken verstehen

Brandenburgs Polizeipräsident Oliver Stepien Foto: picture alliance/dpa

Vor dem Hintergrund der Zunahme judenfeindlicher Angriffe hat Brandenburgs Polizeipräsident Oliver Stepien dazu aufgefordert, praxisorientierte Lösungsansätze zu entwickeln.

Angesichts der wachsenden Verbreitung antisemitischer Äußerungen und Taten sei es entscheidend, die Dynamiken des Antisemitismus zu verstehen, sagte er am Mittwoch in Potsdam. Dabei müsse es auch darum gehen, sich über neue Erscheinungsformen des Phänomens zu informieren, fügte er bei einer vom Polizeipräsidium des Landes Brandenburg veranstalteten Tagung zum Thema Antisemitismus hinzu.

Bei der Veranstaltung kamen nach Angaben des Polizeipräsidiums Vertreter aus Zivilgesellschaft, Forschung und Wissenschaft, der Polizei, des Verfassungsschutzes und der Generalstaatsanwaltschaft zusammen. Der Ansprechpartner für Extremismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit im Polizeipräsidium, Andreas Wimmer, betonte unter Hinweis auf die Beteiligung von Vertretern unterschiedlicher Bereiche, nur gemeinsam könne es gelingen, die Sicherheit jüdischen Lebens in Brandenburg zu gewährleisten.

Die Fachtagung richtete sich vorrangig an Bedienstete der Polizei des Landes Brandenburg. In dem interdisziplinären Austausch sei es unter anderem darum gegangen, wie sich jüdisches Leben in Deutschland nach dem Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 verändert hat und was gegen Antisemitismus auf lokaler Ebene getan werden muss, hieß es. epd

Khan Younis

Israel wirft Hamas Folter in Klinik vor

Die Terrororganisation soll ein Krankenhaus im Süden des Gazastreifens als Folterzentrale nutzen, um ihre Macht über die Bevölkerung auszubauen

 20.08.2026

Berlin

Diskriminierung wegen falscher Hummus-Aussprache?

Im Ortsteil Prenzlauer Berg soll ein arabisches Restaurant einen israelischen Gast wegen der vermeintlich falschen Aussprache des Kichererbsengerichts nicht bedient haben. Das Lokal widerspricht dem Vorwurf

 20.08.2026

USA

Amerikas nächster Präsident?

Rahm Emanuel gilt als Hoffnungsträger der Demokraten und steht für einen Kurs der Mitte – sowohl in innenpolitischen Fragen als auch im Verhältnis zu Israel. Eine Annäherung

von Joshua Schultheis  20.08.2026

München

Knobloch in Zeiten von Judenhass: »Ich habe mich getäuscht«

Die ehemalige Präsidentin des Zentralrats der Juden spricht offen über ihre Enttäuschung: Warum die Reaktion auf das Hamas-Massaker ihr nicht genügt und der Judenhass sie tief erschüttert

 20.08.2026

Florida

Nach antisemitischen Angriffen: »Hebräischer Hammer« gewinnt Vorwahl

Der jüdische Abgeordnete Randy Fine, ein republikanischer Israel-Unterstützer, setzt sich gegen den Antisemiten Dan Bilzerian durch

 20.08.2026

Berlin

Medienbericht: Andreas Franck will nicht Antisemitismusbeauftragter werden

Das Bundesinnenministerium wollte die Absage Francks auf Anfrage weder bestätigen noch dementieren

 20.08.2026

Mar del Plata

Argentinien entlässt Bundesrichter wegen antisemitischer Äußerungen

Der Justizrat sieht einen schweren Verstoß gegen die für Richter geltenden Anforderungen an Anstand und Unparteilichkeit

 20.08.2026

München

Brandanschlag auf jüdisches Gemeindezentrum: Hinweise auf deutschen Täter verdichten sich

56 Jahre nach dem tödlichen Anschlag in der Reichenbachstraße 27 legen die Ermittler einen neuen Erkenntnisstand vor

 20.08.2026

Berlin

Umfrage: Mehrheit lehnt AfD-geführte Regierung im Osten ab

Die zumindest in Teilen rechtsextremistische Partei kann bei den Landtagswahlen im Osten mit hohen Stimmanteilen rechnen. Die Möglichkeit, dass sie im Anschluss einen Ministerpräsidenten stellen könnte, stößt überwiegend auf Ablehnung

 20.08.2026