Brandenburg

Polizeipräsident: Antisemitische Dynamiken verstehen

Brandenburgs Polizeipräsident Oliver Stepien Foto: picture alliance/dpa

Vor dem Hintergrund der Zunahme judenfeindlicher Angriffe hat Brandenburgs Polizeipräsident Oliver Stepien dazu aufgefordert, praxisorientierte Lösungsansätze zu entwickeln.

Angesichts der wachsenden Verbreitung antisemitischer Äußerungen und Taten sei es entscheidend, die Dynamiken des Antisemitismus zu verstehen, sagte er am Mittwoch in Potsdam. Dabei müsse es auch darum gehen, sich über neue Erscheinungsformen des Phänomens zu informieren, fügte er bei einer vom Polizeipräsidium des Landes Brandenburg veranstalteten Tagung zum Thema Antisemitismus hinzu.

Bei der Veranstaltung kamen nach Angaben des Polizeipräsidiums Vertreter aus Zivilgesellschaft, Forschung und Wissenschaft, der Polizei, des Verfassungsschutzes und der Generalstaatsanwaltschaft zusammen. Der Ansprechpartner für Extremismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit im Polizeipräsidium, Andreas Wimmer, betonte unter Hinweis auf die Beteiligung von Vertretern unterschiedlicher Bereiche, nur gemeinsam könne es gelingen, die Sicherheit jüdischen Lebens in Brandenburg zu gewährleisten.

Die Fachtagung richtete sich vorrangig an Bedienstete der Polizei des Landes Brandenburg. In dem interdisziplinären Austausch sei es unter anderem darum gegangen, wie sich jüdisches Leben in Deutschland nach dem Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 verändert hat und was gegen Antisemitismus auf lokaler Ebene getan werden muss, hieß es. epd

Berlin

CDU will Grünen und SPD Sondierungsgespräche anbieten

Nach einem Bericht über Sorgen der Berliner linken Wahlsiegerin Eralp um die Sicherheit ihrer Familie sorgt sich die CDU um die Sicherheit der Stadt. Welche Alternative sie zu Rot-Grün-Rot sieht

 29.10.2026

Berlin

Zentralrat warnt vor Linken-Regierungsbeteiligung in Berlin

»Die Ohnmacht der Parteiführung und die Angst, die Frau Eralp persönlich zu verspüren scheint, schockieren mich – aber sie überraschen mich nicht«, sagt Zentralratspräsident Josef Schuster

 29.10.2026

Meinung

Elif Eralp und die Angst

Die Linken-Politikerin traut sich nicht, Terrorsympathisanten beim Namen zu nennen. Wer nicht einmal die Israelfeinde in den eigenen Reihen bekämpfen kann, kann auch keine Stadt regieren

 29.10.2026

»Social Media«

Hasskampagne von Influencern gegen Bildungsstätte Anne Frank

Die Bildungsstätte Anne Frank klärt über Antisemitismus und Extremismus auf Social Media auf. Nun erlebt sie eine Hasskampagne von Fitness- und Ernährungs-Influencern

 29.10.2026

Auszeichnung

Shimon-Peres-Preis für deutsch-israelische Projekte

Für einen Dialog in Krisenzeiten werden jetzt zwei deutsch-israelische Projekte ausgezeichnet. Der Preis erinnert an den Friedensnobelpreisträger und israelischen Staatspräsidenten Shimon Peres

 29.10.2026

Debatte

Nach der »Spiegel«-Enthüllung: Jetzt spricht Elif Eralp

Die wichtigsten Statements der Linkspartei-Spitzenkandidatin im Überblick

 29.10.2026 Aktualisiert

New York

NYPD stoppt Direktvergabe an israelischen Überwachungstechnik-Hersteller

Linke Politiker und Aktivisten aus dem Umfeld von Bürgermeister Zohran Mamdani hatten den geplanten Kauf eines Ortungssystems kritisiert

 29.10.2026

Straßburg/Prag

Europarat warnt vor zunehmendem Antisemitismus in Tschechien

Sowohl die Zahl als auch die Schwere der Judenhass-Vorfälle nimmt zu

 29.10.2026

Berlin

Wie sich Elif Eralp von Terrorunterstützern mundtot machen lässt

Das Nachrichtenmagazin »Spiegel« hat brisante Hintergründe zur Spitzenkandidatin der Linkspartei veröffentlicht

 29.10.2026 Aktualisiert