WHO

Polio-Impfkampagne im Gazastreifen geht weiter

In der UNRWA-Klinik in Deir al-Balah im Gazastreifen werden Kindern Polioimpfungen verabreicht. Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com

Die Massenimpfung gegen Kinderlähmung im Gazastreifen wird nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in wenigen Tagen fortgesetzt. Vom 22. bis 26. Februar sei eine weitere Impfkampagne geplant, teilte die WHO auf der Plattform X mit. Grund sei, dass das Poliovirus in Abwasserproben aus dem Gazastreifen entdeckt worden sei. Die Viren zirkulierten weiterhin in der Umwelt und gefährdeten Kinder. Geimpft werden sollen demnach mehr als 591.000 Mädchen und Jungen unter zehn Jahren.

Bereits im vergangenen Jahr wurden im Gazastreifen Hunderttausende Kinder gegen das Virus geimpft. In bestimmten Gebieten sei damals aber der Zugang schwierig gewesen, so die WHO. Tausende Kinder hätten deshalb nicht die benötigte zweite Impfdosis erhalten. Wegen der derzeit herrschenden Waffenruhe sei es nun einfacher, die Mädchen und Jungen zu erreichen. Die zweite Impfrunde soll demnach im April stattfinden. 

Polio kann lebenslange Lähmungen verursachen. Im vergangenen Sommer war der erste Fall seit 25 Jahren in dem Palästinensergebiet entdeckt worden. Das Virus breitet sich aus, wenn unhygienische Zustände herrschen. dpa

Standpunkt

Die Militäroperation gegen das Mullah-Regime ist die Chance für den Nahen und Mittleren Osten

Ein Gastbeitrag von Roderich Kiesewetter, Bundestagsabgeordneter (CDU) und Mitglied des Auswärtigen Ausschusses

von Roderich Kiesewetter  31.03.2026

Peking

Pakistan und China stellen Forderungen für Frieden im Nahen Osten vor

Pakistan bemüht sich um Vermittlungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran. Jetzt stellen Pakistan und China gemeinsame Forderungen vor

 31.03.2026

München

Der Grüne, das Rathaus und die jüdische Gemeinschaft

Dominik Krause wird der nächste Oberbürgermeister der bayerischen Landeshauptstadt. Der 35-Jährige ist Mitglied der Deutsch-Israelischen Gesellschaft und geht entschlossen gegen Antisemitismus vor. Ein Porträt

von Chris Schinke  31.03.2026

Analyse

Ist das wirklich nicht unser Krieg?

Ein atomar bewaffneter Iran wäre nicht nur ein Albtraum für Israel, sondern auch eine reale Bedrohung für Europa

von Roman Haller  31.03.2026

Berlin

Doppelt so viele Schülerfahrten zu NS-Gedenkstätten möglich

Mehr als 80 Jahre nach dem Holocaust versuchen junge Leute, die Gräuel der deutschen Geschichte zu verstehen. Ein Besuch an authentischen Orten kann dazu beitragen. Zwei private Spender geben Geld

 31.03.2026

Weimar

Gedenkstätte Buchenwald sieht sich politisch instrumentalisiert

Warum die Gedenkstätte Buchenwald Schauplatz kontroverser Debatten ist – und wie sie damit umgeht

 31.03.2026

Kino Babylon

Ein Publikum wie eine Sekte: So war Francesca Albaneses Auftritt in Berlin

»Nazi«-Rufe, Verschwörungsglaube und Massenpsychose: Unser Gastautor ist entsetzt von dem, was er auf der Veranstaltung mit der UN-Sonderberichterstatterin für Palästina erlebt hat. Ein Erfahrungsbericht

von Wolf J. Reuter  31.03.2026

Berlin

Beschwerde gegen Deutsche Welle: Jüdischer Journalistenverband sieht Defizite in Berichterstattung

Nach Darstellung des JJJ fehlt es in mehreren Beiträgen an journalistischer Sorgfalt. Teilweise seien Tendenzen erkennbar, die als israelfeindlich oder sogar antisemitisch bewertet werden könnten

 31.03.2026

West Bloomfield

FBI: Anschlag auf Synagoge in Michigan war von Hisbollah inspiriert

Nach Angaben der Behörden hatte sich der Mann seit Anfang des Jahres zunehmend mit Pro-Hisbollah-Inhalten im Internet beschäftigt

 31.03.2026