Energie

Ölpreis gibt weiter nach - Trumps Äußerung zu Kriegsende wirkt

Eine Tankstelle an der Bundesstraße B9 in Bonn-Bad Godesberg am Montag Foto: picture alliance / Bonn.digital

Der Ölpreis hat am Dienstag den Rückgang vom Vorabend fortgesetzt. Nachdem die Notierung für Rohöl der Sorte Brent zu Beginn der Woche wegen des Iran-Kriegs zeitweise bis auf knapp 120 US-Dollar (159 Liter) und damit auf den höchsten Stand seit Sommer 2022 gestiegen war, hatte bereits am Montag im Handelsverlauf eine Gegenbewegung eingesetzt. Diese hatte sich dann am Abend nach Äußerungen des US-Präsidenten Donald Trump beschleunigt.

Trump hat ein schnelles Ende des Kriegs im Nahen Osten in Aussicht gestellt. Der US-Sender CBS News hatte ihn mit den Worten zitiert: »Ich denke, der Krieg ist so gut wie beendet.« Am Dienstagmorgen wurde Rohöl der Sorte Brent mit Lieferung im Mai bei 93,14 Dollar je Barrel gehandelt und damit knapp sechs Prozent unter dem Niveau vom Vortag. Im Vergleich zu der Zeit vor dem Beginn des Kriegs Ende Februar ist der Rohstoff aber immer noch knapp 30 Prozent teurer.

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Marktbeobachter sehen in den Äußerungen von Trump eine neue Bereitschaft des Weißen Hauses, öffentlich zu signalisieren, dass Schritte zur Beendigung des Kriegs möglich seien. Allerdings machte der Präsident keine konkreten Angaben. Zudem nannte er keine weiteren Details zum Plan, Tanker durch die Straße von Hormus am Persischen Golf zu eskortieren.

Der Transport von Energierohstoffen aus den Förderregionen am Persischen Golf durch die wichtige Straße von Hormus ist durch den Krieg praktisch zum Erliegen gekommen. Die Energiemärkte sind durch den Krieg im Nahen Osten stark beeinträchtigt. dpa

Washington D.C.

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