Justiz

Neue Hinweise auf NS-Verbrecher

Akten in der Ludwigsburger Zentralstelle zur Aufklärung von NS-Verbrechen Foto: dpa

Baden-Württembergs Justizminister Rainer Stickelberger (SPD) rechnet damit, dass die Arbeit der Ludwigsburger Zentralstelle zur Aufklärung von NS-Verbrechen zu neuen Ermittlungsverfahren führen wird.

Die Behörde habe heute im Gegensatz zu früher die Möglichkeit, zum Beispiel Archive in Russland, Brasilien, Peru und Ecuador auszuwerten. Von dort seien »neue Erkenntnisse« zu erwarten, sagte Stickelberger am Mittwoch im Südwestrundfunk (SWR).

Konzept Wenn die Ludwigsburger Ermittlungen einmal ausliefen, weil der Täterkreis ausgestorben sei, brauche das Haus ein anderes Konzept, müsse aber erhalten bleiben, sagte Stickelberger.

Die 1958 gegründete Zentralstelle solle sich dann auf die historische Aufarbeitung der NS-Verbrechen konzentrieren und »zu pädagogischen Zwecken« ausgebaut werden. Die Stätte zu schließen, wäre dagegen auch international ein »falsches Signal«.

Mit der Zukunft der Ludwigsburger Behörde wollte sich am Mittwoch die Justizministerkonferenz der Länder beschäftigen. Baden-Württemberg hat in diesem Jahr den Vorsitz. epd

Reaktion

Israels Botschafter spricht Klartext über AfD-Wahlerfolg in Sachsen-Anhalt

 07.09.2026

Sachsen-Anhalt

Wagenknecht äußert sich zur Zusammenarbeit mit der AfD

Die Hintergründe

 07.09.2026

Washington D.C.

»Gut gemacht!«: Elon Musk gratuliert AfD zu Wahltriumph

Der Milliardär und Tech-Unternehmer ist seit langem als AfD-Sympathisant bekannt. Das Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt verzückt ihn. Spitzenkandidat Ulrich Siegmund macht ihm sogleich ein Angebot

 07.09.2026

Parteien

Was Markus Söder der CDU nach dem Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt rät

 07.09.2026

Berlin

»Death to Israel!«: Angriff auf FDP-Mitglieder

Im Stadtteil Charlottenburg beschimpften israelfeindliche Demonstranten FDP-Politiker, die nach ihrem Sommerfest mit dem Abbau beschäftigt waren

von Imanuel Marcus  07.09.2026

»Freedom Flotilla Coalition«

Neue Gaza-Flottille unterwegs

Die Initiatoren wollen den Gazastreifen im Oktober erreichen und fordern eine »globale Intifada«

 07.09.2026

Kommentar

Und nun?

Bloße Empörung über den Wahlsieg der rechtsextremen AfD ist billig und wohlfeil. Es sollte endlich auch über die Gründe ihrer Popularität gesprochen werden. Die Parteien der Mitte müssen endlich aufwachen

von Philipp Peyman Engel  07.09.2026

Magdeburg

BSW würde AfD ins Ministerpräsidentenamt verhelfen

Die Hintergründe

 07.09.2026

Landtagswahl in Sachsen-Anhalt

»Wind der Freiheit« oder »Schock«: Globales Echo auf Wahl

Der AfD-Erfolg sorgt international für sehr unterschiedliche Reaktionen und hitzige Debatten

 07.09.2026