Jerusalem

Netanjahu gratuliert Trump zu »historischer Rückkehr«

Benjamin Netanjahu Foto: picture alliance / photothek

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat dem Republikaner Donald Trump in herzlichen Worten gratuliert. Dieser hatte sich zuvor zum Sieger der US-Präsidentschaftswahl erklärt.

»Lieber Donald und liebe Melania Trump, Gratulationen zum größten Comeback der Geschichte«, hieß es in einer Mitteilung Netanjahus.

Trumps »historische Rückkehr ins Weiße Haus« bedeute »einen Neuanfang für Amerika und eine mächtige erneute Verpflichtung gegenüber dem großen Bündnis zwischen Israel und Amerika«. Netanjahu sagte: »Dies ist ein riesiger Sieg!«

Lesen Sie auch

Offen ausgetragene Streits

Zwischen dem scheidenden Präsidenten Joe Biden und Netanjahu war es regelmäßig zu Meinungsverschiedenheiten und zum Teil offen ausgetragenen Streits gekommen.

Netanjahus rechter Minister für Nationale Sicherheit, Itamar Ben Gvir begrüßte Trumps erwarteten Wahlsieg in der Knesset. Die Zeit für Souveränität (im Westjordanland) und einen Sieg sei damit gekommen.

Auch sagte der Minister, für Terroristen müsse die Todesstrafe eingeführt werden. Zusätzlich sprach er sich für eine Verabschiedung »aller möglicher Gesetze« aus, die der US-Präsident »zweifellos unterstützen« werde. Adolf Eichmann, der Architekt des Holocaust, ist der Einzige, den die israelische Justiz jemals hinrichten ließ. dpa/ja

Reaktion

»Wir dürfen nicht dulden, dass Ausländerkriminalität, Judenhass an der Tagesordnung sind«

Bundeskanzler Merz sprach in Berlin über Migration und den grassierenden Judenhass im Land

 17.09.2026

Wahlkampf im Nordosten

Ex-CDU-Politiker Michel Friedman wirbt für die Grünen

 17.09.2026

Brandanschlag auf Synagoge Wuppertal

Nach ersten Erkenntnissen handelte der polizeibekannte Mann mit afghanischer Staatsangehörigkeit allein

 17.09.2026 Aktualisiert

Berlin-Wahl

Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen CDU und Linke

Neue Umfrage sieht eine Partei wieder knapp in Führung

 17.09.2026

München

Drinnen redet ein Palästinenser, draußen wird er mit »Free Palestine«-Rufen niedergebrüllt

In der bayerischen Landeshauptstadt fand eine Medienkonferenz mit prominenten Teilnehmern statt, gegen die es im Vorfeld Boykottaufrufe gab. Redner beklagten die zunehmende Polarisierung

von Michael Thaidigsmann  17.09.2026

Karlsruhe

Iraker plante Anschlag in Bremen

Der 24-jährige Islamist soll eine Kirche in Bremen als Anschlagsziel ausgewählt und schon eine Schusswaffe beschafft haben. Die Ermittler werfen ihm mehrere schwere Straftaten vor

 17.09.2026

Synagoge in Mailand (Archiv)

Mailand

»Niemand wird mich hier erniedrigen«

Nach antisemitischer Attacke: Jetzt spricht der angegriffene Rabbiner

 17.09.2026 Aktualisiert

Berlin-Wahl

»Stimmen Sie gegen Antisemitismus!«

Die Vorsitzende der DIG Berlin Brandenburg, Cerstin Richter-Kotowski ruft Wähler dazu auf, Parteien zu wählen, die Judenhass bekämpfen

 17.09.2026

München

Rabbiner: Plan gegen islamistischen Terror ist Vorbild für Europa

Mit einem Zehn-Punkte-Plan sollen in Deutschland Radikalisierung und islamistischer Terror bekämpft werden. Zustimmung kommt von Rabbinern, die über die Landesgrenzen hinaus denken. Allerdings wird auch Kritik laut

von Leticia Witte  17.09.2026