Jerusalem

Netanjahu gratuliert Trump zu »historischer Rückkehr«

Benjamin Netanjahu Foto: picture alliance / photothek

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat dem Republikaner Donald Trump in herzlichen Worten gratuliert. Dieser hatte sich zuvor zum Sieger der US-Präsidentschaftswahl erklärt.

»Lieber Donald und liebe Melania Trump, Gratulationen zum größten Comeback der Geschichte«, hieß es in einer Mitteilung Netanjahus.

Trumps »historische Rückkehr ins Weiße Haus« bedeute »einen Neuanfang für Amerika und eine mächtige erneute Verpflichtung gegenüber dem großen Bündnis zwischen Israel und Amerika«. Netanjahu sagte: »Dies ist ein riesiger Sieg!«

Lesen Sie auch

Offen ausgetragene Streits

Zwischen dem scheidenden Präsidenten Joe Biden und Netanjahu war es regelmäßig zu Meinungsverschiedenheiten und zum Teil offen ausgetragenen Streits gekommen.

Netanjahus rechter Minister für Nationale Sicherheit, Itamar Ben Gvir begrüßte Trumps erwarteten Wahlsieg in der Knesset. Die Zeit für Souveränität (im Westjordanland) und einen Sieg sei damit gekommen.

Auch sagte der Minister, für Terroristen müsse die Todesstrafe eingeführt werden. Zusätzlich sprach er sich für eine Verabschiedung »aller möglicher Gesetze« aus, die der US-Präsident »zweifellos unterstützen« werde. Adolf Eichmann, der Architekt des Holocaust, ist der Einzige, den die israelische Justiz jemals hinrichten ließ. dpa/ja

Nahost

Zahl verletzter US-Soldaten nach Drohnenangriff in Kuwait steigt

Nach dem Vorfall war von sechs getöteten amerikanischen Soldaten und fünf Verletzten die Rede gewesen. Nun stellt sich heraus: Es waren weitaus mehr

 12.03.2026

Beirut

Libanon - Wie viele Kriege kann ein Land ertragen?

Der Iran-Krieg hat auch den Libanon mit voller Wucht erfasst. Hunderte Tote, Hunderttausende Vertriebene nach nur einer Woche. Wie halten die Menschen einen nie enden wollenden Kriegszustand aus?

von Amira Rajab  12.03.2026

Teheran

Irans Polizeichef: Betrachten Demonstranten als Feinde

Die israelische Regierung hofft auf einen Sturz der iranischen Regierung durch das eigene Volk. Doch der oberste Polizist des Landes warnt potenzielle Demonstranten: »Haben den Finger am Abzug.«

 12.03.2026

Washington D.C./Tel Aviv

Netanjahu-Begnadigung: Trump greift Herzog erneut scharf an

In einem Interview benutzt der Präsident in Zusammenhang mit dem israelischen Staatsoberhaupt auch vulgäres Vokabular

 12.03.2026

Sacramento/Washington D.C.

FBI warnt vor möglichem iranischem Drohnenangriff auf Kalifornien

Die US-Bundespolizei sagt, unbemannte Fluggeräte könnten von einem unbekannten Schiff vor der Küste gestartet werden

 12.03.2026

New York

UN-Sicherheitsrat fordert Iran zum Stopp von Angriffen auf Golfstaaten auf

China und Russland kritisierten die Resolution, machten ihre Annahme jedoch möglich

 12.03.2026

Teheran

Iran zu Waffenruhe bereit, wenn Israel und USA nie mehr angreifen

Das Teheraner Regime formuliert auch andere Bedingungen für einen Waffenstillstand, den niemand verlangt

 12.03.2026

Kommentar

Chamenei und die VIP-Lounge im Paradies

»VIP?«, fragt ein Engel durch den Türspalt. »Gewiss. Ich bin der Erhabene Führer«, sagt er ungeduldig

von Louis Lewitan  12.03.2026

Nahost

Trump über Iran: »Es gibt praktisch nichts mehr zum Angreifen«

Israels Verteidigungsminister hat Hoffnungen auf ein rasches Ende des Iran-Kriegs gerade erst eine Absage erteilt - nun sendet der US-Präsident erneut andere Signale

 11.03.2026