Rechtsextremismus

»Natürlich habe ich mich über dieses Foto sehr geärgert«

In der Kritik: CDU-Politiker Philipp Amthor Foto: imago images/Political-Moments

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Philipp Amthor hat sich von einem im Internet verbreiteten Foto distanziert. »Natürlich habe ich mich über dieses Foto sehr geärgert«, sagte Amthor der Deutschen Presse-Agentur.

Das im Internet verbreitete Bild zeigte den Politiker auf einem Pferdefestival im vorpommerschen Boock am Sonntag zwischen zwei Männern, von denen einer ein T-Shirt trägt, auf dem er sich mit der verurteilten Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck solidarisiert.

»Ich kann zwar nicht mit letzter Sicherheit sagen, ob und inwieweit das Foto bearbeitet ist, aber ich hätte das Foto natürlich nicht gemacht, wenn ich die T-Shirt-Aufschrift zur Kenntnis genommen hätte.« Ob das Foto manipuliert wurde, ließ sich für dpa zunächst nicht klären.

Am Rande der Siegerehrung des Reitturniers habe es eine Reihe von Fotowünschen gegeben. »Das ist dann meistens eine Sache von wenigen Sekunden, in denen man sich nicht alle Details anschaut«, betonte Amthor.

Es sei Ausdruck eines absurden und unsachlichen Wahlkampfes, ihn in die Nähe von Rechtsextremisten rücken zu wollen, »obwohl mein klares Streiten gegen die AfD und gegen rechte Vereinfacher allseits bekannt ist«. Ähnlich hatte sich Amthor am Montag in Sozialen Netzwerken schon geäußert. dpa

Diplomatie

Lebendiges Netzwerk

30.000 Euro für die deutsch-israelische Zusammenarbeit: Botschafter Ron Prosor zeichnet vier wegweisende Initiativen aus

 03.06.2026

Meinung

Digitale Gewalt: Gutes Gesetz mit Hürden

Die Bundesregierung plant ein Gesetz gegen Hass und Hetze im Internet. Damit es wirken kann, sollte aber von Anfang an die Finanzierung von Anlaufstellen für Betroffene mitgedacht werden

von Pawel Erenburg  03.06.2026

Iran

Im Visier

Die Mordpläne gegen Josef Schuster und Volker Beck sind Teil einer seit Jahren anhaltenden Terrorkampagne des Mullah-Regimes in Europa. Ihr Ziel: Juden und Gegner Teherans sollen sich nirgends sicher fühlen

von Peter R. Neumann  03.06.2026

Krieg gegen Iran

Mindestens 63 Verletzte bei iranischem Angriff auf Flughafen von Kuwait

Verlorene Gliedmaßen, Hirnblutungen, Knochenbrüche: Das Gesundheitsministerium in Kuwait meldet schwerste Verletzungen nach dem jüngsten Angriff. Mindestens ein Mensch überlebt die Attacke nicht

 03.06.2026

Düsseldorf

Antisemitische Vorfälle in NRW erreichen neuen Höchststand

»Jüdinnen und Juden erleben in unserem Land immer häufiger Hass, Bedrohungen und Ausgrenzung«, sagt Familien- und Integrationsministerin Verena Schäffer

 03.06.2026

Augsburg

15-Jähriger soll Anschlag auf Synagoge geplant haben

Nach einer Explosion mit Verletzten sitzt ein Jugendlicher in U-Haft. Sein Verteidiger betont: Dass er fest entschlossen war, einen Anschlag zu verüben, sei nicht zu erkennen

 03.06.2026

Berlin/Lam

Zentralrat: Antisemitismus-Vorfall in Hotel rechtlich prüfen

Eine Hotel-Antwort sorgt für Entsetzen: »Keine Juden erlaubt«. Was der Zentralrat der Juden jetzt fordert – und was er zur Entschuldigung des Hotels sagt

 03.06.2026

Deutschland

Deutlich mehr Einbürgerungen von NS-Verfolgten und Nachfahren

Rund 12.000 Menschen machten 2025 von der sogenannten Wiedergutmachungseinbürgerung Gebrauch, auf die NS-Verfolgte und deren Nachfahren ein Recht haben. Insbesondere Menschen aus Israel und den USA nahmen darüber die deutsche Staatsbürgerschaft an

 03.06.2026

New Jersey

Kandidat mit Terror-Kontakten? Demokraten nominieren Adam Hamawy

Aufsehen erregt seine frühere Beziehung zu dem als »Blinder Scheich« bekannten Omar Abdel-Rahman, dessen Anhänger 1993 einen Anschlag auf das World Trade Center verübten

 03.06.2026