Claims Conference

Mehr Unterstützung für Schoa-Überlebende

Holocaust-Überlebende sind besonders in der Corona-Krise auf Unterstützung angewiesen Foto: Marco Limberg

Die Claims Conference hat mit der Bundesregierung eine Erhöhung der Mittel für bedürftige Schoa-Überlebende weltweit vereinbart. Die Erhöhung beläuft sich auf 75 Millionen Euro und soll für die häusliche Betreuung verwendet werden.

Dadurch würde es mehr »häusliche Versorgung, Lebensmittel-Hilfen, Medikamente und Fahrdienste für jüdische Schoa-Überlebende« geben, sagte der Präsident der Claims Conference, Julius Berman. Insgesamt belaufen sich die Zuwendungen für das Jahr 2019 somit auf 480 Millionen Euro.

Anerkennung Zwar könne »kein Betrag das unbeschreibliche Leiden der Schoa-Überlebenden ausgleichen, doch die betagten Helden verdienen die Anerkennung, die ihnen durch die dringend benötigte Hilfe« nun entgegengebracht würde, sagte der Vizepräsident der Claims Conference, Greg Schneider.

Die Claims Conference unterstützt nach eigenen Angaben derzeit die häusliche Pflege von rund 76.200 bedürftigen Schoa-Überlebenden weltweit. Zusätzlich würden über 62.000 Überlebende mit alltäglichen Hilfen wie Lebensmittel oder Medikamente versorgt. ja

Teheran

Iran: Antwort auf US-Vorschlag an Pakistan übermittelt

Zurzeit gilt eine fragile Waffenruhe im Iran-Krieg. Die USA haben einen Vorschlag zur Beendigung des Konflikts gemacht. Die Antwort soll nun vorliegen

 10.05.2026

Naher Osten

Erneut iranische Angriffe auf Golfstaaten

Aus Kuwait, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar werden Attacken des iranischen Regimes gemeldet. Offiziell gilt eine Waffenruhe in dem Konflikt

 10.05.2026

Medien

Kristin Helberg, der Hass auf Israel und der urdeutsche Wunsch nach Entlastung

Ein Kommentar von Jan Fleischhauer

von Jan Fleischhauer  10.05.2026

Kommentar

Wenn »schwarz auf weiß« nicht mehr genügt

Eine funktionierende Demokratie braucht freie Medien – aber vor allem glaubwürdige

von Roman Haller  10.05.2026

Teheran

Iran droht USA im Falle von weiteren Angriffen mit Vergeltung

Das Mullah-Regime warnt die USA vor weiteren Attacken auf Handelsschiffe. Ob mittlerweile die von US-Präsident Trump erwartete Antwort aus Teheran auf den Friedensvorschlag eingegangen ist, ist nicht bekannt

 10.05.2026

Moskau

Russland will Uran aus dem Iran einlagern

Kremlchef Putin erklärt, dass Russland bereit sei, angereichertes Uran aus dem Iran einzulagern. Ob die USA dem Vorschlag zustimmen werden, ist offen

 10.05.2026

Washington

Rubio: Erwarten heute eine Antwort aus dem Iran

Während sich die Spannungen zwischen dem Iran und den USA zuletzt zugespitzt haben, setzen die USA weiter auf eine Verhandlungslösung mit Teheran. Nun äußert sich der US-Außenminister dazu

 08.05.2026

Meinung

»Boykottlisten« gegen »Zionisten«? Die 30er-Jahre lassen grüßen

Streit um eine Palästina-Halskette: Was wirklich im Berliner Café »The Barn« passierte, was das Café »Acid« damit zu tun hat und welche Rolle die Lokalpresse spielt

von Ayala Goldmann  08.05.2026

Andenken

Vier Schulen und mehrere Plätze nach Margot Friedländer benannt

Vor einem Jahr - am 9. Mai - starb die Holocaust-Überlebende Margot Friedländer mit 103 Jahren. Für viele war sie ein Vorbild. Inzwischen tragen immer mehr Schulen, Straßen und Plätze ihren Namen. Eine Übersicht

von Karin Wollschläger  08.05.2026