Claims Conference

Mehr Unterstützung für Schoa-Überlebende

Holocaust-Überlebende sind besonders in der Corona-Krise auf Unterstützung angewiesen Foto: Marco Limberg

Die Claims Conference hat mit der Bundesregierung eine Erhöhung der Mittel für bedürftige Schoa-Überlebende weltweit vereinbart. Die Erhöhung beläuft sich auf 75 Millionen Euro und soll für die häusliche Betreuung verwendet werden.

Dadurch würde es mehr »häusliche Versorgung, Lebensmittel-Hilfen, Medikamente und Fahrdienste für jüdische Schoa-Überlebende« geben, sagte der Präsident der Claims Conference, Julius Berman. Insgesamt belaufen sich die Zuwendungen für das Jahr 2019 somit auf 480 Millionen Euro.

Anerkennung Zwar könne »kein Betrag das unbeschreibliche Leiden der Schoa-Überlebenden ausgleichen, doch die betagten Helden verdienen die Anerkennung, die ihnen durch die dringend benötigte Hilfe« nun entgegengebracht würde, sagte der Vizepräsident der Claims Conference, Greg Schneider.

Die Claims Conference unterstützt nach eigenen Angaben derzeit die häusliche Pflege von rund 76.200 bedürftigen Schoa-Überlebenden weltweit. Zusätzlich würden über 62.000 Überlebende mit alltäglichen Hilfen wie Lebensmittel oder Medikamente versorgt. ja

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