Journalismus

Martin Baron zieht sich zurück

Martin Baron Foto: imago/Future Image

Der Chefredakteur der »Washington Post«, Martin Baron, zieht sich Ende Februar von der Spitze der Zeitung zurück. Das teilte das renommierte Blatt am Dienstag (Ortszeit) mit.

Journalismus Er habe fast 45 Jahre lang ohne Pause im Journalismus gearbeitet, schrieb Baron in einer internen Mitteilung, die die Zeitung veröffentlichte. Im Alter von 66 Jahren sei es für ihn nun an der Zeit weiterzuziehen. Baron ist seit Dezember 2012 Chefredakteur der »Washington Post«. Zuvor hatte er die Zeitung »Boston Globe« geleitet.

Der Herausgeber der »Washington Post«, Fred Ryan, erklärte, während Barons acht Jahren an der Spitze habe die Zeitung »neue journalistische Höhen erreicht«.

Baron habe die Zahl der Journalisten in dieser Zeit von 580 auf mehr als 1000 erhöht, viele Berichterstattungsbereiche ausgebaut und die Zahl der Abonnenten und Leser auf ein nie da gewesenes Niveau angehoben. Allein während Barons Zeit bei der »Washington Post« habe das Blatt zehn Pulitzer-Preise gewonnen. Wer Barons Nachfolger wird, ist noch offen. dpa

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Ein Kommentar von JA-Chefredakteur Philipp Peyman Engel

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