Journalismus

Martin Baron zieht sich zurück

Martin Baron Foto: imago/Future Image

Der Chefredakteur der »Washington Post«, Martin Baron, zieht sich Ende Februar von der Spitze der Zeitung zurück. Das teilte das renommierte Blatt am Dienstag (Ortszeit) mit.

Journalismus Er habe fast 45 Jahre lang ohne Pause im Journalismus gearbeitet, schrieb Baron in einer internen Mitteilung, die die Zeitung veröffentlichte. Im Alter von 66 Jahren sei es für ihn nun an der Zeit weiterzuziehen. Baron ist seit Dezember 2012 Chefredakteur der »Washington Post«. Zuvor hatte er die Zeitung »Boston Globe« geleitet.

Der Herausgeber der »Washington Post«, Fred Ryan, erklärte, während Barons acht Jahren an der Spitze habe die Zeitung »neue journalistische Höhen erreicht«.

Baron habe die Zahl der Journalisten in dieser Zeit von 580 auf mehr als 1000 erhöht, viele Berichterstattungsbereiche ausgebaut und die Zahl der Abonnenten und Leser auf ein nie da gewesenes Niveau angehoben. Allein während Barons Zeit bei der »Washington Post« habe das Blatt zehn Pulitzer-Preise gewonnen. Wer Barons Nachfolger wird, ist noch offen. dpa

Internationaler Strafgerichtshof

»Begünstigung von Kriegsverbrechen«: Israelische NGO zeigt Spaniens Regierungschef Sánchez an

Die Hintergründe

 18.04.2026 Aktualisiert

Medien

Ex-»Welt«-Chefredakteur Burgard bei Springer künftig für Nahost zuständig

Burgard folgt auf Constantin Schreiber, der sich ab dem 1. Mai als Global Reporter weiter auf seine Podcast-Formate konzentriert

 17.04.2026

Berlin

Zentralrat der Juden gegen Widerspruchslösung

In seinem Tätigkeitsbericht für 2025 geht der Zentralrat auch ethische Fragen rund um das Thema Organspende ein

 17.04.2026

Genf

So reagiert die Weltbank auf antisemitische Posts von Francesca Albaneses Ehemann

Massimiliano Cali soll den palästinensischen Terrorismus relativiert und gegen Juden gehetzt haben

von Imanuel Marcus  17.04.2026

Paris

Bericht: Marine Le Pen trifft Israels Botschafter

Das Gespräch wirft diese Frage auf: Wie geht die Regierung Netanjahu mit rechtsextremistischen Parteien im Ausland um?

 17.04.2026

Yale-Umfrage

Jüngere Wähler in den USA äußern häufiger antisemitische Ansichten

Auch Plattformen wie TikTok spielen eine Rolle. Ihre Nutzer neigen eher zu Judenhass als Konsumenten herkömmlicher Medien

 17.04.2026

Amsterdam

Neue YouTube-Serie folgt den Spuren von Anne Frank

Eine Schauspielerin reist von Frankfurt über Amsterdam bis Bergen-Belsen und bietet Einblicke in das Leben des jüdischen Mädchens, das Millionen Menschen berührt hat

 17.04.2026

München

Proiranische Terror-Gruppe reklamiert Anschlag auf Restaurant für sich

Laut Generalstaatsanwaltschaft ist ein Bekennervideo der schiitischen Gruppe Harakat Ashab al-Yamin al-Islamia Gegenstand laufender Ermittlungen

 17.04.2026

Berlin

Staatsanwaltschaft geht in Revision im Prozess gegen Mustafa A.

Die Staatsanwaltschaft geht bei dem Angriff auf Lahav Shapira von einer antisemitischen Gewalttat aus. Der Täter bestreitet dies und erreicht im Berufungsprozess eine geringere Strafe. Beendet ist der Fall damit nicht

 17.04.2026