Politik

Marina Weisband kandidiert nicht mehr

Marina Weisband: »Wisst nur, dass mir das Projekt Piraten ein Herzensprojekt bleibt.« Foto: cc

Marina Weisband, politische Geschäftsführerin der Piratenpartei, wird beim kommenden Bundesparteitag Ende April in Neumünster nicht mehr für den Partei-Vorstand kandidieren. Ihre Entscheidung kommentierte sie auf ihrem Twitter-Account mit dem Satz »Ich habe heute eine schwere Entscheidung getroffen«.

Diplom In einem Statement begründete die 24-Jährige ihren Schritt mit gesundheitlichen Problemen und dem Wunsch, ihre Diplomarbeit in Psychologie zu Ende zu bringen. »Ich will mich [...] nicht auf die gefährliche Schiene des Berufspolitikers begeben, der seine Berufsqualifikation zugunsten seiner politischen Laufbahn aufgibt. Diese Menschen würden alles tun, um in der Politik zu bleiben und «genau deshalb haben wir Korruption», heißt es in der Erklärung weiter.

Weisband, die 1987 in Kiew geboren wurde und seit 2009 Mitglied der Piratenpartei ist, hatte schon immer den Traum, Psychologin zu werden. «Den möchte ich auch jetzt nicht aufgeben.» ja

Marina Weisband in der Redezeit:
prelive.juedische-allgemeine.de/article/view/id/11699

Berlin

Linken-Chef sieht seine Partei »ganz klar an der Seite jüdischer Menschen«

Nach ihrem Wahlsieg in Berlin strebt die Linke eine Regierungsbildung an. Der Bundesvorsitzende Luigi Pantisano widersprach nun Anschuldigungen, die Partei sei antisemitisch

 28.09.2026

Liverpool

Dutzende Festnahmen bei Solidaritätsaktion für Palestine Action

Am Rande des Labour-Parteitags im nordenglischen Liverpool haben mehr als 250 Menschen gegen das Verbot der als Terrorgruppe eingestuften Organisation demonstriert

 28.09.2026

Berlin

»Die Berliner Linkspartei pflegt einen verstörend engen Kontakt zu Judenhassern«

Unionsfraktionschef Thorsten Frei warnt die Grünen und die SPD vor einer Regierungszusammenarbeit mit der Berliner Linken

 28.09.2026

Berlin

Streit über Antisemitismusvorwurf: Linke zeigt Dobrindt an

Der Bundesinnenminister kommentiert in der Sendung »Maybrit Illner« einen Versprecher der Moderatorin über die Berliner Linke Elif Eralp. Die sieht Anlass für eine Strafanzeige

 28.09.2026

London

Reporter oder doch Terroristen? BBC prüft Liste in Gaza getöteter Journalisten

Konkret geht es um 53 Personen, bei denen Verbindungen zu palästinensischen Terrororganisationen festgestellt wurden

 28.09.2026

Deutschland

Stolperstein-Verbot in Heidenau löst bundesweite Debatte aus

In der sächsischen Stadt Heidenau sollen keine Stolpersteine zum Gedenken an NS-Opfer mehr verlegt werden. Die Bildungsministerin spricht von einem Skandal

von Paula Konersmann  27.09.2026

Wissenschaft

Auf dem Trockenen?

Dürre, Wassermangel, Hitzewellen: Nach diesem Sommer fragen sich immer mehr Menschen, wie wir dem Klimawandel trotzen können. Ein Blick nach Israel könnte helfen

von Gidon Bromberg  27.09.2026

Meinung

KI-Warnung: ehrlich oder eigennützig?

Wenn Künstliche Intelligenz wirklich so gefährlich zu werden droht, wäre nicht freiwillige Zurückhaltung, sondern internationale Kontrolle die richtige Antwort

von Elke Wittich  27.09.2026

Meinung

Wolfgang Benz, Stefanie Schüler-Springorum und das deutsche Zentrum für Antisemitismusleugnung

Ein Kommentar von JA-Chefredakteur Philipp Peyman Engel

von Philipp Peyman Engel  25.09.2026