Politik

Marina Weisband kandidiert nicht mehr

Marina Weisband: »Wisst nur, dass mir das Projekt Piraten ein Herzensprojekt bleibt.« Foto: cc

Marina Weisband, politische Geschäftsführerin der Piratenpartei, wird beim kommenden Bundesparteitag Ende April in Neumünster nicht mehr für den Partei-Vorstand kandidieren. Ihre Entscheidung kommentierte sie auf ihrem Twitter-Account mit dem Satz »Ich habe heute eine schwere Entscheidung getroffen«.

Diplom In einem Statement begründete die 24-Jährige ihren Schritt mit gesundheitlichen Problemen und dem Wunsch, ihre Diplomarbeit in Psychologie zu Ende zu bringen. »Ich will mich [...] nicht auf die gefährliche Schiene des Berufspolitikers begeben, der seine Berufsqualifikation zugunsten seiner politischen Laufbahn aufgibt. Diese Menschen würden alles tun, um in der Politik zu bleiben und «genau deshalb haben wir Korruption», heißt es in der Erklärung weiter.

Weisband, die 1987 in Kiew geboren wurde und seit 2009 Mitglied der Piratenpartei ist, hatte schon immer den Traum, Psychologin zu werden. «Den möchte ich auch jetzt nicht aufgeben.» ja

Marina Weisband in der Redezeit:
prelive.juedische-allgemeine.de/article/view/id/11699

Stuttgart

Prozess um Palästina-Aktivisten: Angeklagte in Saal getragen

Am dritten Verhandlungstag weigern sich die Angeklagten erneut, hinter dem Sicherheitsglas Platz zu nehmen – und werden von Justizbeamten in den Saal getragen

 20.05.2026

Interreligiöser Dialog

Evangelische Kirche und Zentralrat der Juden wollen mehr Austausch

Evangelische Kirche und Zentralrat der Juden wollen sich intensiver austauschen. Am Mittwoch kamen Delegationen in Berlin zusammen, um einen festen Turnus festzulegen

 20.05.2026

Köln

Verfassungsschutz darf »Jüdische Stimme« als extremistisch einstufen

Der Verein hetze »kontinuierlich gegen den Staat Israel«, urteilte das Verwaltungsgericht Köln – und entschied anders als zuvor Berliner Richter

 20.05.2026

Zivilgesellschaft

»Beschränkt«: Für Brot für die Welt ist Deutschland nur drittklassig

Die evangelische Hilfsorganisation hat ihren jährlichen Bericht »Atlas der Zivilgesellschaft« vorgelegt. Er kommt zu einem vernichtenden Urteil für Deutschland - und für Israel

von Michael Thaidigsmann  20.05.2026

New York

Drahtzieher gefasst?

In den USA sitzt der Iraker Mohammad al-Saadi in Haft, der hinter der jüngsten Terrorserie gegen jüdische Ziele in Europa stecken soll

von Michael Thaidigsmann  20.05.2026

Antisemitismus

RIAS registriert weiterhin hohes Maß an antisemitischen Vorfällen

Von einer weiteren Enthemmung antisemitischer Ausdrucksformen im öffentlichen Raum ist im neuen Jahresbericht die Rede

 20.05.2026 Aktualisiert

New York/Teheran

Bericht: Israel und USA wollten Ahmadinedschad wieder an die Macht bringen

Ahmadinedschad sei in die Überlegungen eingeweiht gewesen, heißt es in einem Zeitungsbericht

 20.05.2026

Washington D.C.

»Wir sind bereit«: Vance verteidigt Iran-Kurs der USA

»Das ist kein ewiger Krieg. Wir werden unsere Aufgaben erledigen und nach Hause zurückkehren«, sagt der amerikanische Vizepräsident

 20.05.2026

Berlin

»Ein leuchtendes Beispiel«

Jüdische Gemeinde Chabad zeichnet die First Lady Elke Büdenbender für ihr Engagement zur Stärkung jüdisches Lebens in Deutschland aus

 20.05.2026