Politik

Marina Weisband kandidiert nicht mehr

Marina Weisband: »Wisst nur, dass mir das Projekt Piraten ein Herzensprojekt bleibt.« Foto: cc

Marina Weisband, politische Geschäftsführerin der Piratenpartei, wird beim kommenden Bundesparteitag Ende April in Neumünster nicht mehr für den Partei-Vorstand kandidieren. Ihre Entscheidung kommentierte sie auf ihrem Twitter-Account mit dem Satz »Ich habe heute eine schwere Entscheidung getroffen«.

Diplom In einem Statement begründete die 24-Jährige ihren Schritt mit gesundheitlichen Problemen und dem Wunsch, ihre Diplomarbeit in Psychologie zu Ende zu bringen. »Ich will mich [...] nicht auf die gefährliche Schiene des Berufspolitikers begeben, der seine Berufsqualifikation zugunsten seiner politischen Laufbahn aufgibt. Diese Menschen würden alles tun, um in der Politik zu bleiben und «genau deshalb haben wir Korruption», heißt es in der Erklärung weiter.

Weisband, die 1987 in Kiew geboren wurde und seit 2009 Mitglied der Piratenpartei ist, hatte schon immer den Traum, Psychologin zu werden. «Den möchte ich auch jetzt nicht aufgeben.» ja

Marina Weisband in der Redezeit:
prelive.juedische-allgemeine.de/article/view/id/11699

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