Sachsen-Anhalt

Mann mit Kippa antisemitisch beleidigt

Der polizeiliche Staatsschutz ermittelt. Foto: imago images/U. J. Alexander

Ein Autoinsasse mit Kippa ist in Sachsen-Anhalt antisemitisch beleidigt worden. Wie die Polizei am Freitag in Halle an der Saale mitteilte, ging dem Vorfall am Donnerstagnachmittag in Teutschenthal bei Halle eine Nötigung im Straßenverkehr voraus.

Drei Personen aus einem Transporter sollen dabei ein Auto an der Weiterfahrt gehindert und die beiden Insassen zum Aussteigen aufgefordert haben.

TATVERDÄCHTIGE Da die Autoinsassen nicht ausstiegen, versuchten die drei Tatverdächtigen den Angaben zufolge erfolglos, den Wagen zu öffnen, und schlugen schließlich auf dessen Dach ein. Als sie die Kippa eines Insassen bemerkten, sei dieser unter anderem mit antisemitischen Äußerungen beleidigt worden, hieß es.

Die Täter flüchteten, konnten den Angaben zufolge jedoch anschließend ermittelt werden. Demnach handelt es sich um Männer im Alter zwischen 34 und 44 Jahren. Der polizeiliche Staatsschutz ermittelt. epd/ja

Krieg gegen Iran

Medienbericht: Trump will Mullahs nur wenige Tage Zeit geben

Als der US-Präsident am Dienstag einseitig eine Verlängerung der Waffenruhe mit dem Iran verkündete, nannte er keine neue Frist. Unbegrenzt verlängern, will er sie US-Medien zufolge aber nicht

 22.04.2026

Nahost

Voller Vorurteile

Es ist geradezu atemraubend, mit welcher Inbrunst das Opfer-Täter-Verhältnis hierzulande verkehrt wird, wenn es um Israels Reaktion auf islamistische Terrororganisationen geht

von Jacques Schuster  22.04.2026

Michael Thaidigsmann

Haltlose Rüge aus Straßburg

Der Menschenrechtskommissar des Europarats wirft Deutschland »unangemessene Beschränkungen« propalästinensischer Proteste vor. Überzeugende Belege legt er jedoch nicht vor

von Michael Thaidigsmann  22.04.2026

Nahost

Trump verlängert Waffenruhe: Wie es jetzt weitergehen könnte

Welche Szenarien sind jetzt denkbar?

von Cindy Riechau, Arne Bänsch  22.04.2026

Nahost

Behörde: Iran beschießt Frachter in Straße von Hormus

Immer wieder kommt es in der Straße von Hormus zu Angriffen auf Schiffe. Die britische Behörde UKMTO meldet nun gleich zwei Vorfälle

 22.04.2026

New York

Wegen Haltung der Demokraten zu Israel: Alan Dershowitz wird Republikaner

Seine bisherige Partei sei zur »antiisraelischsten Partei in der amerikanischen Geschichte« geworden, schreibt der jüdische Jurist

 22.04.2026

New York/London

IAEA-Chef: Iran-Abkommen ohne Kontrolle wertlos

Rafael Grossi warnt vor der »Illusion eines Abkommens« oder um ein Versprechen, dessen Einhaltung niemand sicher feststellen könne

 22.04.2026

London

Beratungen über Wiederöffnung der Straße von Hormus beginnen

Diskutiert werden sollen auch Einsatzkräfte, Führungsstrukturen sowie die Verlegung von Einheiten in die Region

 22.04.2026

Europäische Union

Keine Mehrheit für Strafmaßnahmen gegen Israel

Vor allem Spanien und Irland hatten vor der Sitzung der Außenminister in Luxemburg Druck gemacht und die Aussetzung des Assoziierungsabkommens der EU mit Israel verlangt. Sie scheiterten erneut

von Michael Thaidigsmann  22.04.2026