Judenhass

Mann in Österreich nach Angriff auf Jüdische Gemeinde Graz verurteilt

Foto: imago

Wegen eines Angriffs auf die Synagoge und den Präsidenten der Jüdischen Gemeinde in der österreichischen Stadt Graz ist ein Mann zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Ein Schöffengericht in Graz wies den 32-jährigen Angeklagten am Donnerstag zudem in eine Anstalt für »geistig abnorme Rechtsbrecher« ein. Laut einem Gerichtsgutachter leidet der Syrer an einer paranoiden Persönlichkeitsstörung. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Im August 2020 hatte der Mann Steine auf die Synagoge geworfen. Außerdem bedrohte er den Gemeindepräsident und einen Begleiter mit einem Holzprügel, drängte sie in ihr Auto und beschädigte das Fahrzeug. Laut Staatsanwaltschaft richtete sich sein Hass nicht nur gegen Juden, sondern auch gegen Homosexuelle und Prostituierte. Deshalb habe er unter anderem auch Lokale und den Sitz eines Vereins für Homosexuelle, Bisexuelle und Transpersonen beschädigt.

Der Angeklagte gestand und bereute die Taten vor Gericht. Der Gerichtspsychiater meinte jedoch, dass er auch weiterhin zu Gewalttaten neige und deshalb eine stationäre Therapie brauche. Die Schöffen befanden den Mann in mehreren Punkten schuldig - unter anderem der schweren Sachbeschädigung, der versuchten schweren Körperverletzung und der Nötigung. dpa

Nahost

Trump will Krieg beenden, legt Iran 15-Punkte-Plan vor

Im Forderungskatalog steht auch ein Ende der Unterstützung von Terrororganisation in der Region durch das Mullah-Regime

 25.03.2026

Berlin

Das Teheraner Regime und die AfD loben Steinmeiers Kritik am Krieg

Der Bundespräsident nennt den Iran-Krieg völkerrechtswidrig. Irans Regime findet das erwartungsgemäß gut. Doch in Deutschland stößt das Staatsoberhaupt auf Widerspruch

 25.03.2026

Berlin

Zentralratspräsident widerspricht Steinmeier zum Iran-Krieg

Der Bundespräsident hält den Iran-Krieg für völkerrechtswidrig. Dafür erntet das Staatsoberhaupt Widerspruch von Josef Schuster

 25.03.2026

Berlin

DIG wirft Steinmeier »grobe Verkennung der Bedrohung durch Iran« vor

Die Ausführungen des Bundespräsidenten zum Krieg gegen das Mullah-Regime bezeichnet DIG-Präsident Volker Beck als »ein Dokument deutscher, schlaumeierischer Besserwisserei«

 25.03.2026

Debatte

Nach Rede zu Iran-Krieg: Spahn kritisiert Bundespräsidenten

Bundespräsident Steinmeier hatte den Krieg der USA und Israels gegen den Iran als völkerrechtswidrig bezeichnet. Der Unionsfraktionschef hält das für anmaßend

 24.03.2026

Krieg

Iran lässt wenige Schiffe durch Straße von Hormus

Die iranischen Behörden lassen nur wenige Schiffe durch die für den Energiehandel wichtige Wasserstraße. Viele Reedereien meiden die Route angesichts von Angriffen und fehlender Versicherungen

 24.03.2026

Berlin

Urteil gegen mutmaßliche Hamas-Mitglieder erwartet

Die Terrororganisation Hamas soll in Europa Waffenlager haben, um Anschläge verüben zu können. Vom Prozess gegen mutmaßliche Mitglieder erhoffte man sich auch weitere Erkenntnisse. Ist das gelungen?

 24.03.2026

Interview

»Geschichten, die Kindern guttun«

Die Jiddisch-Professorin Miriam Udel über Kinderliteratur, Ethik und Menschlichkeit

 24.03.2026

Meinung

Wie lange müssen wir noch so leben?

Seit Beginn des Iran-Kriegs werden jüdische Einrichtungen noch häufiger Ziel von Terrorattacken. Das Absurde ist: Dieser Zustand ist für Jüdinnen und Juden längst zur Norm geworden

von Laura Cazés  24.03.2026