Krieg in der Ukraine

KZ-Überlebende nicht bei Befreiungstag in Buchenwald

Eindrücklich: Kunstinstallation in Weimar zur Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald vor 76 Jahren Foto: imago images/Thomas Müller

An den Veranstaltungen zum Jahrestag der Befreiung im ehemaligen KZ Buchenwald werden zwei ukrainische Überlebende voraussichtlich nicht teinehmen. Hintergrund ist der Krieg in der Ukraine.

Die beiden KZ-Überlebenden Stanislav Kaunov aus der Nähe von Kiew und Petro Mishchuk aus der Region Lutzk werden anders als geplant vermutlich nicht anreisen können, wie die Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora am Mittwoch mitteilte. Die beiden Konzentrationslager sind am 11. April 1945 befreit worden.

Gedenkstättenleiter Jens-Christian Wagner verurteilte den russischen Angriff auf die Ukraine erneut und erinnerte daran, dass während des Zweiten Weltkriegs Menschen aus Russland und der Ukraine gemeinsam gegen die deutschen Besatzer kämpften. Auch seien Tausende Männer und Frauen aus den beiden Ländern in die Konzentrationslager Buchenwald und Mittelbau-Dora verschleppt worden.

Den russische Angriff nahe der Holocaust-Gedenkstätte Babyn Jar in der Ukraine bezeichnete die Stiftung als »ein Schlag gegen die Würde der NS-Opfer«. Mehr als 33.000 Jüdinnen und Juden sind dort von den deutschen Besatzern ermordet worden. dpa

Berlin

Merz: Jüdisches Leben so bedroht wie lange nicht mehr

Es ist ein Termin mit hoher Symbolkraft: Das Präsidium der CDU trifft sich in den Räumen der Jüdischen Gemeinde Chabad Berlin. Kanzler Merz macht klar, warum das wichtig ist

 04.05.2026

Washington D.C.

USAID-Ermittlungen: Mehr UNRWA-Mitarbeiter waren am 7. Oktober beteiligt

Drei UNWRA-Lehrern sowie einem Sozialarbeiter der Organisation wird vorgeworfen, entweder an terroristischen Aktivitäten beteiligt gewesen zu sein oder Geiseln festgehalten zu haben

 04.05.2026

Großbritannien

Regierung erwägt Einschränkungen bei israelfeindlichen Demonstrationen

Premierminister Keir Starmer verweist auf eine zunehmende Bedrohungslage für jüdische Gemeinden im Land. Insbesondere Parolen wie »Globalize the Intifada« müssten geahndet werden

 04.05.2026

Sydney

Nach Anschlag von Bondi Beach: Anhörungen zu Antisemitismus beginnen

In den kommenden Monaten sollen zahlreiche Betroffene ihre persönlichen Erfahrungen schildern und damit zur Untersuchung des wachsenden Judenhasses im Land beitragen

 04.05.2026

Washington D.C.

Trump kündigt Eskorte für Schiffe in Straße von Hormus an

Die Operation unter dem Namen »Project Freedom« soll heute beginnen. Das iranische Regime warnt vor einer Eskalation

 04.05.2026

Glosse

Wie wird man ein anständiger Antisemit? Tipps und Tricks für Judenhasser

Eine Handreichung

von Daniel Neumann  03.05.2026

Meinung

Wir haben ein Problem – und wir müssen endlich darüber reden

Ein Weckruf über verfehlte Migration, ausländische Einflussnahme und das ohrenbetäubende Schweigen der »Progressiven«

von Jacques Abramowicz  02.05.2026

Mittelmeer

Gaza-Flottille legt ungeplant auf Kreta an

Außenministerium in Jerusalem: Terrorverdacht gegen einen der Teilnehmer – zwei Aktivisten werden nach Israel gebracht

 01.05.2026

Bundesrats-Vorstoß

Zentralrat: Aufruf zur Vernichtung Israels soll strafbar sein

Bericht: Die Bundesländer Berlin und Brandenburg haben noch keine abschließende Position festgelegt

 01.05.2026 Aktualisiert