Krieg in der Ukraine

KZ-Überlebende nicht bei Befreiungstag in Buchenwald

Eindrücklich: Kunstinstallation in Weimar zur Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald vor 76 Jahren Foto: imago images/Thomas Müller

An den Veranstaltungen zum Jahrestag der Befreiung im ehemaligen KZ Buchenwald werden zwei ukrainische Überlebende voraussichtlich nicht teinehmen. Hintergrund ist der Krieg in der Ukraine.

Die beiden KZ-Überlebenden Stanislav Kaunov aus der Nähe von Kiew und Petro Mishchuk aus der Region Lutzk werden anders als geplant vermutlich nicht anreisen können, wie die Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora am Mittwoch mitteilte. Die beiden Konzentrationslager sind am 11. April 1945 befreit worden.

Gedenkstättenleiter Jens-Christian Wagner verurteilte den russischen Angriff auf die Ukraine erneut und erinnerte daran, dass während des Zweiten Weltkriegs Menschen aus Russland und der Ukraine gemeinsam gegen die deutschen Besatzer kämpften. Auch seien Tausende Männer und Frauen aus den beiden Ländern in die Konzentrationslager Buchenwald und Mittelbau-Dora verschleppt worden.

Den russische Angriff nahe der Holocaust-Gedenkstätte Babyn Jar in der Ukraine bezeichnete die Stiftung als »ein Schlag gegen die Würde der NS-Opfer«. Mehr als 33.000 Jüdinnen und Juden sind dort von den deutschen Besatzern ermordet worden. dpa

Sachsen-Anhalt

AfD-Wahlsieger Siegmund: Stelle mich im Dezember zur Wahl

Ob es dann tatsächlich für eine Mehrheit reicht, ist offen. Die Debatte über ein AfD-Verbotsverfahren nimmt derweil wieder Fahrt auf

 29.09.2026 Aktualisiert

Österreich

Israelische Familie wegen Herkunft nicht bedient?

An einem Imbissstand im Salzburger Land wurden Touristen mutmaßliche Opfer antisemitischer Diskriminierung

 29.09.2026

Jahrestag

Terrorunterstützer planen für den 7. Oktober israelfeindliche Demos

In Duisburg, Frankfurt, Hannover und Köln sind Kundgebungen vorgesehen. Aufrufe zur Teilnahme enthalten unverblümte Terroraufrufe

von Imanuel Marcus  29.09.2026

UNO

Francesca Albanese korrigiert umstrittene Holocaust-Aussage

In einem Interview hatte die Sonderberichterstatterin für die palästinensischen Gebiete behauptet, Juden seien in Konzentrationslagern auf dem Weg in die Gaskammern als »Muslime« bezeichnet worden

 29.09.2026

Washington D.C.

Sanktionserleichterungen für Iran? Trump dementiert Bericht

Wie geht es weiter im US-Krieg gegen den Iran? Im Gespräch sollen Sanktionserleichterungen für Teheran sein. Der US-Präsident bestreitet das

 29.09.2026

Berlin

Berliner Linke gerät wegen weiterer Clan-Kontakte unter Druck

Welche Großfamilie war noch auf der Wahlparty der linken Wahlgewinner vertreten?

 29.09.2026

Berlin

Linke, Grüne und SPD sprechen ab Donnerstag

Nach dem Willen von Grünen und SPD soll es sich um ein »gemeinsames Vorgespräch« zur Verständigung bei dem zuletzt heftig diskutierten Thema Antisemitismus handeln

 29.09.2026

25 Jahre nach Durban-Erklärung

Wegen Judenhass: Deutschland bleibt UN-Treffen zu Rassismus fern

Die Bundesrepublik hat nicht an einem umstrittenen UN-Treffen zum Kampf gegen Rassismus in New York teilgenommen

 29.09.2026

Terrorismus

»Wenn sie einen Raum betrat, ging die Sonne auf« - Zwei Mütter, ihre verlorenen Töchter und der 7. Oktober 2023

Ricarda Louks Tochter Shani und Sonja Bohl-Denckers Tochter Carolin wurden vor drei Jahren von der islamistischen Hamas ermordet. Ihre Mütter schildern, wie sie mit dem Verlust zurechtkommen - und was sie sich wünschen

von Nina Schmedding  29.09.2026