Berlin

Kränze am Holocaust-Mahnmal zerpflückt und Zeugen angegriffen

Das Holocaust-Mahnmal in Berlin Foto: picture alliance / Schoening

Nach einer Sachbeschädigung am Berliner Mahnmal für die ermordeten Juden Europas ist ein 36-jähriger Mann festgenommen worden. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, wurde er nach dem Vorfall am Donnerstagabend zunächst in die psychiatrische Abteilung eines Krankenhauses eingewiesen. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes habe die weiteren Ermittlungen übernommen.

Wenige Tage nach dem Holocaust-Gedenktag am 27. Januar hatte der Tatverdächtige nach den Erkenntnissen der Polizei mehrere Gedenkkränze zerpflückt und auf Gehweg und Fahrbahn verstreut.

Zeugen, die sein Tun unterbinden wollten, griff der Mann körperlich an, beleidigte und bespuckte sie. Ein 45 Jahre alter Mann erlitt dabei leichte Verletzungen. Der Tatverdächtige soll außerdem auf mehrere an einer Ampel wartende Autos eingeschlagen haben. epd

Debatte

Zentralrat der Juden positioniert sich zum Thema AfD-Verbot

 05.07.2026

Religionsfreiheit

Oberrabbiner sieht religiöse Praktiken europaweit unter Druck

Bei einem Symposium in Amberg diskutierten Politiker, Vertreter von Religionsgemeinschaften und Juristen über die Einschränkungen der Religionsfreiheit

von Christoph Renzikowski  05.07.2026

Terrorismus

In diesem Land gibt es keinen Platz für Islamisten. Sie sollten konsequent abgeschoben werden

Eine Klarstellung

von Jessie Katz  05.07.2026

Kommentar

250 Gründe, die USA zu lieben

Am 4. Juli 1776 wurden die Vereinigten Staaten gegründet. Eine etwas andere Liebeserklärung

von Imanuel Marcus  04.07.2026

Parteien

AfD-Chefin Alice Weidel äußert sich zu möglichen Koalitionen mit der CDU

Wie hält es die rechtsextreme Partei ihrerseits mit einer Annäherung an die Union?

 04.07.2026

Parteitag

AfD bestätigt Führungsduo – Chrupalla verliert an Rückhalt

Die AfD hat ihr Spitzenduo Weidel-Chrupalla wiedergewählt. Chrupalla muss allerdings Federn lassen. In der zweiten Reihe gibt es neue Gesichter

von Anne-Beatrice Clasmann  04.07.2026

Essay

Die Sprache der AfD

Gewalt, NS-Bezüge und Antisemitismus: Wie die rechtsextreme Partei auch rhetorisch die Grenzen verschiebt. Eine linguistische Analyse

von Deborah Kämper  04.07.2026

Thüringen

Mehr als 30.000 Menschen protestieren gegen AfD-Parteitag

Trotz Blockaden bleibt die Stimmung meist friedlich – doch es gibt auch Zwischenfälle mit Pyrotechnik und Flaschenwürfen

von Simone Rothe  04.07.2026

Wien

Antisemitismus am Denkmal für einen Antisemiten

Ausgerechnet am umstrittenen Denkmal für den einstigen Wiener Bürgermeister Karl Lueger ist es zu einem judenfeindlichen Eklat gekommen

 03.07.2026