Berlin

Kampagne gegen antisemitische Straftaten geplant

Foto: dpa

Der Berliner Senat plant zur Bekämpfung des Antisemitismus für das Frühjahr eine Kampagne.

Ziel sei es, die Meldebereitschaft von Opfern und Zeugen antisemitischer Straftaten zu erhöhen und diese den Strafverfolgungsbehörden oder Registerstellen zu melden, teilte Innenstaatssekretär Torsten Akmann (SPD) am Donnerstag in Berlin nach einer Sitzung des Runden Tisches gegen antisemitische Gewalt mit. Es gehe darum, das Dunkelfeld bei antisemitischen Straftaten zu erhellen. Einzelheiten wurden noch nicht mitgeteilt.

leitfaden Außerdem werde derzeit mit der Generalstaatsanwaltschaft und der Polizei ein gemeinsamer »Leitfaden zur Verfolgung antisemitischer Straftaten« entwickelt. Der Leitfaden soll entsprechende Standards bei den Strafverfolgungsbehörden festlegen.

Der Berliner Runde Tisch gegen antisemitische Gewalt wurde im September 2019 eingerichtet und kam am Donnerstag zu seiner sechsten Sitzung zusammen. Das Gremium versammelt Experten und Betroffene und erörtert unter anderem Sicherheitsfragen. epd

Atomstreit

USA und Iran vor neuer Gesprächsrunde

Unterhändler beider Staaten sollen sich diese Woche in Genf treffen, um über einen iranischen Vorschlag für ein neues Atomabkommen zu beraten

 23.02.2026

Kiel

DIG-Landesvorsitzender nach Demo attackiert

Der Landesvorsitzende der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Schleswig-Holstein und eine Begleiterin wurden angegriffen, ein weiteres Opfer geschlagen

 23.02.2026

Braunschweig

Zentralrat der Juden: Schau betont »schmerzliche Aktualität«

Nur fünf Jahre nach dem Ende der Nazi-Diktatur und des Holocaust wurde der Zentralrat der Juden in Deutschland gegründet. Zur Eröffnung der Jubiläumsausstellung nach 75 Jahren gibt es mahnende Worte

 23.02.2026

Weimar

Linksextreme planen Aktion in KZ-Gedenkstätte

Israelfeindliche Gruppen rufen zu einem Protest in der KZ-Gedenkstätte Buchenwald auf – am Jahrestag der Befreiung des Lagers. Die Gedenkstätten-Stiftung ist besorgt

 23.02.2026 Aktualisiert

Ukraine

Der verdrängte Krieg

Es gibt keine Alternative zur Unterstützung des angegriffenen Landes. Ansonsten könnte das Grauen näher rücken – auch bis zu uns nach Deutschland

von Igor Mitchnik  22.02.2026

Kommentar

Eure Masche zieht nicht mehr!

Mittlerweile hat es sich selbst im Kulturbetrieb herumgesprochen, dass die Bigotterie der sogenannten pro-palästinensischen Aktivisten allzu durchschaubar ist, wenn Menschenrechte gepredigt und im gleichen Atemzug »Genozid« und »Boykott« geschrien wird

von Sophie Albers Ben Chamo  22.02.2026

Kino

Wegen israelfeindlicher Propaganda-Rede bei Berlinale: SPD-Minister verlässt die Preisverleihung 

 21.02.2026

Berlinale

»Free Palestine« auf der Bühne

Filmemacher Abdallah Alkhatib wirft der Bundesregierung vor: »Sie machen mit beim Genozid Israels in Gaza«

von Katrin Richter  21.02.2026

Meinung

Endlich kehrt Ehrlichkeit in die Debatte über die UNRWA ein!

Der CDU-Antrag bringt auf den Punkt, was seit Jahren verdrängt wurde: Palästinensische Gewalt darf natürlich nicht als politisches Instrument akzeptiert werden

von Daniel Neumann  21.02.2026