Terror

Israels Botschafter hofft auf rasche Lösung bei Olympia-Entschädigung

Ankie Spitzer, Witwe des Fechttrainers André Spitzer und Sprecherin der Hinterbliebenen Foto: picture alliance / dpa

Terror

Israels Botschafter hofft auf rasche Lösung bei Olympia-Entschädigung

Ron Prosor: »Die Familien verdienen einen Abschluss«

 24.08.2022 08:05 Uhr

Der neue israelische Botschafter in Deutschland, Ron Prosor, hofft auf eine Einigung im Streit um Entschädigungen für die Hinterbliebenen von Opfern des Olympia-Attentats von 1972. »Wir haben zwei Wochen Zeit, um daran zu arbeiten. Ich hoffe, dass eine Lösung gefunden werden kann. Die Familien verdienen einen Abschluss«, zitiert ihn die »Bild«-Zeitung (Mittwoch).

Auch die Bundesregierung setzt weiter auf Gespräche: »Die Bundesregierung bedauert, dass es bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht gelungen ist, mit den Hinterbliebenen einen Konsens zu erzielen. Daher werden die vertrauensvollen Gespräche fortgesetzt«, teilte das Bundesinnenministerium der Zeitung mit. Die Regierung führe die Gespräche selbst, hieß es. Die Zeitung zitiert Regierungskreise, wonach sich das Kanzleramt eingeschaltet hat.

Die Bundesregierung hatte den Angehörigen vor einigen Wochen ein neues Angebot gemacht: insgesamt 10 Millionen Euro, abzüglich der 4,6 Millionen Euro, die die Bundesregierung, der Freistaat Bayern und die Stadt München bereits 2002 zahlten. Die Angehörigen erachten das als zu wenig. Medienberichten zufolge wollen die Familien der Opfer an der offiziellen Gedenkfeier zum 50. Jahrestag des Terroranschlags nicht teilnehmen.

Bei dem Attentat palästinensischer Terroristen waren in München im September 1972 elf israelische Sportler und Betreuer sowie ein deutscher Polizist ums Leben gekommen. kna

Washington D.C.

Epstein-Überweisungen an jüdische Jungenschule in Dallas werfen Fragen auf

Die Zahlungen erfolgten nach der Verhaftung des Investors und stammen aus einem von ihm kontrollierten Bankkonto

 18.02.2026

Washington D.C.

JD Vance: Iran akzeptiert Forderungen der USA nicht

»In gewisser Weise lief es gut«, sagt der US-Vizepräsident. Gleichzeitig sei deutlich geworden, dass Teheran zentrale Forderungen der USA nicht akzeptiere

 18.02.2026

Thailand

Israelische Touristen auf Koh Samui angegriffen

Die Opfer des brutalen Angriffs erleiden blutende Verletzungen

 18.02.2026

Interview

»Wir haben keine Wahl«

Suaad Onniselkä über den Dialog zwischen Juden und Muslimen, Desinformation und die nächste Generation

von Michael Thaidigsmann  17.02.2026

Ehrung

Preis für Stärkung des jüdischen Lebens an Elke Büdenbender

Bundespräsidenten-Gattin Elke Büdenbender wird mit einem Preis für ihren Einsatz zum Schutz jüdischen Lebens in Deutschland ausgezeichnet

 17.02.2026

Thüringen

Landesgemeinde dringt auf Ehrung von Klaus Trostorff

Klaus Trostorff war Buchenwald-Häftling und leitete später die Mahn- und Gedenkstätte der DDR. Die Jüdische Landesgemeinde will ihm in Erfurt eine Straße widmen

 17.02.2026

Atomabkommen

Iran dämpft Erwartungen an Deal

Washington und Teheran haben ihre Verhandlungen zunächst beendet. Der Iran berichtet von einer Einigung auf »eine Reihe von leitenden Prinzipien«. Ist ein Abkommen greifbar?

 17.02.2026

Julia Klöckner

»Man muss sich ein eigenes Bild machen«

Bundestagspräsidentin Julia Klöckner über ihren Antrittsbesuch in Israel, Kritik an ihre Reise nach Gaza und die größten Missverständnisse in der öffentlichen Wahrnehmung Israels

von Philipp Peyman Engel, Joshua Schultheis  17.02.2026

Suhl

Simson: Nachfahren der Gründerfamilie wehren sich gegen AfD

Die Schwalbe oder die S51 aus DDR-Produktion sind Liebhaberstücke - und inzwischen ein Politikum, das nicht nur Björn Höcke zu nutzen weiß. Nun kommt deutlicher Widerspruch

 17.02.2026