Berlin

Israelisches Restaurant muss schließen

Bleibergs Foto: Uwe Steinert

Berlin hat ein israelisches Restaurant weniger. Das Etablissement »Bleibergs« informierte seine Gäste am Freitag über die eigene Schließung.

»Liebe Gäste, mit Bedauern müssen wir Ihnen aufgrund der Ereignisse vom 7. Oktober mitteilen, dass das Restaurant Bleibergs endgültig geschlossen wird«, heißt es auf der Webseite des Restaurants.

​»An dieser Stelle möchten wir uns für Ihre über 20-jährige Treue bedanken und wünschen uns allen Sicherheit und Zuversicht für die Zukunft«, so die Inhaber. ​Derselbe Text wurde auch über Social Media gepostet.

Lesen Sie auch

Schon vor den Massakern des palästinensischen Terrors in Israel vom 7. Oktober verstärkte sich der Israel- und Judenhass vor allem innerhalb der muslimischen Community gerade in Berlin immer weiter. Auf Demonstrationen in den Stadtteilen Neukölln und Kreuzberg verbreiteten »pro palästinensische« Demonstranten regelmäßig Verschwörungstheorien über den jüdischen Staat.

Seit dem Großangriff der Hamas wurde es noch schlimmer. Es kam unter anderem zu einem versuchten Anschlag auf eine Berliner Synagoge. Die antiisraelischen und antisemitischen Demonstrationen in der Hauptstadt wurden seither größer und feindseliger. Zudem finden sie öfter statt.

Teilnehmer feierten den Terror gegen den jüdischen Staat. Auch bei einem »Protestcamp« auf dem Gelände der Humboldt-Universität wurde Israel wüst beschimpft. ja

Nahost

Wie der Konflikt im Libanon den US-Deal mit Iran gefährdet

Der Gesprächsbeginn zwischen Washington und Teheran in der Schweiz lässt auf sich warten. Derweil spitzt sich die Lage zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon zu. Es gibt Tote auf beiden Seiten

von Hans Dahne, Christoph Meyer, Mathis Richtmann  19.06.2026

Kommentar

Wie Holger Friedrich und seine »Berliner Zeitung« Juden instrumentalisieren

Ob in der Debatte über den Umgang mit KI oder Kreml-Diktator Wladimir Putin: Der Verleger interessiert sich nur dann für Juden, wenn es seinen Interessen dient

von Matthias Meisner  19.06.2026

Berlin

Nouripour zu Iran-Rahmenabkommen: »Weg in Normalität für Regime«

Ist das Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran ein Weg in den Frieden? Bundestagsvizepräsident Nouripour bezweifelt das. Die Übereinkunft gebe dem Iran vielmehr »eine andere Legitimität«

 19.06.2026

Bayreuth

Bayreuther Gedenkveranstaltung mit Michel Friedman soll nun doch stattfinden

Eine Gedenkveranstaltung zum Bayreuther Festspieljubiläum wird geplant, dann abgesagt. Michel Friedman und Charlotte Knobloch zeigen sich entsetzt – jetzt rudert das weltbekannte Opernfestival zurück

 19.06.2026

Washington D.C.

Republikaner kritisieren Trumps Iran-Abkommen ungewöhnlich scharf

»Die Geschichte zeigt, dass es eine außergewöhnlich schlechte Idee ist, Milliarden Dollar an theokratische Verrückte zu geben, die uns ermorden wollen«, sagt Senator Ted Cruz

 19.06.2026

Wahlkampf in Israel

Trump signalisiert Unterstützung für Netanjahu

»Ich werde mir ansehen müssen, wer kandidiert, aber ich mag Bibi sehr«, sagt der amerikanische Präsident

 19.06.2026

Genf

Absage aus Bern: Heute keine USA-Iran-Gespräche

Abkommen unterzeichnet, Treffen abgesagt: Die geplante Gesprächsrunde in der Schweiz findet heute doch nicht statt

 19.06.2026

Bayreuth

Scharfe Kritik nach abgesagter Gedenkveranstaltung

Eine Gedenkveranstaltung zum Festspieljubiläum wird geplant, dann abgesagt. Charlotte Knobloch ist entsetzt über die Bayreuther Festspiele

 19.06.2026

Essay

Zwischen Progressivität und Zerfaserung

Quo vadis, liberales Judentum? Ein Debattenbeitrag von Avitall Gerstetter

von Avitall Gerstetter  19.06.2026