Berlin

Israelisches Restaurant muss schließen

Bleibergs Foto: Uwe Steinert

Berlin hat ein israelisches Restaurant weniger. Das Etablissement »Bleibergs« informierte seine Gäste am Freitag über die eigene Schließung.

»Liebe Gäste, mit Bedauern müssen wir Ihnen aufgrund der Ereignisse vom 7. Oktober mitteilen, dass das Restaurant Bleibergs endgültig geschlossen wird«, heißt es auf der Webseite des Restaurants.

​»An dieser Stelle möchten wir uns für Ihre über 20-jährige Treue bedanken und wünschen uns allen Sicherheit und Zuversicht für die Zukunft«, so die Inhaber. ​Derselbe Text wurde auch über Social Media gepostet.

Lesen Sie auch

Schon vor den Massakern des palästinensischen Terrors in Israel vom 7. Oktober verstärkte sich der Israel- und Judenhass vor allem innerhalb der muslimischen Community gerade in Berlin immer weiter. Auf Demonstrationen in den Stadtteilen Neukölln und Kreuzberg verbreiteten »pro palästinensische« Demonstranten regelmäßig Verschwörungstheorien über den jüdischen Staat.

Seit dem Großangriff der Hamas wurde es noch schlimmer. Es kam unter anderem zu einem versuchten Anschlag auf eine Berliner Synagoge. Die antiisraelischen und antisemitischen Demonstrationen in der Hauptstadt wurden seither größer und feindseliger. Zudem finden sie öfter statt.

Teilnehmer feierten den Terror gegen den jüdischen Staat. Auch bei einem »Protestcamp« auf dem Gelände der Humboldt-Universität wurde Israel wüst beschimpft. ja

Justiz

Melanie Müller und der Hitlergruß auf der Bühne: Das Landgericht Leipzig hat nun sein Urteil gesprochen

Die Schlagersängerin hatte bei einem Konzert in Leipzig mehrfach den Hitlergruß gezeigt

 12.01.2026

Jackson

Brandanschlag auf Synagoge in Mississippi

Überwachungsvideos zeigen laut Shemper einen Mann mit Kapuze und Maske, der eine Flüssigkeit aus einem Kanister im Inneren des Gotteshauses verteilt

 12.01.2026

Bayern

Kommunen müssen Antisemitismus-Verdacht alleine prüfen

Wenn der Verdacht des Judenhasses aufkommt, können Bayerns Kommunen jetzt Veranstaltungen in ihren Räumen untersagen. Um Gerichtsverfahren zu vermeiden, hatten sie um Hilfe gebeten - vergeblich, wie sich nun zeigt

 12.01.2026

Argentinien

Antisemitische Verschwörungstheorien nach Waldbränden

Der ehemalige General César Milani beschuldigt »Israelis«, für die Brände verantwortlich zu sein. Präsident Javier Milei spricht in Zusammenhang mit den Verschwörungsmythen von der »dunklen Seite Argentiniens«

 12.01.2026

Washington D.C.

Trump an Antisemiten: »Ich denke, wir mögen sie nicht«

In einem Interview sagt der amerikanische Regierungschef auch: »Ich war der beste Präsident in der Geschichte der Vereinigten Staaten für Israel.«

 12.01.2026

Berlin/Jerusalem

Dobrindt: Mehr Kooperation mit Israel für Sicherheit Deutschlands

Der Brandanschlag auf das Stromnetz im Berliner Südwesten zeigt Schwachstellen in Deutschlands Sicherheit. Um besser aufgestellt zu sein, will die Bundesrepublik enger mit Israel zusammenarbeiten

 11.01.2026

Meinung

Wo bleibt Deutschlands Unterstützung für die protestierenden Iraner?

Bisher äußerte sich der Bundeskanzler schmallippig zu den Protesten gegen die Mullahs. Es wird Zeit, dass er aus Europa Druck auf die Mullahs macht

von Saba Farzan  11.01.2026

Kommentar

Ärzte mit Grenzen

Die Waffen schweigen weitgehend in Gaza, der Informationskrieg tobt weiter. Ein besonders niederträchtiges Beispiel liefert »Ärzte ohne Grenzen«

von Wolf J. Reuter  10.01.2026 Aktualisiert

Kommentar

Die Proteste im Iran und die blamable Berichterstattung von ARD und ZDF

Die Mullahs sollen weg, der Schah soll kommen: Dafür hat die Linke gerade keine Erklärung parat - und mit ihr auch nicht die links geprägten Redaktionen des Öffentlich-rechtlichen Rundfunks

von Christoph Lemmer  10.01.2026