Terror

Möglicher Geisel-Deal: Jetzt spricht die Hamas

Hamas-Terror-Anführer Chalil al-Haja (M.) Foto: picture alliance / Wissam Nassar/dpa

Die palästinensische Terrororganisation Hamas wartet nach Worten eines ranghohen Anführers weiterhin auf eine Entscheidung Israels über eine mögliche Einigung über eine Feuerpause und den Austausch von Geiseln gegen palästinensische Häftlinge.

»Wir warten noch auf die Antwort der Besatzer mit Blick auf die Einigung über eine humanitäre Feuerpause«, sagte Hamas-Anführer Chalil al-Haja am Dienstagabend in Beirut. Die Hamas habe in den Verhandlungen bereits ihre Antwort an die »Brüder« in Ägypten und Katar übermittelt, die jetzt mit »bedeutenden Anstrengungen« an einer Einigung arbeiteten. Es stünden jetzt »entscheidende Momente« bevor.

In ägyptischen Regierungskreisen war am Dienstagabend ebenfalls von einer entscheidenden Phase die Rede. Nach »greifbaren Fortschritten« seien die Gespräche jetzt »in der Schlussphase«, hieß es aus Regierungskreisen in Kairo.

Eine Einigung zum Austausch von Geiseln der Hamas-Terroristen gegen Häftlinge in Israel nahm am Dienstag konkretere Formen an. Nach Darstellung der Hamas sieht eine Abmachung auch ein fünftägige Kampfpause sowie die Einfahrt Hunderter Lastwagen mit Hilfsgütern in den Gazastreifen vor. Israel muss dem angeblichen Deal noch zustimmen. Katar und Ägypten treten wegen ihrer Beziehungen zu der Hamas als Vermittler auf.

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