Berlin

Hamas-Angriff auf Israel: Viele jüdische Schüler blieben aus Angst zu Hause

Polizisten stehen vor dem Ernst-Abbe-Gymnasium in der Sonnenallee im Berliner Stadtteil Neukölln. Foto: picture alliance/dpa

Nach den Angriffen der palästinensischen Terrororganisation Hamas auf Israel sind in Berlin zeitweise mehr als die Hälfte der jüdischen Schüler nicht zur Schule gegangen. In den ersten Tagen nach dem Angriff habe etwa die Hälfte der Schüler zum Teil aus Angst den Unterricht nur unregelmäßig besucht, antwortete der Senat auf eine Anfrage der CDU.

Am 13. Oktober, als ein Anti-Terrorangriff Israels im Gaza-Streifen bevorstand, seien sogar bis zu 80 Prozent den Schulen ferngeblieben. Nach Ende der Herbstferien im November hätten die Schulen zunehmend eine reguläre Teilnahme festgestellt.

In den Wochen nach dem Angriff hatten viele Schulen und jüdische Eltern berichtet, dass Kinder und Jugendliche aus Angst vor Anfeindungen oder Angriffen sicherheitshalber lieber zu Hause blieben. Der Hintergrund: Die antisemitischen Zwischenfälle sind seit dem 7. Oktober massiv angestiegen. Zudem hatte die Hamas mehrmals weltweit zur Ermordung von Juden aufgerufen.

Berlin

Merz sieht weiter keine Exit-Strategie im Iran-Krieg

Der Bundeskanzler glaubt nicht an ein schnelles Ende des Krieges. Vor allem vermisst er weiterhin ein Konzept der USA für die Friedensverhandlungen

 27.04.2026

Libanon

Hisbollah lehnt direkte Verhandlungen mit Israel ab

Der Generalsekretär der Terrororganisation, Naim Kassim, sagt, die Hisbollah werde weiter »defensiven Widerstand gegen Angriffe Israels leisten«

 27.04.2026

Berlin

»Tötet alle Juden«: Antisemitisches Graffiti in Pankow

Mordaufrufe an Hauswänden: Der Staatsschutz ermittelt

 27.04.2026 Aktualisiert

Italien

Juden bei Weltkriegsgedenken antisemitisch beleidigt und ausgeschlossen

»Seid froh, dass ihr keine Seifenstücke seid!«, schrie ein Passant jüdischen Demonstranten ins Gesicht, die anlässlich des italienischen Befreiungstages an einer Kundgebung in Mailand teilgenommen hatten

 27.04.2026

Berlin

Israel-Kurs: Streit in der SPD eskaliert

Adis Ahmetović, der außenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, kritisiert Außenminister Wadephul, weil dieser Sanktionen gegen Israel ablehnt. Das sorgt für Ärger in der Partei

 24.04.2026

Bündnis-Streit

Spanien reagiert auf Bericht über mögliche Nato-Suspendierung

Planen die USA Maßnahmen gegen »schwierige« Nato-Partner? Madrid jedenfalls betont nun die Zusammenarbeit mit Bündnispartnern

 24.04.2026

Fördergeldaffäre

»Evident rechtswidrig«

Kein einziges der 13 vom Berliner Senat mit staatlichen Zuschüssen bedachten Projekte gegen Antisemitismus sei »bescheidungsreif« gewesen, so der Prüfbericht des Rechnungshofes. Die Hintergründe

von Michael Thaidigsmann  24.04.2026

London/Washington

Giuffres Vermächtnis: Epstein-Opfer warten auf Gerechtigkeit

Ihre Berichte brachten den Skandal um Epstein vor Jahren ins Rollen. Doch nach wie vor kämpfen die Opfer des Sexualstraftäters um Gerechtigkeit. Bleibt ihr Kampf am Ende vergeblich?

von Patricia Bartos  24.04.2026

Österreich

Neuer Höchststand an antisemitischen Vorfällen

Seit Beginn des Gaza-Kriegs haben die Anfeindungen stark zugenommen. Der Konflikt droht auch den ESC in Wien zu überschatten. Warum sich die jüdische Gemeinde dennoch auf den ESC freut

 24.04.2026