Meinung

Grünes Licht für Zuwanderer

Deutschland schrumpft. Nach dem Demografiebericht, den die Bundesregierung im Herbst dieses Jahres vorlegen will, könnte die Zahl der Menschen im erwerbsfähigen Alter von heute rund 50 Millionen bis zum Jahr 2050 auf 26,5 Millionen sinken. Das schreibt das Nachrichtenmagazin Focus in seiner aktuellen Ausgabe.

Die Lösung liegt auf der Hand: Es braucht Zuwanderer. Ohne sie geht es in Zukunft nicht mehr. Andernfalls wird Deutschland in den nächsten Jahrzehnten zur Rentnerrepublik und zu einem der wirtschaftlichen Schlusslichter Europas. Mehr als 200.000 jüdische Migranten sind in den vergangenen zwei Jahrzehnten aus der ehemaligen Sowjetunion nach Deutschland gekommen. Warum nicht noch mehr holen? Warum sie nicht anwerben? Die Investition würde sich lohnen.

nachhaltig Die meisten jüdischen Zuwanderer im erwerbsfähigen Alter haben sich hervorragend integriert. Sie sind gebildet und bereit, sich beruflich zu verändern. Sie haben Biss und den Willen, sozial aufzusteigen. Das wirkt bis in die zweite und dritte Generation nach. Jüdischen Interessenten aus Osteuropa schon jetzt die Zuwanderung nach Deutschland zu erleichtern, wäre ein Projekt mit Nachhaltigkeitscharakter – nicht nur für die Gemeinden, sondern für die gesamte Gesellschaft.

Seit 2005 müssen osteuropäische Juden, die nach Deutschland auswandern wollen, eine sogenannte positive Integrationsprognose nachweisen. Schluss damit! Sie haben doch längst bewiesen, dass sie sich integrieren können. Und noch einiges mehr.

Steffen Krach, SPD-Spitzenkandidat bei der Abgeordnetenhauswahl 2026

Berlin

SPD-Vorstand beschließt Mitgliedervotum zu Koalitionsvertrag

Noch haben die Koalitionsverhandlungen in Berlin nicht begonnen. Klar ist aber schon, dass die Basis der drei potenziellen Regierungspartner eng eingebunden werden soll

 30.10.2026

Friedens-Mission

Woidke lobt Pferdetreck nach Jerusalem als Friedenszeichen

Sechs Monate und mehr als 3.500 Kilometer Reise durch acht Länder: Der Friedenstreck nach Jerusalem im vergangenen Jahr musste viele Hindernisse überwinden

 30.10.2026

Meinung

Elif Eralp und der »Spiegel«: Alles nur eine böse rechte Kampagne!

Die Spitzenkandidatin der Linken in Berlin offenbart aus Versehen ihre Angst vor dem Umfeld der eigenen Partei – und entlarvt den Vorwurf, Opfer einer Kampagne zu sein

von Wiebke Hollersen  30.10.2026

Iran-Krieg

Katarische Unterhändler in Teheran zu Gesprächen

Inmitten von Spannungen und Angriffen auf Schiffe in der Straße von Hormus mehren sich diese Woche diplomatische Besuche im Iran. Jetzt sind Vertreter aus Katar eingetroffen

 30.10.2026

Wahl in Israel

Josef Schuster: Regierungswechsel in Israel könnte förderlich sein

Äußerungen rechtsradikaler Minister in Israel sind nicht akzeptabel, sagt der Präsident des Zentralrats der Juden. Was ein möglicher Regierungswechsel im Land für die deutsch-israelischen Beziehungen bedeuten könnte

von Leticia Witte  30.10.2026

SPIEGEL-Affäre

Eralp zu Angst-Eingeständnis: Nehme Rat von Behörden ernst

Mit schriftlichen Anmerkungen zu einem Interview sorgt die Berliner Linken-Frontfrau für Aufsehen. Nun bezieht sie selbst Stellung - und führt ihr Handeln auf den Rat der Sicherheitsbehörden zurück

 30.10.2026

Berlin

Thorsten Frei fordert Abbruch der Koalitionsverhandlungen mit Linken

»Wer in den eigenen Reihen die Zusammenarbeit mit Hamas-Sympathisanten duldet, kann nicht glaubwürdig Verantwortung für die Sicherheit von Millionen Berlinern übernehmen«, so der Fraktionschef der Bundestagsunion

 30.10.2026

Debatte

Nach Eralp-Veröffentlichung: Jetzt meldet sich der »Spiegel« zu Wort

 30.10.2026

Rheinland-Pfalz

CDU, SPD und Grüne fordern Schulterschluss gegen Antisemitismus

Nachdem in einem Brief an die Jüdische Gemeinde Speyer gedroht wurde, die Synagoge in die Luft zu sprengen, wollten die Fraktionen ein Zeichen setzen

 30.10.2026