Kirche

Glückwünsche vom Zentralratspräsidenten

Ratsvorsitzender der EKD: Heinrich Bedford-Strohm Foto: dpa

Der Zentralrat der Juden hat dem neuen Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, zu dessen Wahl gratuliert. »Wir sind sicher, dass wir auch mit ihm vertrauensvoll zusammenarbeiten werden«, erklärte Zentralratspräsident Dieter Graumann.

Bedford-Strohm habe sich stets vorbildlich für den christlich-jüdischen Dialog sowie gegen Antisemitismus eingesetzt. Er sei ein würdiger Nachfolger von Nikolaus Schneider, »dem wir von Herzen für sein nimmermüdes Engagement Dank sagen«, so Graumann.

Wahl Der 54-jährige bayerische Landesbischof wurde am Dienstag in Dresden zum obersten Repräsentanten der mehr als 23 Millionen Protestanten in Deutschland gewählt. Bedford-Strohm wird die EKD für die nächsten zwölf Monate führen, nachdem Nikolaus Schneider den Ratsvorsitz wegen einer schweren Erkrankung seiner Frau Anne ein Jahr vor Ende der Amtszeit niedergelegt hatte. Allerdings gilt Bedford-Strohm nun auch als Favorit für die in 2015 anstehende turnusgemäße Wahl, an die sich eine sechsjährige Amtszeit anschließt. epd

Nahost

Neue Welle von Luftschlägen gegen den Iran. Dritter US-Flugzeugträger erreicht die Region

Nach Angaben der israelischen Armee wurden seit Mitternacht vier Raketenangriffe aus dem Iran registriert. Derweil erhöht sich der Druck auf das Teheraner Regime weiter

 08.03.2026

Weltfrauentag

Karin Prien sieht »Luft nach oben« bei Frauenrechten

Frauen in Deutschland haben nach Einschätzung der Frauenministerin viel erreicht in den vergangenen Jahrzehnten. Es gebe aber noch Defizite auf manchen Ebenen

 08.03.2026

Libanon

Suche nach sterblichen Überresten von Ron Arad gescheitert

Nach Angaben des israelischen Militärs landeten Kommandos in der Ortschaft Nabi Chit. Dort durchsuchten sie unter anderem einen Friedhof nach möglichen Hinweisen auf den Verbleib des Vermissten

 07.03.2026

USA

New York: Frau des Bürgermeisters gefallen Social-Media-Beiträge, die den 7. Oktober feierten

Einige der Posts stammten von israelfeindlichen Organisationen und stellten die Massaker in Israel als angeblichen Widerstand dar

 07.03.2026

Sicherheit

Israel verschärft Schutz für Botschaften im Ausland

Ein vereitelter Anschlag auf die israelische Botschaft in Aserbaidschan und eine Synagoge in Baku zeigen, warum die Maßnahmen als notwendig angesehen werden

 07.03.2026

Teheran

Iran bittet arabische Nachbarn um Entschuldigung – und setzt Angriffe fort

Die widersprüchlichen Signale werden als Anzeichen dafür angesehen, dass die politische Führung derzeit nur begrenzten Einfluss auf Teile des Militärs hat

 07.03.2026

Berlin

»Freiheit für den Iran«: Kundgebung am Brandenburger Tor

Demonstranten fordern Demokratie und erinnern an Tote und Gefangene

 07.03.2026

München

Vorfall am israelischen Generalkonsulat

Nach Steinwürfen gegen die diplomatische Vertretung kommt es zu einem Polizeieinsatz

 07.03.2026

Washington

Trump droht Iran mit »vollständiger Zerstörung«

Teheran werde heute »sehr hart getroffen«, sagt der amerikanische Präsident. »Iran ist nicht länger der Rüpel des Nahen Ostens, sondern stattdessen dessen Verlierer.«

 07.03.2026