USA

Geld in letzter Minute

Bei der Amtseinführung am Freitag: US-Präsident Donald Trump und sein Vorgänger Barack Obama Foto: dpa

Kurz vor der Amtseinführung von US-Präsident Donald Trump hat sein Vorgänger Barack Obama der palästinensischen Autonomiebehörde laut amerikanischen Medienberichten 221 Millionen US-Dollar (knapp 206 Millionen Euro) überweisen lassen. Das berichtete die Nachrichtenagentur AP unter Berufung auf anonyme Quellen im US-Außenministerium, wie die »Times of Israel« meldete.

kongress Demnach soll Obamas Administration dem Kongress wenige Stunden vor Trumps Amtseinführung am Freitagmorgen mitgeteilt haben, dass das Geld überwiesen wird. Mindestens zwei republikanische Abgeordnete sollen versucht haben, den Akt zu verhindern.

Insgesamt soll Obama laut dem Bericht 227 Millionen US-Dollar überwiesen haben, davon vier Millionen für Klimaschutzprogramme und 1,24 Millionen für UN-Organisationen. 2016 haben die USA die palästinensische Autonomiebehörde laut dem Bericht mit 557 Millionen US-Dollar (gut 518 Millionen Euro) unterstützt. Israel habe dagegen 3,1 Milliarden US-Dollar (knapp 2,9 Milliarden Euro) erhalten. ja

Schweiz

Ein Importverbot von koscherem Fleisch gefährdet jüdisches Leben

Ein Kommentar von Jonathan Kreutner, Generalsekretär des jüdischen Dachverbands SIG

von Jonathan Kreutner  02.10.2026

Madrid

Kritik an Zara wegen Halloween-Kostüm mit Ähnlichkeit zu KZ-Kleidung

Die Hintergründe

 02.10.2026

Sacramento

Kalifornien führt »jüdisch« als ethnische Kategorie ein

Gouverneur Gavin Newsom unterschrieb mehrere Gesetze, die für Juden in dem Bundesstaat relevant sind

 02.10.2026

Essay

Die Demokratie gegen ihre Abschaffung verteidigen

Warum die AfD als Partei verboten werden müsste – und weshalb das eben nicht undemokratisch ist

von Stephan Lehnstaedt  02.10.2026

Delft/Niederlande

Publikum beschimpft Angehörige eines Hamas-Opfers bei »NAZA«-Vorführung

Sabine Tassa, deren Ehemann und Sohn am 7. Oktober 2023 ermordet wurden, kritisiert die Doku. Das Publikum will nichts davon hören

 02.10.2026

Jerusalem

Herzog über mögliche Linken-Regierung in Berlin: »Das ist äußerst verstörend«

Im ausführlichen Interview mit der WELT spricht der israelische Präsident auch über den »Fly Dubai«-Angriff, den Iran und das britische Embargo gegen sein Land

 02.10.2026

Genf

Sharabi fordert UN-Menschenrechtsrat zur Anerkennung von Geiselmisshandlungen als Folter auf

»Mein Name ist Eli Sharabi. Ich bin ein Überlebender von Folter«, so der ehemalige Verschleppte vor dem Gremium

 02.10.2026

Besuch

Berlins scheidender Regierungschef reist nach Israel

Israels Botschafter in Deutschland äußerte kürzlich Sorge um die Sicherheit der jüdischen Community in der deutschen Hauptstadt. Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner reist nun nach Tel Aviv

 02.10.2026

Kommentar

Fair Play – es sei denn, es geht um Israel

Irlands Nationalspieler verweigern Israelis den Handschlag, diskutieren darüber, ob sie überhaupt gegen sie antreten wollen – und die UEFA schweigt. So funktioniert die schleichende Etablierung von Antisemitismus als Akt des vermeintlichen humanitären Widerstandes

von Dorothea Schupelius  02.10.2026