Meinung

Fußball macht Frieden

Wenn alles nach WM-Plan läuft, wird es im Nahen Osten ein ruhiger Monat – exakt bis zum 11. Juli. Zwar standen nach dem blutigen Zwischenfall auf dem Mittelmeer mal wieder die arabischen Massen auf und forderten Dschihad und Märtyrertum für Gaza. Doch das war letzte Woche. Und seit vergangenem Freitag gilt: Nationalismus hin, Islamismus her – Vorrang hat der Fußball. Immer, wenn irgendwo ein Wettbewerb großen Kalibers ansteht, beruhigt sich der Kampf ums Heilige Land. Israelische Soldaten und palästinensische Terroristen interessieren sich mehr für die Ereignisse auf dem Spiel- als auf dem Schlachtfeld. Friedensbemühte dürften begrüßen, was islamistische Prediger ganz schlimm finden: Dass die Jugend mehr über die brasilianische Nationalelf als über die engsten Freunde Mohammads weiß, dass sie Spielergebnisse besser auswendig kennt als Koransuren. Messi und Kaka leeren die Moscheen. Die WM packt die Männer da, wo Diplomatie versagt. Vier Wochen Ruhe!

Washington D.C.

Epstein-Überweisungen an jüdische Jungenschule in Dallas werfen Fragen auf

Die Zahlungen erfolgten nach der Verhaftung des Investors und stammen aus einem von ihm kontrollierten Bankkonto

 18.02.2026

Washington D.C.

JD Vance: Iran akzeptiert Forderungen der USA nicht

»In gewisser Weise lief es gut«, sagt der US-Vizepräsident. Gleichzeitig sei deutlich geworden, dass Teheran zentrale Forderungen der USA nicht akzeptiere

 18.02.2026

Thailand

Israelische Touristen auf Koh Samui angegriffen

Die Opfer des brutalen Angriffs erleiden blutende Verletzungen

 18.02.2026

Interview

»Wir haben keine Wahl«

Suaad Onniselkä über den Dialog zwischen Juden und Muslimen, Desinformation und die nächste Generation

von Michael Thaidigsmann  17.02.2026

Ehrung

Preis für Stärkung des jüdischen Lebens an Elke Büdenbender

Bundespräsidenten-Gattin Elke Büdenbender wird mit einem Preis für ihren Einsatz zum Schutz jüdischen Lebens in Deutschland ausgezeichnet

 17.02.2026

Thüringen

Landesgemeinde dringt auf Ehrung von Klaus Trostorff

Klaus Trostorff war Buchenwald-Häftling und leitete später die Mahn- und Gedenkstätte der DDR. Die Jüdische Landesgemeinde will ihm in Erfurt eine Straße widmen

 17.02.2026

Atomabkommen

Iran dämpft Erwartungen an Deal

Washington und Teheran haben ihre Verhandlungen zunächst beendet. Der Iran berichtet von einer Einigung auf »eine Reihe von leitenden Prinzipien«. Ist ein Abkommen greifbar?

 17.02.2026

Julia Klöckner

»Man muss sich ein eigenes Bild machen«

Bundestagspräsidentin Julia Klöckner über ihren Antrittsbesuch in Israel, Kritik an ihre Reise nach Gaza und die größten Missverständnisse in der öffentlichen Wahrnehmung Israels

von Philipp Peyman Engel, Joshua Schultheis  17.02.2026

Suhl

Simson: Nachfahren der Gründerfamilie wehren sich gegen AfD

Die Schwalbe oder die S51 aus DDR-Produktion sind Liebhaberstücke - und inzwischen ein Politikum, das nicht nur Björn Höcke zu nutzen weiß. Nun kommt deutlicher Widerspruch

 17.02.2026