Meinung

Fußball macht Frieden

Wenn alles nach WM-Plan läuft, wird es im Nahen Osten ein ruhiger Monat – exakt bis zum 11. Juli. Zwar standen nach dem blutigen Zwischenfall auf dem Mittelmeer mal wieder die arabischen Massen auf und forderten Dschihad und Märtyrertum für Gaza. Doch das war letzte Woche. Und seit vergangenem Freitag gilt: Nationalismus hin, Islamismus her – Vorrang hat der Fußball. Immer, wenn irgendwo ein Wettbewerb großen Kalibers ansteht, beruhigt sich der Kampf ums Heilige Land. Israelische Soldaten und palästinensische Terroristen interessieren sich mehr für die Ereignisse auf dem Spiel- als auf dem Schlachtfeld. Friedensbemühte dürften begrüßen, was islamistische Prediger ganz schlimm finden: Dass die Jugend mehr über die brasilianische Nationalelf als über die engsten Freunde Mohammads weiß, dass sie Spielergebnisse besser auswendig kennt als Koransuren. Messi und Kaka leeren die Moscheen. Die WM packt die Männer da, wo Diplomatie versagt. Vier Wochen Ruhe!

Straße von Hormus

US-Militär warnt Revolutionsgarden vor Provokationen bei Manöver

Ab Sonntag will die iranische Elite-Einheit eine Übung in der strategisch wichtigen Meerenge abhalten

 31.01.2026

Sicherheit

Deutschland und Israel trainieren erstmals gemeinsam gegen Cyberangriffe

Deutschland und Israel proben gemeinsam die Abwehr schwerer Cyberangriffe. Denn Israel hat Erfahrungen, von denen Deutschland profitieren möchte

 31.01.2026

Nordrhein-Westfalen

Statt Auktion: 428 Holocaust-Dokumente an Auschwitz-Stiftung übergeben

Nach internationalen Protesten übergibt der Landtag in Nordrhein-Westfalen 428 Holocaust-Dokumente an die Stiftung Auschwitz-Birkenau. Darunter sind Lagerpostkarten, Täterbriefe und Lagergeld

 31.01.2026

Nahost

Trump schickt weitere Kriegsschiffe in Richtung Iran

Der US-Präsident drängt das iranische Regime weiterhin zu einem Deal

 31.01.2026

Nahost

Mehrere Explosionen im Iran

Vor einem Marinemanöver der iranischen Revolutionsgarden kommt es zu Detonationen in mehreren Teilen des Landes. Die iranische Propaganda spricht von Gaslecks und brennendem Schilf

 31.01.2026

Nahost

Vollendete Drohkulisse

US-Präsident Trumps »Armada« ist angekommen, die Optionen für Militärschläge liegen auf dem Tisch. Er stellt dem Mullah-Regime zwei Bedingungen. Wird Teheran einlenken?

von Imanuel Marcus  30.01.2026

EU-Sanktionen

Israel bietet Hilfe bei Verfolgung von Revolutionsgarden an

Die Europäische Union hat die Elite-Einheit des Mullah-Regimes auf die Terrorliste gesetzt. Nach Ansicht des israelischen Botschafters dient das auch der inneren Sicherheit in Deutschland

 30.01.2026

Meinung

Endlich!

Es war überfällig, dass die EU die Revolutionsgarde der Islamischen Republik auf der Terrorliste gesetzt hat. Doch die heutige Lage ist auch das Ergebnis jahrelanger Versäumnisse, falscher Hoffnungen und politischer Feigheit ebenjener EU

von Shahrzad Eden Osterer  30.01.2026

Rheinland-Pfalz

Landtag fordert Institut für Antisemitismusforschung auf Bundesebene

Wissenschaftsminister Clemens Hoch (SPD) dankt dem Landesparlament. »Antisemitismus ist in diesem Lande eine reale Erfahrung«, sagt er

 30.01.2026