Jubilare

Fürth erinnert an seinen Ehrenbürger Henry Kissinger

In diesem Haus in Fürth lebte Henry Kissinger 1924 als einjähriges Kind. (Aufnahme von 1972) Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS

Jubilare

Fürth erinnert an seinen Ehrenbürger Henry Kissinger

Wie die Stadt Fürth mitteilte, ist er seiner Geburtsstadt nach wie vor eng verbunden

 22.05.2023 15:32 Uhr

Henry Kissinger, ehemaliger US-Außenminister, wird am kommenden Samstag 100 Jahre alt. An seinem Geburtshaus in Fürth wird aus diesem Anlass eine Erinnerungstafel enthüllt. Wie die Stadt Fürth am Montag mitteilte, ist er seiner Geburtsstadt nach wie vor eng verbunden.

Kissinger wurde 1923 in eine jüdische Familie geboren und wohnte mit ihr bis 1938 in Franken. Er und seine Familie mussten vor den Nazis aus ihrer Heimat Deutschland in die USA fliehen.

In seiner Jugend spielte er Fußball für die örtliche Spielvereinigung, deren Entwicklung er bis heute mit großem Interesse verfolgt, wie es hieß.

Realpolitiker Kissinger machte in den USA zunächst in der Wissenschaft, dann in der Politik Karriere, erst als nationaler Sicherheitsberater, von 1973 bis 1977 als Außenminister. Für sein Engagement für ein Ende des Vietnamkriegs erhielt er 1973 den Friedensnobelpreis. Der Republikaner machte sich einen Namen als Realpolitiker, der vor dem Einsatz von Gewalt nicht zurückscheute.

Kissinger beteiligt sich weiterhin an außenpolitischen Debatten. So machte er mehrfach Vorschläge zu einer diplomatischen Beilegung des Krieges zwischen Russland und der Ukraine. kna

Sachsen-Anhalt

AfD-Wahlsieger Siegmund: Stelle mich im Dezember zur Wahl

Ob es dann tatsächlich für eine Mehrheit reicht, ist offen. Die Debatte über ein AfD-Verbotsverfahren nimmt derweil wieder Fahrt auf

 29.09.2026 Aktualisiert

Österreich

Israelische Familie wegen Herkunft nicht bedient?

An einem Imbissstand im Salzburger Land wurden Touristen mutmaßliche Opfer antisemitischer Diskriminierung

 29.09.2026

Jahrestag

Terrorunterstützer planen für den 7. Oktober israelfeindliche Demos

In Duisburg, Frankfurt, Hannover und Köln sind Kundgebungen vorgesehen. Aufrufe zur Teilnahme enthalten unverblümte Terroraufrufe

von Imanuel Marcus  29.09.2026

UNO

Francesca Albanese korrigiert umstrittene Holocaust-Aussage

In einem Interview hatte die Sonderberichterstatterin für die palästinensischen Gebiete behauptet, Juden seien in Konzentrationslagern auf dem Weg in die Gaskammern als »Muslime« bezeichnet worden

 29.09.2026

Washington D.C.

Sanktionserleichterungen für Iran? Trump dementiert Bericht

Wie geht es weiter im US-Krieg gegen den Iran? Im Gespräch sollen Sanktionserleichterungen für Teheran sein. Der US-Präsident bestreitet das

 29.09.2026

Berlin

Berliner Linke gerät wegen weiterer Clan-Kontakte unter Druck

Welche Großfamilie war noch auf der Wahlparty der linken Wahlgewinner vertreten?

 29.09.2026

Berlin

Linke, Grüne und SPD sprechen ab Donnerstag

Nach dem Willen von Grünen und SPD soll es sich um ein »gemeinsames Vorgespräch« zur Verständigung bei dem zuletzt heftig diskutierten Thema Antisemitismus handeln

 29.09.2026

25 Jahre nach Durban-Erklärung

Wegen Judenhass: Deutschland bleibt UN-Treffen zu Rassismus fern

Die Bundesrepublik hat nicht an einem umstrittenen UN-Treffen zum Kampf gegen Rassismus in New York teilgenommen

 29.09.2026

Terrorismus

»Wenn sie einen Raum betrat, ging die Sonne auf« - Zwei Mütter, ihre verlorenen Töchter und der 7. Oktober 2023

Ricarda Louks Tochter Shani und Sonja Bohl-Denckers Tochter Carolin wurden vor drei Jahren von der islamistischen Hamas ermordet. Ihre Mütter schildern, wie sie mit dem Verlust zurechtkommen - und was sie sich wünschen

von Nina Schmedding  29.09.2026