Frankfurt

Versammlungsbehörde verbietet antisemitischen Al-Quds-Marsch

Demonstration am Al-Quds-Tag (Symbolfoto) Foto: dpa

Frankfurt

Versammlungsbehörde verbietet antisemitischen Al-Quds-Marsch

Die Versammlung diene mit hoher Wahrscheinlichkeit »als offen sichtbares Zeichen des israelbezogenen Antisemitismus«

 28.03.2025 12:44 Uhr Aktualisiert

Der für Samstag (29.3.) angemeldete Marsch durch Frankfurt zum antisemitischen Al-Quds-Tag wird verboten. Das teilte die Versammlungsbehörde der Stadt mit.

Die Entscheidung werde mit der »hohen Wahrscheinlichkeit« begründet, dass die Versammlung »als offen sichtbares Zeichen des israelbezogenen Antisemitismus diene« und die öffentliche Sicherheit unmittelbar gefährdet sei, hieß es.

Angemeldet worden war demnach ein Demonstrationszug unter dem Motto »Stoppt den Krieg« mit 500 bis 1000 Teilnehmenden von 14.00 bis 17.00 Uhr.

Al-Quds ist der arabische Name für Jerusalem. Am Ende des muslimischen Fastenmonats Ramadan ruft die Islamische Republik Iran Menschen weltweit dazu auf, für die Eroberung Jerusalems und für die Auslöschung des Staates Israel einzutreten. ja

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