Bildung

Förderung für zehn Projekte zu NS-Verbrechen

Das RAW-Gelände beherbergte früher das Reichsbahn-Ausbesserungswerk, in dem während der NS-Zeit zahlreiche Zwangsarbeiter ausgebeutet wurden. Das Areal in Berlin-Friedrichshain beherbergt heute zahlreiche Kultur- und gastronomische Einrichtungen. Foto: picture alliance / dpa

Mit dem Förderprogramm »Jugend erinnert engagiert« sollen zehn Projekte zur Aufarbeitung der Geschichte von NS-Verbrechen gefördert werden. Insgesamt werden dafür rund 500.000 Euro bereitgestellt, wie Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne) am Dienstag in Berlin mitteilte. Die Vorhaben richten sich an Schülerinnen und Schüler sowie Auszubildende.

Die geförderten Projekte verteilen sich auf mehrere Bundesländer.

In Berlin soll beispielsweise die NS-Zwangsarbeit auf dem bekannten RAW-Gelände beleuchtet werden. NS-Verbrechen und Jugend sollen im Rahmen von »Ländliche Orte - Verdrängte Geschichten« in Sachsen-Anhalt aufgearbeitet werden. Der Jugendclub Courage Köln e.V. will im Gremberger Wäldchen vergessenen Verbrechen nachgehen.

Die Projekte seien von einer unabhängigen Jury ausgewählt worden und sollen ein breites Spektrum der Opfergruppen im nationalsozialistischen Deutschland widerspiegeln. Getragen werden die Vorhaben den Angaben zufolge etwa von Jugendorganisationen, Betroffenenverbänden oder lokalen Bildungsstätten. epd

Sanktionen

EU setzt Revolutionsgarden auf Terrorliste

Um an der Macht zu bleiben, hat Irans Führung Massenproteste brutal niedergeschlagen. Nun ist in der EU als Reaktion darauf eine Entscheidung offiziell, die jahrelang nicht möglich war.

 19.02.2026

Warschau

Polen ruft seine Bürger zum Verlassen des Irans auf

Die Regierung warnt vor einem drohenden Konflikt zwischen den USA und dem Iran. Donald Tusk fordert die Bürger auf, sofort aus dem Land auszureisen. Eine Evakuierung könnte bald unmöglich sein

 19.02.2026

New York

Naher Osten: Umfangreichste US-Militärpräsenz seit 2003

Bis zu drei Flugzeugträger sowie zahlreiche Kampfjets der Typen F-16, F-22 und F-35 sind in der Region oder sollen dorthin unterwegs sein

 19.02.2026

Ukraine

Der verdrängte Krieg

Es gibt keine Alternative zur Unterstützung des angegriffenen Landes. Ansonsten könnte das Grauen näher rücken – auch bis zu uns nach Deutschland

von Igor Mitchnik  19.02.2026

London

Epstein-Skandal: Polizei nimmt Ex-Prinz Andrew fest

Der frühere britische Prinz soll vertrauliche Dokumente an Sexualstraftäter Jeffrey Epstein weitergeleitet haben. Jetzt reagiert die Polizei - an Andrews Geburtstag

 19.02.2026

Los Angeles

»Free Palestine«-Aufkleber auf Gepäck sorgen für Verspätung eines El-Al-Fluges

Nach Angaben von Passagieren reagierten Sicherheitskräfte mit umfangreichen Kontrollen, in deren Folge das Gepäck von 140 Reisenden nicht mit an Bord ging

 19.02.2026

Tel Aviv

Rechtsaußen-Moderator Tucker Carlson macht Blitzbesuch in Israel

Der umstrittene Kommentator interviewte US-Botschafter Mike Huckabee am Ben-Gurion-Flughafen. Sein Vorwurf, er sei zeitweise von Grenzbeamten festgehalten worden, bestätigte sich nicht

 19.02.2026

Washington D.C.

Steht ein US-Militärschlag gegen Iran kurz bevor?

Das US-Militär wäre amerikanischen Berichten nach in der Lage, bereits an diesem Wochenende Angriffe auf iranische Ziele zu starten

 19.02.2026

Theater

Buh-Rufe, »Halt die Fresse«-Schreie: Tumult bei Premiere - Zuschauer greifen Schauspieler an

Am Bochumer Schauspielhaus hat ein Stück einen Tumult ausgelöst

 19.02.2026