»Propalästinensische« Demo

Festnahmen und Strafverfahren in Berlin

Einsatzkräfte der Polizei bei der Demonstration am Samstag am Platz der Luftbrücke in Berlin-Tempelhof Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com

Im Zusammenhang mit einer »propalästinensischen« Demonstration am Samstag hat die Berliner Polizei 36 Strafermittlungsverfahren eingeleitet. Bei dem am Platz der Luftbrücke in Tempelhof gestarteten Aufzug mit 720 Teilnehmern seien 136 Personen vorübergehend festgenommen worden, teilte die Polizei am Sonntag mit.

Die Ermittlungsverfahren wurden unter anderem wegen Volksverhetzung, Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen, Körperverletzung und Beleidigung eingeleitet. Aus dem Demonstrationszug heraus sei die verbotene Parole »From the River to the Sea« gerufen worden, sagte eine Polizeisprecherin dem Evangelischen Pressedienst (epd) auf Anfrage.

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Im Verlauf des Aufzugs wurden den Angaben zufolge ein Pressevertreter und mehrere Polizisten angegriffen. Ein Demonstrant habe versucht, an die Dienstwaffe eines Beamten zu gelangen.

Teilnehmer hätten überdies versucht, festgenommene Personen zu befreien. Weitere Strafermittlungsverfahren wurden deshalb wegen tätlichen Angriffs auf und Widerstand gegen Polizisten sowie wegen des Versuchs des schweren Diebstahls von Schusswaffen eingeleitet.

An dem Einsatz rund um die vorzeitig beendete Demonstration waren den Angaben zufolge 300 Polizisten beteiligt. Acht Einsatzkräfte seien dabei verletzt worden, hieß es. epd/ja

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