Krieg gegen Iran

Estland für Einsatz in Straße von Hormus offen

Estlands Außenminister Margus Tsahkna Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS

Anders als andere Nato-Staaten schließt Estland eine militärische Beteiligung zum Schutz von Schiffen in der umkämpften Straße von Hormus nicht kategorisch aus. Estland sei bereit, über einen möglichen Beitrag zur US-Mission zu sprechen, sollte Washington offiziell darum bitten, sagte Außenminister Margus Tsahkna einem Rundfunkbericht zufolge. Was das baltische EU- und Nato-Land leisten könnte, blieb zunächst allerdings unklar.

US-Präsident Donald Trump hatte die Verbündeten in der Nato mit konfrontativen Worten zur Unterstützung bei der Sicherung von Öltransporten in der Straße von Hormus aufgefordert. Die Nato werde vor einer düsteren Zukunft stehen, sollten die Partner dabei nicht helfen, sagte er der »Financial Times«. Deutschland und andere Verbündete lehnten seine Forderungen ab. 

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Estlands Nachbar Lettland hegt gegenwärtig keine Pläne für einen Einsatz lettischer Streitkräfte in einer möglichen Operation in der Straße von Hormus. Dies stünde bisher nicht auf der Tagesordnung, sagte Verteidigungsminister Andris Spruds im lettischen Rundfunk.

Der Schiffsverkehr in der Meerenge, eine zentrale Route für den Öl- und Gastransport, ist wegen der Angriffe Israels und der USA auf den Iran und dessen Gegenschlägen in der Region praktisch zum Erliegen gekommen.

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