Hamburg

Entwürfe für Wiederaufbau der Bornplatzsynagoge werden ausgestellt

Im September präsentierte der Architekt Franz-Josef Höring einen der Pläne für den Wiederaufbau des Gotteshauses in neuem Gewand. Foto: picture alliance/dpa

Im Hamburger Rathaus werden ab Dienstag die Entwürfe für den Wiederaufbau der Bornplatzsynagoge gezeigt. Dort sind dann alle Arbeiten des Architektenwettbewerbs zu sehen, an dem 25 deutsche und internationale Planungsteams teilgenommen hatten, wie Senat und Bürgerschaft am Montag mitteilten.

Die 1906 eröffnete Bornplatzsynagoge galt einst als eine der größten Synagogen Deutschlands. Sie wurde bei den Novemberpogromen 1938 verwüstet und später von den Nationalsozialisten abgerissen. Seit einigen Jahren gibt es in Hamburg Bestrebungen, die Synagoge als zentralen Ort jüdischen Lebens wiederaufzubauen. Bund, Senat und Bürgerschaft unterstützen das Vorhaben.

Lesen Sie auch

Der Siegerentwurf für den Wiederaufbau der Synagoge im Grindelviertel war im September vorgestellt worden.

Neben dem Gewinner und den anderen eingereichten Entwürfen werden in der Ausstellung auch sechs weitere Arbeiten aus der zweiten Wettbewerbsphase präsentiert. Ergänzend gibt es ein digitales Angebot. kna

Michael Thaidigsmann

Haltlose Rüge aus Straßburg

Der Menschenrechtskommissar des Europarats wirft Deutschland »unangemessene Beschränkungen« propalästinensischer Proteste vor. Überzeugende Belege legt er jedoch nicht vor

von Michael Thaidigsmann  22.04.2026

Nahost

Trump verlängert Waffenruhe: Wie es jetzt weitergehen könnte

Welche Szenarien sind jetzt denkbar?

von Cindy Riechau, Arne Bänsch  22.04.2026

Nahost

Behörde: Iran beschießt Frachter in Straße von Hormus

Immer wieder kommt es in der Straße von Hormus zu Angriffen auf Schiffe. Die britische Behörde UKMTO meldet nun gleich zwei Vorfälle

 22.04.2026

New York

Wegen Haltung der Demokraten zu Israel: Alan Dershowitz wird Republikaner

Seine bisherige Partei sei zur »antiisraelischsten Partei in der amerikanischen Geschichte« geworden, schreibt der jüdische Jurist

 22.04.2026

New York/London

IAEA-Chef: Iran-Abkommen ohne Kontrolle wertlos

Rafael Grossi warnt vor der »Illusion eines Abkommens« oder um ein Versprechen, dessen Einhaltung niemand sicher feststellen könne

 22.04.2026

London

Beratungen über Wiederöffnung der Straße von Hormus beginnen

Diskutiert werden sollen auch Einsatzkräfte, Führungsstrukturen sowie die Verlegung von Einheiten in die Region

 22.04.2026

Europäische Union

Keine Mehrheit für Strafmaßnahmen gegen Israel

Vor allem Spanien und Irland hatten vor der Sitzung der Außenminister in Luxemburg Druck gemacht und die Aussetzung des Assoziierungsabkommens der EU mit Israel verlangt. Sie scheiterten erneut

von Michael Thaidigsmann  22.04.2026

Vereinte Nationen

Welche Chancen hat Rebeca Grynspan?

Erstmals könnte eine Frau neue UN-Generalsekretärin werden. Mit im Rennen ist Rebeca Grynspan aus Costa Rica. Sollte sie gewählt werden, wäre sie auch die erste jüdische Person im Amt

von Michael Thaidigsmann  22.04.2026

Krieg

Trump verlängert Feuerpause mit dem Iran

Nur einen Tag zuvor hatte der US-Präsident den Schritt als sehr unwahrscheinlich bezeichnet

 22.04.2026