EILMELDUNG! Likud-Bündnis mit 54 Sitzen vorn. Eisenkots Bündnis kommt auf 49 Sitze

Diplomatie

»Eine grausame Tragödie«

Der iranische Auflenminister Mohamad Dschawad Sarif bei der 50. Sicherheitskonferenz in München Foto: dpa

Irans Außenminister Mohammed Jawad Zarif hat in einem Gespräch mit dem Fernsehsender Phönix die Schoa verurteilt. »Es war eine grausame Tragödie des Umbringens, das darf nie wieder vorkommen«, sagte Zarif. Der Außenminister wurde im Berliner Hotel Adlon interviewt, das nur wenige Meter vom Denkmal für die ermordeten Juden Europas, entfernt liegt. Zarif sagte weiter: »Wir haben nichts gegen Juden und den größten Respekt für sie innerhalb und außerhalb Irans. Wir fühlen uns durch niemanden bedroht.«

Phönix hatte Zarif, der seit August 2013 im Amt ist, war zu einem »Kamingespräch« geladen, das Interview führte der stellvertretende Chefredakteur des ZDF, Elmar Theveßen.

Kundgebung Am Wochenende hatte Zarif an der Münchner Sicherheitskonferenz teilgenommen. Am heutigen Montag war der iranische Außenminister unter anderem Gast bei der Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik in Berlin. Das Bündnis »STOP THE BOMB« hatte dort zu einer Kundgebung »gegen die Rede des Terrorpaten Zarif« aufgerufen.

Die Äußerungen des Teheraner Ministers werden von etlichen Beobachtern als Teil einer Annäherungsstrategie an den Westen interpretiert. ja

Nürnberg

Interaktives NS-Dokumentationszentrum öffnet

Nach fünf Monaten Probebetrieb wird das neu gestaltete Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände in Nürnberg am kommenden Mittwoch feierlich eröffnet. Im Zentrum des Ausstellungskonzepts stehen Barrierearmut und ein multimediales Angebot

von Julia Riese  28.10.2026

Reaktion

Laschet: Chancen auf politische Versöhnung in Israel gestiegen

Der Ausgang der Wahl in Israel ist unklar - die Auszählung dauert an. Doch CDU-Außenpolitiker Armin Laschet äußert sich in einer ersten Einschätzung zuversichtlich

 28.10.2026

Washington D.C.

Trump will Ben-Gvir offenbar aus Netanjahus nächster Regierung heraushalten

Angesichts der unklaren Mehrheitsverhältnisse nach der Parlamentswahl könnte der US-Präsident zudem auf eine nationale Einheitsregierung drängen

 28.10.2026

Meinung

Wieder ein »kleiner Geländegewinn«

Die Linken-Abgeordnete Vanessa Emde hat es erneut geschafft, die Regierungsunfähigkeit ihrer Partei zu demonstrieren

von André Anchuelo  28.10.2026

Magdeburg

CDU-Abgeordnete sollten eidesstattliche Erklärung unterschreiben

Seit der Wahl eines AfD-Politikers zum Landtagspräsidenten steht der Verdacht im Raum, Stimmen könnten aus der CDU gekommen sein. Wie die Fraktion damit umgeht

 28.10.2026

Berlin

Verfassungsschutz warnt vor linksextremen Einflüssen

Für Samstag hat die Initiative Gen Z regelt deutschlandweit zu Protesten für Bildung und soziale Gerechtigkeit aufgerufen. Aus Sorge vor Ausschreitungen beobachten die Behörden die Lage genau

 28.10.2026

Berlin

Antisemitismusbeauftragte: »Jude« darf kein Schimpfwort sein

Katharina von Schnurbein tritt heute die Nachfolge von Felix Klein in der Bundesregierung an. Ihr erklärtes Ziel klingt einfach

 28.10.2026

Belgrad

Serbien: Anschlag auf Polizisten vor israelischer Botschaft

Erneut wird ein Wachbeamter vor der israelischen Botschaft angegriffen. Der Vorfall weckt Erinnerungen - welche Sicherheitsmaßnahmen die Behörden jetzt ergreifen

 28.10.2026

Washington D.C.

Trump reklamiert Anteil an Netanjahus überraschend starkem Wahlergebnis

»Als meine Unterstützung bekannt wurde, hat ihm das sehr geholfen«, sagt der amerikanische Präsident

 28.10.2026