Berlin

Deutsch-Israelische Gesellschaft für Trumps Friedensplan

Foto: picture alliance / Geisler-Fotopress

Die Deutsch-Israelische Gesellschaft hält den 20-Punkte-Friedensplan von US-Präsident Donald Trump für eine einmalige Chance.

Der Plan werde von der israelischen und US-amerikanischen Regierung, von gemäßigten muslimischen wie arabischen Staaten bis hin zu Hamas-nahen Regierungen wie der Türkei und Katar getragen oder unterstützt, erklärte die Gesellschaft am Mittwoch in Berlin.

Lesen Sie auch

Es fehle jedoch mehr politischer Druck auf die Terrororganisation Hamas, den Plan anzunehmen, so die Forderung. Denn alle, die für einen Waffenstillstand einstünden, sollten diesen Plan mittragen, der auch die Entwaffnung der Hamas vorsieht.

Trump hatte am Montag Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu in Washington empfangen und einen 20-Punkte-Plan für ein Ende des Kriegs im Gazastreifen vorgestellt. Dazu gehört auch die Freilassung aller Geiseln durch die Hamas sowie mehrerer Hundert palästinensischer Häftlinge aus israelischen Gefängnissen. Im Gazastreifen soll eine Expertenregierung die Verwaltung des Gebietes übernehmen. kna

Beirut

Israel: Hochrangiger Hisbollah-Kommandeur getötet

Im Krieg zwischen Israel und der libanesischen Terrororganisation ist keine Deeskalation in Sicht. In der Nacht trifft ein heftiger israelischer Angriff erneut Ziele in Beirut

 01.04.2026

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Gutachten missverstanden: Bundestagsdienst bewertet Iran-Angriffe nicht abschließend

Laut Medienberichten hat der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages den Iran-Krieg als völkerrechtswidrig eingeordnet. Die »Frankfurter Allgemeine Zeitung« widerspricht in einer Analyse dieser Darstellung nun

 01.04.2026

Frankfurt am Main

Jüdische Filmtage: Kino kündigt Kooperation, Organisatoren üben scharfe Kritik

Die Jüdische Gemeinde sieht »faktisch eine Kapitulation vor antisemitischem Druck«, während die Astor Film Lounge ihre Entscheidung verteidigt

von Imanuel Marcus  01.04.2026

Dresden/Leipzig

Hitlergruß: Urteil gegen Melanie Müller ist rechtskräftig

Das Urteil gegen die Schlagersängerin wegen des Zeigens des Nazigrußes ist rechtskräftig. Warum sie die Revision zurückzieht und was das für sie bedeutet

 01.04.2026

Pessach

Preis der Freiheit

Unabhängigkeit und Selbstbestimmung entstehen nicht von allein. Sie müssen erstritten, manchmal sogar erkämpft werden

von Josef Schuster  01.04.2026

Berlin

»Arrogante Belehrungen«: Israelische Botschaft kritisiert Castellucci scharf

Der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung übt Kritik an der Jerusalemer Regierung für die Ausweitung der Todesstrafe. Die israelische Botschaft spricht von Doppelmoral

 01.04.2026 Aktualisiert

Buenos Aires

Argentinien stuft Irans Revolutionsgarden als Terrororganisation ein

Präsident Javier Milei begründete den Schritt unter anderem mit dem Bombenanschlag auf das jüdische Gemeindezentrum AMIA im Jahr 1994, bei dem 85 Menschen ermordet wurden

 01.04.2026

Ottawa

PFLP-Ableger: Kanada löst Samidoun auf

Der Schritt erfolgt wegen »Nichteinhaltung« gesetzlicher Vorgaben. In Kanada war die Gruppe zuvor als Terrororganisation eingestuft worden

 01.04.2026

Washington D.C.

Trump stellt baldiges Kriegsende in Aussicht

»Ob wir ein Abkommen haben oder nicht, ist jetzt irrelevant«, sagt der amerikanische Präsident

 01.04.2026