Diplomatie

Der Neue

Yaacov Hadas-Handelsman Foto: cc

Yaacov Hadas-Handelsman soll neuer Chefdiplomat des Staates Israel in Deutschland werden. Das gab die israelische Botschaft in Berlin am Dienstag bekannt. Die Ernennung muss allerdings noch von der israelischen Regierung bestätigt werden. Er soll seinen Posten in Kürze antreten, als Nachfolger des bisherigen Botschafters Yoram Ben-Zeev.

Seit August 2011 war Hadas-Handelsman Botschafter Israels bei der Europäischen Union und der NATO in Brüssel. Zuvor war er stellvertretender Generaldirektor und Leiter der Abteilung Naher Osten und Friedensprozess im Außenministerium in Jerusalem.

Laufbahn Hadas-Handelsman trat im Jahr 1983 in den auswärtigen Dienst ein, nachdem er acht Jahre in den israelischen Verteidigungsstreitkräften gedient hatte. Er machte seinen B.A. in Internationalen Beziehungen und Nahoststudien an der Universität Tel Aviv und seinen M.A. in Nahoststudien an der Hebräischen Universität Jerusalem.

Von 2003 bis 2006 war er Botschafter in Jordanien. In seiner diplomatischen Laufbahn hatte er außerdem Posten in Katar, Großbritannien, Österreich und in der Türkei inne.

Yaacov Hadas-Handelsman wurde am 22. August 1957 in Tel Aviv geboren. Er ist verheiratet und hat drei Söhne und spricht Hebräisch, Englisch, Deutsch, Arabisch und Türkisch. ja

Meinung

Die Hybris des Jens Spahn

Mit seinem Verhalten hat der CDU-Politiker nicht nur der eigenen Partei geschadet, sondern der Demokratie

von Ralf Balke  21.07.2026

Washington D.C.

US-Geheimdienste erwarten keine Kursänderung Teherans nach neuen Angriffen

Die neue Lageeinschätzung wurde der Regierung von Präsident Donald Trump bereits vorgelegt

 21.07.2026

Statistik

Opferberatungsstellen: 3.167 Fälle rechter Gewalt im Jahr 2025

Die nichtstaatlichen Opferberatungsstellen verzeichnen nach dem Rekordjahr 2024 den zweithöchsten Wert an rechter Gewalt. Am häufigsten war das Tatmotiv Rassismus. Besonders nahmen Angriffe auf politische Gegnerinnen und Gegner zu

 21.07.2026

Projekt

Ein Denkmal für gefallene Soldaten und ermordete Juden

Ein Dorf will mit einer Gedenkstätte an die Opfer der NS-Zeit erinnern. Das geplante gemeinsame Gedenken an gefallene Soldaten und ermordete Juden ruft ein unterschiedliches Echo hervor

von Jens Bayer-Grimm  21.07.2026

München

Schmerz und offene Fragen auch zehn Jahre nach OEZ-Anschlag

Am 22. Juli 2016 erschoss ein rechtsextremer 18-Jähriger am Münchner Olympia-Einkaufszentrum neun junge Menschen. Noch immer sind für die Angehörigen viele Fragen offen

von Susanne Schröder  21.07.2026

Köln

Bewährungsstrafen gegen frühere Mitglieder antisemitischen Goyim-Netzwerks

Es geht um die Beteiligung an einer Verbreitung von Judenhass-Propaganda

 21.07.2026

Höchberg

DIG-Mitglied wegen Israel-Anstecker angegriffen und schwer verletzt

Die zuständige Generalstaatsanwaltschaft ermittelt wegen versuchten Mordes

 21.07.2026 Aktualisiert

Beirut

USA: Erste Schritte bei »Pilotzonen« im Südlibanon

Nach jahrzehntelangem Kriegszustand gab es zuletzt Annäherungsversuche zwischen Israel und dem Libanon. Nun verkündet das US-Außenministerium als Vermittler einen weiteren Schritt

 21.07.2026

Washington D.C.

Trump: »Netanjahu wird unter keinen Umständen festgenommen«

Der amerikanische Präsident wendet sich gegen die Aussage des New Yorker Bürgermeisters Zohran Mamdani, der eine Festnahme prüfen lässt

 21.07.2026