Berlin

Demonstranten entfernen Flagge der iranischen Botschaft

Seit Tagen machen auch Demonstranten in Berlin auf die Proteste im Iran aufmerksam. Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com

Zwei Iraner sind am späten Dienstagabend in Berlin auf das Gelände der iranischen Botschaft eingedrungen und haben dort die iranische Flagge entfernt. Zudem hätten die Tatverdächtigen versucht, die Fahne durch die vor der Islamischen Revolution von 1979 gültige Flagge zu ersetzen, sagte ein Sprecher der Berliner Polizei am Mittwoch. Dies sei jedoch nicht gelungen. Zudem hätten sie bei der Aktion den Fahnenmast beschädigt. Ermittelt werde nun wegen des Verdachts der Sachbeschädigung, des Hausfriedensbruchs und der Verletzung von Flaggen- und Hoheitszeichen ausländischer Staaten. Zunächst hatte die »Berliner Zeitung« darüber berichtet.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Gegen 22.45 Uhr meldeten Kräfte des Zentralen Objektschutzes der Polizei, dass sich die beiden Tatverdächtigen auf dem iranischen Hoheitsgebiet befänden. Sie sollen in der Peter-Lenné-Straße im Bezirk Steglitz-Zehlendorf über einen Zaun geklettert sein, während vier weitere Personen die Objektschützer ablenkten.

Reizgas eingesetzt

Im Laufe des Abends soll die sechsköpfige Gruppe bereits zweimal vor der Botschaft mit der historischen Flagge posiert haben. Die Objektschützer setzten Reizgas gegen die beiden eingedrungenen Personen, einen 28- und einen 33-Jährigen, ein. Im Anschluss seien sie auf dem Gehweg von den mittlerweile hinzugekommenen Polizeibeamten vorübergehend festgenommen worden.

Der 33-Jährige erlitt demnach Schnittverletzungen beim Übersteigen des Zauns sowie Augenreizungen, er sei ambulant behandelt worden. Alle sechs Beteiligten erhielten einen Platzverweis. Unter den vier weiteren Personen befanden sich drei Iraner sowie eine Belgierin. epd

Israel

Kushner wirbt bei Netanjahu für Gaza-Friedensplan

Trumps Schwiegersohn auf schwieriger Mission: Jared Kushner will einen Kompromiss ausloten, obwohl zwischen Israel und der Hamas bei den Verhandlungen über Gazas Zukunft noch eine tiefe Kluft liegt

 17.08.2026

Studie

AfD nutzt Anfragen zur Stimmungsmache

Kleine Anfragen sind ein Mittel, mit dem besonders Oppositionsparteien Regierungshandeln hinterfragen können. Eine Untersuchung zeigt, dass die AfD dabei eher auf Skandalisierung setzt

 17.08.2026

New York

UN ehrte offenbar getöteten Hamas-Kommandeur

Die Monitoringorganisation »UN Watch« übt heftige Kritik am UN-Generalsekretär António Guterres und an der Präsidentin der UN-Generalversammlung, Annalena Baerbock

 17.08.2026

New York

Mann schlägt 63-jährige Synagogenbesucherin

Ein 46-jähriger drang am Freitag während des Schabbat-Gottesdienstes in eine Manhattaner Synagoge ein und randalierte dort

 17.08.2026

Nahost

US-Rahmenabkommen mit Iran läuft aus: Was hat es gebracht?

Die Vereinbarung mit dem Iran sollte den Krieg zu einem Ende bringen. Das Mitte Juni auf 60 Tage angelegte Abkommen hielt jedoch nicht lange. Hat US-Präsident Trump damit überhaupt etwas erreicht?

von Jürgen Bätz  17.08.2026

Extremismus

Wagenknecht an Höcke: »Warum reden wir nicht mal?«

Seit Tagen liefern sich die BSW-Gründerin und der thüringische AfD-Chef ein Fernduell mit Vorschlägen und Provokationen. Jetzt legt Sahra Wagenknecht nach

 17.08.2026

Terror

Iran bereitet sich auf Ausweitung des Krieges vor

Das Mullah-Regime soll während der 60-tägigen Frist eines mit Washington vereinbarten Memorandums für den Fall eines erneuten militärischen Konflikts vorgesorgt haben

 17.08.2026

Bern

Verantwortung lässt sich nicht neutralisieren

Die Schweiz debattiert anlässlich einer Volksabstimmung über ihre Neutralität. Ein Kommentar von JA-Schweiz-Korrespondentin Nicole Dreyfus

von Nicole Dreyfus  16.08.2026

Kairo

Jared Kushner führt Gespräche über Gaza in Ägypten

Der Schwiegersohn von US-Präsident Trump will in Ägypten Fortschritte im seit langem festgefahrenen Friedensplan für den Gazastreifen erzielen

 16.08.2026