Peking

China und Palästinenser verkünden Partnerschaft

Chinas Präsident Xi Jinping (r.) mit Mahmud Abbas Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS

Der Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde Mahmud Abbas ist am Mittwoch zu Gesprächen mit Chinas Staatschef Xi Jinping zusammengekommen. Die beiden Politiker kündigten bei ihrem Treffen in der Großen Halle des Volkes in Peking den Beginn einer strategischen Partnerschaft an, wie das chinesische Außenministerium in einer Stellungnahme bekanntgab. Weitere Einzelheiten dazu waren zunächst nicht bekannt.

Für den 87-jährigen Abbas ist es der erste Besuch in China seit 2017. Im Vorfeld seiner Anreise hatte das chinesische Außenministerium erklärt, Peking sei bereit, in den Beziehungen zwischen der Palästinensischen Autonomiebehörde und der israelischen Regierung zu vermitteln. Man unterstütze eine rasche Wiederaufnahme der Friedensgespräche auf der Grundlage der Zweistaatenlösung, hieß es.

Die Führung der Palästinenser hat bisher alle Friedensabkommen abgelehnt, inklusive derer, die einen palästinensischen Staat möglich gemacht hätten. Abbas räumt offen ein, dass seine Behörde den Familien von »Märtyern« Gehälter bezahlt. Es handelt sich um Terroristen, die israelische Zivilisten ermordeten. Auch verbreitet Abbas regelmäßig Verschwörungstheorien über Israel und relativiert die Schoa. dpa/ja

Die Linke

Neuer Kopf, neue Linie

Luigi Pantisano wird voraussichtlich der nächste Vorsitzende der Linkspartei. Wofür steht der 46-Jährige?

von Ralf Fischer  11.06.2026

Krieg

Trump droht Mullahs mit »vollständiger Kontrolle« der iranischen Öl-Industrie

Darüber hinaus kündigte der US-Präsident auch weitere Angriffe an

 11.06.2026

Berlin

Streit an der TU um Beschlüsse der studentischen Vollversammlung

Besonders umstritten ist die Forderung, bestehende institutionelle Beziehungen zu israelischen Unis auszusetzen und überprüfen zu lassen. Eine jüdische Studentengruppe widerspricht

 11.06.2026

Berlin

Jüdischer Juristenverband als herausragende soziale Initiative ausgezeichnet

Die Organisation jüdischer Juristen ist eines von 25 Projekten, die vom Verein »startsocial« für ihr Engagement gewürdigt wurden. Gastgeber der Ehrenveranstaltung war Bundeskanzler Friedrich Merz

 11.06.2026

Pro & Contra

Soll die Bevölkerung in der Schweiz auf 10 Millionen begrenzt werden?

Ja, sagt Jessie Katz: »Sie anzunehmen sollte schon nur aus dem Grund, um die Sicherheit für die jüdische Bevölkerung zu verbessern.« Nein, findet Zsolt Balkanyi-Guery: »Ein Einwanderungsstopp verspricht nur vordergründig Sicherheit und ist für jüdische Menschen keine Antwort auf die tatsächlichen Herausforderungen des Antisemitismus.«

von Jessie Katz, Zsolt Balkanyi-Guery  11.06.2026

Washington D.C.

Bill Gates: Epstein hat mich erpresst

Der Sexualstraftäter habe sein Wissen um seine Untreue ausnutzen wollen, sagt der Microsoft-Mitgründer. Er räumt aber auch Fehler ein

 11.06.2026

Dresden

Kampagne soll Neugier auf jüdisches Leben wecken

Die Initiative soll mehr Wissen über Judentum und Israel vermitteln

 11.06.2026

Hass auf der Bühne

»Hofnarr der Hamas«: Bassem Youssef tritt heute in Berlin auf

Der amerikanisch-ägyptische Comedian relativiert die Hamas-Verbrechen vom 7. Oktober und verbreitet Verschwörungsmythen über Israel. Nun werden Forderungen nach einer Absage seiner Vorstellung im Tempodrom laut

von Imanuel Marcus  11.06.2026 Aktualisiert

Ramallah

Externe Prüfung geht von Ende der palästinensischen Terror-Renten aus

Vorläufige Erkenntnisse deuten darauf hin, dass Sozialleistungen der PA nicht mehr an die Dauer von Haftstrafen sogenannter »Märtyrer« gekoppelt sind

 11.06.2026