Berlin

Bürgermeister Wegner besucht »Kanaan« nach Angriff

Das israelisch-palästinensische Restaurant »Kanaan« in Prenzlauer Berg vor der Verwüstung. Foto: picture alliance/dpa

Nach einem Anschlag auf das israelisch-palästinensische Restaurant »Kanaan« im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg hat Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) für Freitag einen Solidaritätsbesuch angekündigt. Das teilte die Senatskanzlei am Mittwoch in Berlin mit.

Das Restaurant war in der Nacht zu Sonntag von Unbekannten verwüstet worden. Polizei und Staatsschutz ermitteln weiter nach allen Seiten, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch auf Anfrage.

Gestohlen wurde offenbar nichts, es entstand erheblicher Sachschaden, politische Symbole seien nicht hinterlassen worden.

Das »Kanaan« Restaurant wird gemeinsam von dem Israeli Oz Ben David und dem Palästinenser Jalil Debit geführt. Beide engagieren sich für Frieden und Versöhnung und veranstalten regelmäßig jüdisch-muslimische Brunches. epd

Bosnien-Herzegowina

Jüdischer Protest gegen rechtsextrexmen Sänger Thompson

Vergangenes Jahr hatte der kroatische Sänger Thompson mit einem Megakonzert in Zagreb einen Zuschauerrekord gebrochen. Bekannt ist er für rechtsnationalistische Auftritte. Jetzt provoziert er erneut

von Markus Schönherr  16.02.2026

Madrid

Museum wirft israelische Besucherinnen raus

Drei ältere Touristinnen werden von Besuchern bepöbelt, weil sie Davidsterne und eine israelische Fahne tragen. Doch statt ihnen zu helfen, setzt das Museum sie vor die Tür

 16.02.2026

Diskussionsveranstaltung

Francesca Albanese soll in Berlin auftreten, Absage gefordert

Es könne nicht sein, dass die Senatsverwaltung für Kultur durch die Förderung des Veranstaltungsortes ermögliche, dass antisemitische Veranstaltungen durch Steuergelder finanziert würden, so die Organisation »Gegen jeden Antisemitismus«

von Imanuel Marcus  16.02.2026

Atomprogramm

Iran: Nächste Verhandlungsrunde mit den USA in Genf

US-Präsident Donald Trump fordert vom Teheraner Regime, sein Atomprogramm zu beenden. Doch die iranische Regierung ist nur zu Zugeständnissen bereit

 16.02.2026

Sydney

Bondi-Attentäter erstmals vor Gericht

Naveed Akram ist wegen 59 Straftaten angeklagt, darunter 15-facher Mord sowie die Durchführung eines Terroranschlags

 16.02.2026

Dresden

Mehr rechtsextreme Vorfälle an Sachsens Schulen

Von NS-Symbolen und Parolen bis hin zu Beleidigungen und Gewalt: Das sächsische Bildungsministerium hat 2025 fast 250 rechtsextreme Vorfälle dokumentiert

von Yvonne Jennerjahn  15.02.2026

Analyse

Das Prinzip Trump

Der US-Präsident hat Israels sicherheitspolitische Lage gestärkt – zugleich spaltet er das eigene Land. Aber ein geschwächtes Amerika garantiert keinen stabilen Schutz

von Carsten Ovens  15.02.2026

Nahost

Italien und Rumänien nehmen als Beobachter an Trump-»Friedensrat« teil

Bislang sind in dem Gremium des US-Präsidenten nur zwei EU-Staaten dabei

 15.02.2026 Aktualisiert

Solidarität

Für Freiheit im Iran: 250.000 Demonstranten in München

Unter den Rednern war auch der Publizist Michel Friedman: »Ein Regime, das für Terrorismus steht, gehört abgesetzt«

 15.02.2026 Aktualisiert