Düsseldorf

Breite Mehrheit im Landtag wirbt für Holocaust-Zentrum in NRW

Nathanael Liminski (CDU) Foto: picture alliance / SvenSimon

Nordrhein-Westfalen bietet sich mit Nachdruck als Standort für ein bundesweites Holocaust-Bildungszentrum an. Der Landtag beschloss am Donnerstag einen entsprechenden fraktionsübergreifenden Antrag, den die Regierungsfraktionen CDU und Grüne sowie SPD und FDP eingebracht haben. Auch die AfD stimmte ihm zu. Die Landesregierung solle sich intensiv dafür einsetzen, dass NRW Standort eines »Yad Vashem Education Centers« wird, heißt es darin.

Auf Bundesebene haben die Unionsparteien und die SPD in ihrem Koalitionsvertrag das Ziel formuliert, in Deutschland ein solches Zentrum zu gründen. Der Name knüpft an die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem an. Über den Standort entscheidet Yad Vashem in Jerusalem. Neben NRW sind Bayern und Sachsen in der engeren Auswahl.

Älteste jüdische Gemeinschaft in NRW

Der Chef der NRW-Staatskanzlei, Nathanael Liminski (CDU), verwies im Landtag darauf, dass in NRW die größte und älteste jüdische Gemeinschaft Deutschlands lebe. Hier würde Yad Vashem Teil einer dichten Landschaft an Gedenkstätten. »Kurzum: NRW schafft die besten 
Bedingungen für maximale Wirksamkeit«, sagte Liminski.

The OpenAI logo is displayed on a mobile phone screen in this photo illustration, as artificial intelligence tools continue to expand across consumer and business applications in Brussels, Belgium, on February 28, 2026. (Photo by Jonathan Raa/NurPhoto)

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