Diplomatie

Felix Klein soll Botschafterposten bekommen

Felix Klein Foto: IMAGO/IPON

Der erste Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, soll neuer deutscher Botschafter bei der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in Paris werden. Das berichtete das Online-Medium »Table.Briefings« am Dienstagabend unter Berufung auf diplomatische Kreise.

Der gelernte Diplomat Klein (58), der vor seiner Ernennung zum Beauftragten im Jahr 2018 im Auswärtigen Amt unter anderem für die Beziehungen zu jüdischen Organisationen zuständig war, würde in Paris Botschafterin Michaela Spaeth ablösen.

Zudem wurde am Dienstag bekannt, dass Alexander Graf Lambsdorff, aktuell deutscher Botschafter bei der Russischen Föderation, Steffen Seibert als Chef der Vertretung der Bundesrepublik in Tel Aviv ablösen soll. Der 59-jährige ehemalige Bundestags- und Europaabgeordnete für die FDP ist seit August 2023 in Moskau.

Ein Jahr zuvor wollte Lambsdorff für den Vorsitz der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) kandidieren, zog dann aber zugunsten von Volker Beck zurück. Lambsdorffs designierter Nachfolger in Moskau wird Clemens von Goetze (63), der von 2015 bis 2018 deutscher Botschafter in Israel war und aktuell Deutschlands Repräsentant in Mexiko ist.

Offiziell bestätigt wurden die Ernennungen von der Bundesregierung noch nicht, da nach diplomatischen Gepflogenheiten erst die Zustimmung (Agrément genannt) der jeweiligen Gaststaaten eingeholt werden muss. mth

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