Gelsenkirchen

Bekommt Bayern-Torhüter Daniel Peretz Konkurrenz?

Fußball UEFA Champions League, Schachtar Donezk - FC Bayern München am Dienstag: Freude über den Sieg bei Daniel Peretz (FC Bayern München) Foto: picture alliance / Foto Huebner

Trotz des Rippenbruchs von Kapitän Manuel Neuer möchte Bayern München im Winter keinen neuen Torhüter verpflichten.

»Nein, wir haben mit Peretz einen herausragenden Ersatz. Und Manuel wird ja zurückkommen«, sagte Bayern-Sportvorstand Max Eberl am Rande des Champions-League-Spiels bei Schachtar Donezk auf Schalke (5:1) bei Amazon Prime zu dem Thema.

»Rippe beim Torwart ist natürlich blöd, aber Manuel ist immer noch einer der besten Torhüter der Welt. Da haben wir keinen Bedarf.« Da Sven Ulreich derzeit aus privaten Gründen fehlt, saßen in Max Schmitt (18) und Leon Klanac (17) gegen Donezk zwei Youngster auf der Bayern-Bank.

Lesen Sie auch

Zu den Vertragsverhandlungen mit Nationalspieler Jamal Musiala wollte sich Eberl nicht äußern. Der Vertrag des 21-Jährigen läuft 2026 aus, die Bayern würden gerne verlängern. Nach Angaben der »Bild« sei noch bis Weihnachten ein weiteres Gespräch mit dem begehrten Ausnahmespieler geplant.

»Wir reden schon sehr viel. Wir reden immer wieder. Ob es dann ein finales Gespräch vor Weihnachten gibt, das kann ich jetzt noch nicht sagen«, meinte Eberl.

Der Deutsch-Israeli Daniel Peretz spielt seit der Saison 2023/2024 für Bayern München. Sein Vertrag läuft bis 2028. Parallel ist er Teil der israelischen Nationalmannschaft. dpa/ja

Verhandlungen

Iran pocht auf Freigabe eingefrorener Auslandsvermögen

Die Debatte um blockierte Auslandsvermögen des Iran dominiert zunehmend die Gespräche über ein Abkommen mit den USA. Denn die iranische Wirtschaft steckt in der Krise

 31.05.2026

Kommentar

Tote Juden stören nicht

Unsere Erinnerungskultur liebt Stolpersteine, aber stolpert nicht über den Antisemitismus vor der eigenen Haustür. Wie der Kampf gegen Judenhass am Nekrosemitismus scheitert

von Nelly Eliasberg  31.05.2026

Teheran

Irans Machtapparat: Die wichtigsten Köpfe im Überblick

US-Präsident Donald Trump sprach im Zuge des Iran-Kriegs von »neuen und vernünftigeren« Kräften in Teheran. Dafür erntete er Spott. Doch wer sind die neuen (und alten) Entscheider?

von Arne Bänsch  31.05.2026

Washington

Trump ohne Entscheidung – Iran pocht auf eigene Interessen

Ein Durchbruch bei den zähen Verhandlungen zum Iran-Krieg lässt weiter auf sich warten. Teheran widerspricht Trump in drei Punkten

 31.05.2026

Brüssel

Überwachungsbehörde nimmt Europapartei der AfD ins Visier

Verstößt die Europapartei, zu der auch die »Alternative« gehört, gegen Grundwerte der EU? Die zuständige Behörde sieht Hinweise auf problematisches Vorgehen in Mitgliedsparteien. Kommt ein Verfahren?

von Valeria Nickel  29.05.2026

Beirut

Entwaffnung der Hisbollah - ein unmögliches Unterfangen?

Seit mehr als zwei Jahren attackiert die Hisbollah Israel. Die Regierung in Jerusalem will eine Entwaffnung der Terrororganisation. Doch geht das?

 29.05.2026

Hintergrund

Israel über Guterres: »Sind mit diesem Generalsekretär fertig«

Die Beziehungen zwischen Israel und dem bald aus dem Amt scheidenden UN-Generalsekretär António Guterres sind auf einem neuerlichen Tiefpunkt. Dabei hatte alles ganz anders begonnen

von Michael Thaidigsmann  29.05.2026

Kiel

Mehr als 400 antisemitische Vorfälle im Norden gemeldet

»Die massiven Konsequenzen (...) sind Ausdruck eines wachsend gesamtgesellschaftlich antisemitischen Grundrauschens, das wir seit 2023 beobachten müssen«, so die Dokumentationsstelle Antisemitismus

 29.05.2026

New York

Streit um Bericht zu sexueller Gewalt: WJC kritisiert UN scharf

Narrative, die Israel pauschal delegitimierten, seien problematisch, so der Jüdische Weltkongress. Die ursprünglichen Gründungsideale der Vereinten Nationen müssten wieder in den Mittelpunkt rücken

 29.05.2026