Berlin

Bebelplatz wird wieder zum »Platz der Hamas-Geiseln«

Die Aktion am Bebelplatz in Berlin-Mitte erinnert an die israelischen Geiseln. Foto: Gregor Zielke

Der Berliner Bebelplatz wird von Dienstag an erneut in einen Gedenkort für die israelischen Hamas-Geiseln umgewandelt. Zu sehen sind auf dem Platz neben der Staatsoper unter anderem eine überdimensionierte Sanduhr, die an die verrinnende Lebenszeit der 59 Geiseln erinnern soll, wie die Deutsch-Israelische Gesellschaft Berlin und Brandenburg (DIG) am Montag in Berlin mitteilte. Zudem werden eine Käfigsimulation und 59 leere Stühle mit Porträts der Verschleppten aufgestellt.

Das Gedenkprojekt »Platz der Hamas-Geiseln« soll laut DIG die Erinnerung an die 40 in Geiselhaft getöteten Israelis und an die 59 noch verschleppten Geiseln wachhalten. Vorbild ist den Angaben zufolge der »Hostage Square« (Geiselplatz) in Tel Aviv, der nach dem Massaker vom 7. Oktober 2023 vor dem Tel Aviv Museum of Art errichtet wurde. Zu sehen sind die Installationen voraussichtlich bis Ende Mai.

Im Herbst 2024 hatte das Gedenkprojekt bereits einmal Station auf dem Bebelplatz gemacht. epd

Medien

Nicholas Potter wechselt zu Axel Springer

Der Journalist verlässt die taz und wird ab dem 1. Juli als Chefreporter redaktionsübergreifend für mehrere Marken des Springer-Verlags arbeiten

 27.05.2026

Berlin

DIG warnt vor Wahl der Linken, des BSW und der AfD

Während alle Parteien erklärten, gegen Judenhass vorgehen zu wollen, vermisse man insbesondere bei Linken und BSW eine klare Benennung von israelbezogenem Antisemitismus, so Jochen Feilcke

 27.05.2026

München

Rückgang bei antisemitischen Straftaten in Bayern, Fallzahlen aber weiterhin hoch

Einen Mordversuch und weitere Gewalttaten mit antisemitischer Motivation registrierte die bayerische Polizei

 27.05.2026

Texas

Demokraten in Texas verhindern Kandidatur antisemitischer Bewerberin

Trotz ihrer Forderung, »amerikanische Zionisten« müssten inhaftiert werden, bekam die Kandidatin 36 Prozent der Stimmen

 27.05.2026

Kiel

Als Feinde markiert

In der Hafenstadt wurden Dutzende Plakate mit roten Hamas-Dreiecken aufgehängt, auf denen zu Gewalt gegen israelsolidarische Aktivisten aufgerufen wird. Was macht das mit den Betroffenen?

von Pascal Beck  27.05.2026

München

Mann wegen KZ-Nachbauten vor Finanzamt in U-Haft

Ein 33-Jähriger soll Holzbauten mit eindeutigen Bezügen zu den Vernichtungslagern der Nationalsozialisten vor ein Finanzamt in Niederbayern gestellt haben. Was daraufhin passiert ist

 27.05.2026

Berlin

Anschlag am Holocaustmahnmal: Zweiter Verdächtiger festgenommen

Nach Informationen aus Sicherheitskreisen soll der Mann den Angreifer vor der Tat bestärkt haben

 27.05.2026

Jerusalem/New York

Caroline Glick als neue Generalkonsulin in New York im Gespräch

Die in den USA geborene Kandidatin ist in Israel für ihre klar konservative Linie bekannt

 27.05.2026

Teheran

Chamenei droht USA und Israel

Die Kämpfer der »Widerstandsfront« hätten »bemerkenswerte Siege« gegen »die beiden amerikanisch-zionistischen Terrorarmeen« errungen, sagt der neue Oberste Führer

 27.05.2026