Sachsen-Anhalt

Beauftragter für Antisemitismus

Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) Foto: dpa

Sachsen-Anhalt will eine Anlaufstelle im Kampf gegen Antisemitismus schaffen. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) erklärte am Dienstag in Magdeburg, dass die Aufgaben des Antisemitismusbeauftragten auf Landesebene künftig in der Staatskanzlei wahrgenommen werden sollen.

Die Stelle werde nicht neu geschaffen, sondern an ein bestehendes Referat gebunden. Man wolle sich dabei an Baden-Württemberg orientieren, so Haseloff. Dies könnte dann bereits in der nächsten Kabinettssitzung auf den Weg gebracht werden.

Unterstützung Als erster Antisemitismusbeauftragter der Bundesregierung hatte Felix Klein am 1. Mai sein Amt angetreten. Seither gibt es auch in einigen Bundesländern eigene Beauftragte im Kampf gegen Judenhass und zur Unterstützung der jüdischen Gemeinden.

In Baden-Württemberg hat der evangelische Religionswissenschaftler Michael Blume, der Referatsleiter im Staatsministerium Baden-Württemberg ist, im März das Amt des Antisemitismusbeauftragten übernommen. Er ist Ansprechpartner für die Belange jüdischer Gruppen, aber auch für den Landtag, für Kommunen, Kirchen- und Moscheegemeinden sowie Bildungseinrichtungen.

Zu den Bundesländern, die ebenfalls einen Antisemitismusbeauftragten eingesetzt haben oder dies beabsichtigen, gehören Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Hessen und das Saarland. epd/ja

Teheran

»Widerwärtiger Charakter«: Irans Außenminister attackiert Merz

Der Iran betrachtete Deutschland einst als einen zuverlässigen Partner. Die Kritik an der Bundesregierung wird jedoch immer heftiger. Und richtet sich mittlerweile gegen den Bundeskanzler persönlich

 05.02.2026

Teheran

Iran: Verhandlungen mit USA am Freitag im Oman

Kurz vor Beginn neuer Verhandlungen zwischen den USA und dem iranischen Regime gibt es Verwirrung. Irans Außenminister hat Ort und Zeit vorgeschlagen. Wie reagieren die USA?

 05.02.2026

Washington D.C./Teheran

Trump droht Ajatollah Chamenei

Der US-Präsident über Irans obersten Führer: »Ich würde sagen, er sollte sehr besorgt sein. Ja, das sollte er.«

 05.02.2026

Interview

»Mein Traum: eine Synagoge ohne Security«

Rabbiner Pinchas Goldschmidt über die Tagung der Europäischen Rabbinerkonferenz, Proteste im Iran und Israel

 04.02.2026

Margaritis Schinas

»Es gibt keine EU-Sanktionen gegen Israel«

Der ehemalige Vizepräsident der EU-Kommission ist zuversichtlich, dass das Verhältnis zwischen der Europäischen Union und Israel repariert werden kann

von Michael Thaidigsmann  04.02.2026

Australien

Ex-Uni-Mitarbeiterin wegen antisemitischer Tirade vor Gericht

»Ihr seid verdammte, schmutzige Zionisten« soll Rose Nakad jüdischen Studenten zugerufen haben

 04.02.2026

Australien

Poster mit Konterfei des Bondi-Beach-Attentäters aufgetaucht

Die Plakate seien »tief beleidigend« und eine Missachtung der Kunst, sagt Melbournes Bürgermeister Nicholas Reece

 04.02.2026

Israel

Die halbe Wahrheit

Deutschlands Medien und der Gaza-Krieg: Wie aus ungeprüften Zahlen der Terrororganisation Hamas plötzlich Gewissheiten werden – ganz ohne kritische Einordnungen

von Philipp Peyman Engel  04.02.2026

Berlin

Ahmed Abed weist Antisemitismus-Vorwürfe zurück

Der Kandidat der Linken für das Amt des Bezirksbürgermeisters von Neukölln nennt angebliche Menschenrechtsverletzungen durch Israel in Gaza und sagt, es sei legitim, diese anzusprechen

 04.02.2026