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Sachsen-Anhalt

Beauftragter für Antisemitismus

Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) Foto: dpa

Sachsen-Anhalt will eine Anlaufstelle im Kampf gegen Antisemitismus schaffen. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) erklärte am Dienstag in Magdeburg, dass die Aufgaben des Antisemitismusbeauftragten auf Landesebene künftig in der Staatskanzlei wahrgenommen werden sollen.

Die Stelle werde nicht neu geschaffen, sondern an ein bestehendes Referat gebunden. Man wolle sich dabei an Baden-Württemberg orientieren, so Haseloff. Dies könnte dann bereits in der nächsten Kabinettssitzung auf den Weg gebracht werden.

Unterstützung Als erster Antisemitismusbeauftragter der Bundesregierung hatte Felix Klein am 1. Mai sein Amt angetreten. Seither gibt es auch in einigen Bundesländern eigene Beauftragte im Kampf gegen Judenhass und zur Unterstützung der jüdischen Gemeinden.

In Baden-Württemberg hat der evangelische Religionswissenschaftler Michael Blume, der Referatsleiter im Staatsministerium Baden-Württemberg ist, im März das Amt des Antisemitismusbeauftragten übernommen. Er ist Ansprechpartner für die Belange jüdischer Gruppen, aber auch für den Landtag, für Kommunen, Kirchen- und Moscheegemeinden sowie Bildungseinrichtungen.

Zu den Bundesländern, die ebenfalls einen Antisemitismusbeauftragten eingesetzt haben oder dies beabsichtigen, gehören Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Hessen und das Saarland. epd/ja

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