Sachsen-Anhalt

Beauftragter für Antisemitismus

Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) Foto: dpa

Sachsen-Anhalt will eine Anlaufstelle im Kampf gegen Antisemitismus schaffen. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) erklärte am Dienstag in Magdeburg, dass die Aufgaben des Antisemitismusbeauftragten auf Landesebene künftig in der Staatskanzlei wahrgenommen werden sollen.

Die Stelle werde nicht neu geschaffen, sondern an ein bestehendes Referat gebunden. Man wolle sich dabei an Baden-Württemberg orientieren, so Haseloff. Dies könnte dann bereits in der nächsten Kabinettssitzung auf den Weg gebracht werden.

Unterstützung Als erster Antisemitismusbeauftragter der Bundesregierung hatte Felix Klein am 1. Mai sein Amt angetreten. Seither gibt es auch in einigen Bundesländern eigene Beauftragte im Kampf gegen Judenhass und zur Unterstützung der jüdischen Gemeinden.

In Baden-Württemberg hat der evangelische Religionswissenschaftler Michael Blume, der Referatsleiter im Staatsministerium Baden-Württemberg ist, im März das Amt des Antisemitismusbeauftragten übernommen. Er ist Ansprechpartner für die Belange jüdischer Gruppen, aber auch für den Landtag, für Kommunen, Kirchen- und Moscheegemeinden sowie Bildungseinrichtungen.

Zu den Bundesländern, die ebenfalls einen Antisemitismusbeauftragten eingesetzt haben oder dies beabsichtigen, gehören Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Hessen und das Saarland. epd/ja

Brandenburg/Ravensbrück

Schulen sagen Besuche in KZ-Gedenkstätten ab: Der Grund ist beunruhigend

Die Gedenkstätten in Brandenburg vermelden beunruhigende Entwicklungen: Antisemitische Vorfälle häufen sich

 16.04.2026

Barcelona

Neue Flottille startet in Richtung Gaza

An Bord von meheren Dutzend Booten stachen erneut israelfeindliche Aktivisten in See

 16.04.2026

Internationaler Strafgerichtshof

»Begünstigung von Kriegsverbrechen«: Israelische NGO zeigt Spaniens Regierungschef Sánchez an

Die Hintergründe

 16.04.2026

Netivot

Bienenschwarm fällt über Einkaufszentrum in Israel her

Unzählige Insekten lassen sich in einem Einkaufszentrum nieder und fliegen in dichten Schwärmen über das Gelände

 16.04.2026

Dresden

Stadt prüft Konsequenzen nach Chamenei-Gedenkfeier im »Haus der Brücke«

Nach Angaben eines Stadtsprechers hat das Rathaus erst im Nachhinein Kenntnis von der Veranstaltung erhalten. Auch Exil-Iraner sind entsetzt

 16.04.2026

Berlin

Auch während des Krieges: Rüstungsexporte nach Israel genehmigt

Waffenexporte nach Israel waren zuletzt ein extrem heikles Thema für die Bundesregierung – erst wegen des Gaza-Kriegs, jetzt wegen des Iran-Kriegs. Es gibt nun neue Zahlen dazu

von Michael Fischer  16.04.2026

Gaza

Hamas lehnt Entwaffnungsplan ab

Die Terrororganisation wirft dem Vermittler Mladenov eine »israelfreundliche Haltung« vor. Fortschritte bleiben aus

 16.04.2026

Washington D.C.

Republikaner stoppen Iran-Resolution – mehr Demokraten gegen Waffen für Israel

Die Demokraten wollen Präsident Trumps Militäreinsätze gegen das iranische Regime bremsen und Rüstungslieferungen an Israel stoppen, aber die Republikaner blockieren die Vorhaben

 16.04.2026

London

Zwei Festnahmen nach versuchtem Brandanschlag auf Synagoge

Die Polizei spricht von einem antisemitischem Hassverbrechen

 16.04.2026